Weltwassertag: Wasser-Risiken in der Veranlagung

(lifePR) ( Wien, )

Erste Asset Management aktualisiert Wasserfußabdruck für ihre nachhaltigen Aktienfonds
Verfügbarkeit von Wasser-Daten verbesserte sich deutlich (56 Prozent vs. 46,8 Prozent im Vorjahr)
Wasserrisiken sind mit ökonomischen Risiken verbunden


Anlässlich des Weltwassertages am 22. März veröffentlicht die Erste Asset Management (Erste AM) zum bereits zweiten Mal den Wasserfußabdruck für ihre nachhaltigen Aktienfonds. „Mit der erstmaligen Veröffentlichung der Wasserrisiken setzten wir im letzten Jahr einen wichtigen Schritt, um Unternehmen zur Veröffentlichung von Wasserdaten zu bewegen. Bei unserer neuerlichen Berechnung konnte die Datenabdeckung bereits deutlich verbessert werden “, sagt Walter Hatak, Senior ESG-Analyst bei der Erste Asset Management.

Während im Jahr 2017 noch 46,8 Prozent der Unternehmen, die Ihre Berechnungen publiziert hatten, waren es 2018 bereits 56 Prozent.

Datenabdeckung der nachhaltigen Aktienfonds mit Wasserdaten

Wasserrisiken sind mit ökonomischen Risiken verbunden

Denn der Wandel hin zu einem nachhaltigeren Umgang mit Wasser ist wichtig: trinkbares Wasser – und damit eine Lebensgrundlage – wird zunehmend knapper. Schon heute lebt beinah jeder siebte Mensch in Regionen mit knappen Wasserressourcen. Bis 2025 könnte sich diese Zahl auf 3,5 Milliarden Menschen erhöhen und damit fast die Hälfte der Weltbevölkerung betreffen.* Das World Economic Forum wertet deshalb eine globale Wasserkrise als viergrößtes ökonomisches Risiko für die nächsten Jahre, mit einer weitaus größeren Bedeutung als Inflations- oder Deflationsrisiken. „ Eine Wasserverknappung kann unterschiedliche Implikationen wie strengere Regulierung des Wasserverbrauchs, massive Preisanstiege, Verzögerungen im Produktionsablauf oder sogar eine Schließung der Produktionsstätte nach sich ziehen. Insofern erscheint die Beurteilung des Wasserrisikos auch aus ökonomischer Sicht geboten“, sagt Walter Hatak.

Regionale Komponente zählt

Im Gegensatz zum CO2-Fußabdruck liefert die regionale Komponente beim Wasserfußabdruck eine sehr wichtige Zusatzinformation. Unternehmen, deren Produktionsstätten in Regionen mit einem hohen Wasserstresslevel angesiedelt sind, haben ein besonders hohes Wasserrisiko, selbst wenn der Wasserverbrauch im Branchenschnitt liegt. „Es macht natürlich einen Unterschied ob die Produktionsstätte in Kapstadt liegt, wo letztes Jahr nur mit großer Mühe die komplette Stilllegung der Wasserversorgung verhindert werden konnte, oder in Nähe der Alpen, die nicht ohne Grund als Wasserschloss Europas bezeichnet werden“, erklärt Walter Hatak.

Die Einteilung in low, medium und high stress regions orientiert sich an der Risikoeinstufung des World Resources Institutes in der physische, regulatorische und Reputationsrisiken berücksichtigt werden. Die darauf basierende Weltkarte mit regionaler Unterscheidung der Risikogebiete ist auch  online einsehbar .

Berücksichtigung von Wasserrisiken bei der Titelauswahl

Die Selektion der Unternehmen in den nachhaltigen Fonds der Erste Asset Management hin zu einem verantwortungsbewussteren Umgang mit Wasser zeigt Erfolg: Nicht nur im Vergleich zum globalen Aktienmarkt schneiden die nachhaltigen Fonds sowohl gesamthaft als auch bei Betrachtung der Risikoregionen signifikant besser ab. Sie konnten sich zudem auch im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich steigern.

„Dies ist unserer umfassenden ESG-Analyse geschuldet. Um die Wasserrisiken zu reduzieren, berücksichtigen die Nachhaltigkeitsanalysten der Erste AM das Management und die regionale Verteilung von Wasserentnahmen in der Unternehmensbewertung“, erklärt Walter Hatak. Zur Berechnung des ESG-Ratings wird unter anderem erfasst, inwiefern ein Unternehmen in wasserarmen Risikogebieten tätig beziehungsweise dort von hohen Wasserentnahmen abhängig ist. Darüber hinaus fließt in die Beurteilung ein, welche Maßnahmen zur Verbesserung der Wassernutzung hin zu mehr Nachhaltigkeit getroffen wurden.

Bei der Ermittlung der durchschnittlichen Wasserintensität der in den Fonds gehaltenen Unternehmen wird als zentrale Kennzahl die von den Unternehmen veröffentlichte Wasserentnahme herangezogen. Die Wasserintensität misst den Wasserverbrauch in Kubikmeter pro einer Million US-Dollar Umsatzerlöse.

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