Donnerstag, 23. Februar 2017


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Originalplan von Tobias-Mayer auf dem Esslinger Marktplatz gibt Einblicke in das Stadtbild Esslingens im 18. Jahrhundert

Kostenlose Führungen machen das Esslingen von einst mit seinen Stadtbefestigungen und Neckararmen erlebbar

(lifePR) (Esslingen am Neckar, ) Im Rahmen des Tobias-Mayer Jahres und einer ganzen Reihe an Sonderveranstaltungen der Stadt Esslingen am Neckar, beteiligt sich die Esslinger Stadtmarketing & Tourismus GmbH (EST) mit einer kostenlosen Führung, die den ersten Stadtplan Esslingens im Detail erlebbar macht. Auftakt der dreiwöchigen Führungsreihe ist Montag, 10. September um 16.30 Uhr. Mit Ausnahme vom 15.9., 21.09. und 29.09. kann man täglich bis 30. September immer zur gleichen Uhrzeit, von 16.30 bis 17.15 Uhr an dieser Sonderführung teilnehmen. Treffpunkt ist vor der Esslinger Stadtinformation, Marktplatz 2, 73728 Esslingen am Neckar. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Tobias Mayer war ein großartiger Mathematiker, Astronom und Geograf, der 1724 mit seiner Familie von Marbach nach Esslingen am Neckar kam.

1739 hat der damals 16-Jährige nach eigenen Vermessungsarbeiten den ersten Stadtplan von Esslingen gezeichnet. Zur Würdigung und Vergegenwärtigung der außergewöhnlichen Leistung von Tobias Mayer ist aktuell der Grundriss Esslingens auf dem Marktplatz begeh- und erfahrbar.

Der detailreiche Originalplan wurde zur Übertragung auf den Marktplatz abstrahiert.

Die EST, als Initiator und Sponsor des Tobias-Mayer Stadtplanprojektes, lädt alle Interessierten zu einer einzigartigen Zeitreise in das Esslingen von einst ein: Der spannende Dialog zwischen dem Esslingen des 18. und 21. Jahrhunderts gelingt durch den Verzicht auf Rahmen und Schmuckelementen der Gestalter Tobias Schwechheimer und Inken Gaukel. So entstand ein fließender Übergang zwischen dem alten und jetzigen Esslingen, die eine Reise in die Vergangenheit quasi ohne Grenzen ermöglicht. Das Prägende der barocken Stadt Esslingen des 18. Jahrhunderts waren die Befestigungsanlagen und der Neckar mit den innerstädtischen Kanälen.

Bereits im Alten Orient gab es Stadtpläne, auch im römischen Reich beschäftigte man sich mit genauen Karten der Stadt. Dieses Wissen geriet allerdings für einige Zeit in Vergessenheit, im Mittelalter wurden bevorzugt Stadtansichten von erhöhten Standpunkten gezeichnet, die dann in Kupferstichen festgehalten wurden.

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