3 : 1 im "Finanzmatch" Polen - Ukraine

(lifePR) ( Wien, )
Mit der EURO 2012 Fußballmeisterschaft rücken Polen und die Ukraine für einige Zeit ins Scheinwerferlicht. Würden sich die beiden Länder bei einem Investitionswettbewerb direkt den internationalen Anlegern stellen, so stünde Polen klar als Sieger fest. Die Ukraine erachten unsere Fondsmanager als zu riskant, und das nicht nur aus politischen Gründen.

Die Euro-Staatsschulden-Krise bremst Osteuropas Börsen Die Börsen in Zentral- und Osteuropa hängen besonders von internationalen Kapitalgebern und Investoren ab. Die Finanzminister dieser Länder haben einen beträchtlichen Teil ihrer Staatsschulden in Hartwährungen wie Euro oder US-Dollar finanziert, und auch die Aktienbörsen werden primär von internationalen Investoren beeinflusst. Durch die Situation in der Euro-Zone wurden viele internationale Geldgeber, Banken und Anleger in den letzten Monaten vorsichtiger. Die osteuropäischen Börsen performten ähnlich wie globale Aktien, blieben aber in der Entwicklung hinter Asien und lateinamerikanischen Börsenplätzen (siehe Chart).

Die Anleihen der osteuropäischen Staaten konnten sich im Vergleich zu den Aktienmärkten sehr gut behaupten. Anleihen sind gefragt, was nicht zuletzt an dem attraktiven Renditeniveau liegt. Vergleicht man die Renditen von Anleihen osteuropäischer Länder mit jener von deutschen Staatsanleihen, erkennt man, dass die Risikoaufschläge recht attraktiv ausfallen.

Die meisten osteuropäischen Länder müssen sich auf dem Gebiet der Wirtschaft gegenüber den sogenannten "PIGS"-Staaten (Portugal, Italien, Griechenland und Spanien) nicht wirklich verstecken. Im Gegenteil, oft präsentiert sich Wirtschaftswachstum und Haushaltsgebarung im Osten Europas deutlich besser als in vielen Ländern der Europäischen Union.

Die Fondsmanager der ERSTE-SPARINVEST sind sich über die Einschätzung der beiden Länder einig. Anton Hauser, Senior-Fund Manager des ESPA BOND DANUBIA, der mit einem Fondsvolumen von rd. 520 Mio. EUR ein Flaggschiffprodukt in der Region darstellt:

"Wir haben ukrainische Anleihen mit weniger als einem Prozent im Fonds gewichtet. Polen hingegen stellt mit rund 30% einen signifikanten Anteil des Fondsvolumens dar." Unserer Meinung nach sind die Investitionen in der Ukraine mit einem sehr hohen Risiko verbunden und machen nur in einem Portfoliokontext Sinn".

Ähnlich sieht es im Osteuropa-Aktienfonds ESPA STOCK EUROPEEMERGING aus. Dieser Fonds hält derzeit überhaupt keine einzige Aktie aus der Ukraine, weil die Ertragschance derzeit in keiner Relation zum eingegangenen Risiko steht. Zusätzlich sind Aktien aus der Ukraine in keiner internationalen Benchmark vertreten. In Polen findet das Fondsmanagement sehr liquide und attraktive Titel - dementsprechend hat der Aktienfonds rd. 15 Prozent des Aktienfonds in Polen investiert.

Fazit:

Mit der Europameisterschaft rückt die Region Osteuropa und besonders die Länder Polen und Ukraine ins Schweinwerferlicht. Im direkten Vergleich schlägt Polen die Ukraine deutlich. Die Performance der Aktienmärkte und Anleihenmärkte ist sehr unterschiedlich. Die Anleihen osteuropäischer Staaten sind aus Renditegründen attraktiv und konnten sich im internationalen Vergleich auch während der hohen Volatilität der letzten Monate sehr gut behaupten. Die Aktienmärkte haben relativ zu den anderen Schwellenland-Regionen Asien und Lateinamerika Aufholpotential. Fundamental stehen die Länder im internationalen Vergleich sehr gut da.
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