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Pressemitteilung BoxID: 490174 (Ernst & Young AG)
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Deutsche Autobauer mit Rekord-Marktanteil in China

(lifePR) (Frankfurt, ) .
- Jeder fünfte in China verkaufte Pkw im ersten Quartal von einem deutschen Autobauer
- Deutsche Konzerne weltweit mit Absatz-, Umsatz- und Gewinnwachstum
- Daimler mit stärkstem Gewinnwachstum im ersten Quartal

Die deutschen Autobauer sind stark ins neue Jahr gestartet: Sie verkauften in den ersten drei Monaten so viele Autos wie nie zuvor in einem ersten Quartal und konnten auch bei Umsatz und Gewinn zulegen - trotz des starken Euro, der für Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe sorgte. Hauptgründe für die gute Entwicklung waren der anziehende europäische Absatzmarkt und vor allem die anhaltend starke Entwicklung in China: Dort legten die Verkäufe der deutschen Autobauer um 17 Prozent zu. Der chinesische Gesamtmarkt wuchs nur um 9 Prozent, sodass die deutschen Autokonzerne ihren Marktanteil auf 21,8 Prozent steigern konnten - ein neuer Rekordwert.

Weniger gut als in China und Europa verlief das erste Quartal in den USA: Dort steigerten die deutschen Autokonzerne ihren Absatz nur um 1 Prozent, ihr Marktanteil sank auf 7,9 Prozent.

Umsatzstärkster Autokonzern der Welt war im ersten Quartal mit 47,8 Milliarden Euro wie im Vorjahr Volkswagen - dicht gefolgt von Toyota. Beflügelt vom schwachen Yen konnte der japanische Autokonzern seinen Umsatz um 13 Prozent auf 46,3 Milliarden Euro steigern, Volkswagen nur um 3 Prozent.

Beim Absatz hatte Toyota mit knapp 2,6 Millionen verkauften Fahrzeugen die Nase vorn, vor General Motors (2,4 Millionen) und Volkswagen (2,3 Millionen)1.

Dank eines leicht anziehenden europäischen Absatzmarktes und einer anhaltend guten Entwicklung in China verspricht das Jahr 2014 abermals ein Rekordjahr für die deutsche Automobilindustrie zu werden.

Das sind Ergebnisse einer Analyse der Finanzkennzahlen der 16 größten Autokonzerne der Welt, die die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) quartalsweise erstellt2.

Toyota bleibt gewinnstärkster Konzern - aber BMW am profitabelsten und Daimler mit stärkstem Zuwachs

Während Volkswagen seine Spitzenposition beim Umsatz behaupten konnte, bleibt Toyota beim Gewinn an der Spitze der Rangliste - trotz eines deutlichen Gewinnrückgangs um 26 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Den zweiten Platz im Gewinnranking belegt Volkswagen mit 2,9 Milliarden Euro - ein Anstieg um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Den stärksten Gewinnanstieg aller Autokonzerne konnte Daimler vorweisen: um 95 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Der schwäbische Autokonzern verbesserte sich damit im Ranking vom siebten auf den vierten Platz. Den dritten Platz behauptete BMW mit einem Quartalsgewinn von 2,1 Milliarden Euro.

Bei der Profitabilität hingegen belegt BMW mit einer EBIT-Marge von 11,5 Prozent (Vorjahr: 11,6 Prozent) weiter den ersten Rang - deutlich vor Hyundai (9,0 Prozent) und Mazda (7,6 Prozent).

Die deutschen Autobauer konnten insgesamt - trotz negativer Währungseffekte aufgrund des starken Euro - ihre Gewinnmarge von 5,9 auf 7,0 Prozent steigern. Die japanischen Hersteller hingegen verzeichneten einen Rückgang der EBIT-Marge von 7,5 auf 6,2 Prozent. Noch deutlicher abwärts ging es für die US-Konzerne, deren EBIT-Marge von 3,7 auf 0,5 Prozent sank.

"Die deutschen Autobauer waren im ersten Quartal außerordentlich stark. Alle drei Konzerne konnten Absatz, Umsatz und Gewinn steigern und die Profitabilität auf hohem Niveau halten bzw. deutlich erhöhen", kommentiert Peter Fuß, Partner bei EY, die Zahlen. Vor allem sinkende Margen hätten zuletzt das Bild getrübt, so Fuß. Aber nun scheinen sich die Unternehmen gefangen zu haben: "Der harte Sparkurs zeigt Wirkung - die Gewinne steigen wieder. Und das trotz des gestiegenen Euro, der eine noch bessere Entwicklung verhindert hat."

Deutsche Autobauer glänzen in China

In den vergangenen Jahren konnten die deutschen Autobauer vor allem in China ihren Absatz massiv steigern: Von 2009 bis 2013 hat sich die Zahl der in China verkauften Pkws von 1,6 auf 3,7 Millionen mehr als verdoppelt. Der Gesamtmarkt wuchs im gleichen Zeitraum "nur" um 74 Prozent, der Marktanteil der deutschen Autobauer stieg entsprechend: von 15,1 Prozent im Jahr 2009 auf 20,5 Prozent im Jahr 2013. Im ersten Quartal dieses Jahres erreichte er den Rekordwert von 21,8 Prozent. Gut jeder fünfte in China verkaufte Neuwagen stammt also von einem deutschen Autobauer.

"Die deutschen Autokonzerne stehen vor allem wegen ihrer Stärke in China derzeit so gut da", stellt Fuß fest. Sie profitieren dank ihrer guten Positionierung auf dem chinesischen Markt von dem anhaltend starken Marktwachstum. Allerdings dürfte sich das Nachfragewachstum zukünftig verlangsamen, erwartet Fuß. "Die Bäume wachsen auch in China nicht in den Himmel - der dortige Pkw-Markt wird sich in den kommenden Jahren normalisieren." Zweistellige Wachstumsraten dürften dann nur noch in Ausnahmefällen zu erzielen sein.

Auf dem zweitgrößten Absatzmarkt der Welt, den USA, kamen die deutschen Autobauer hingegen kaum voran: Die Zahl der von deutschen Autokonzernen verkauften Pkws stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1 Prozent - der Gesamtmarkt wuchs ebenfalls um 1 Prozent. Der Marktanteil der deutschen Autobauer lag bei bescheidenen 7,9 Prozent, nachdem er im Gesamtjahr 2012 noch bei 8,7 Prozent gelegen hatte.

"Die deutschen Autokonzerne haben nach wie vor erheblichen Nachholbedarf in den USA", kommentiert Fuß. "Während sie in China und Europa hervorragend aufgestellt sind, kommen sie in den USA kaum voran."

Ernst & Young AG

EY* ist eine der drei großen deutschen Prüfungs- und Beratungsorganisationen. In der Steuerberatung ist EY deutscher Marktführer. EY beschäftigt rund 7.900 Mitarbeiter an 22 Standorten und erzielte im Geschäftsjahr 2012/2013 einen Umsatz von 1,31 Milliarden Euro. Gemeinsam mit den 175.000 Mitarbeitern der internationalen EY-Organisation betreut EY Mandanten überall auf der Welt.

EY bietet sowohl großen als auch mittelständischen Unternehmen ein umfangreiches Portfolio von Dienstleistungen an: Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Rechtsberatung, Transaktionsberatung, Advisory Services und Immobilienberatung.

Zusätzliche Informationen entnehmen Sie bitte folgender Internetseite: http://www.de.ey.com

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