"Starke Rückenprobleme an der Lendenwirbelsäule"

Verletzung stoppt Corinna Martinis kühne Träume

(lifePR) ( Winterberg, )
"Mein Ziel ist es, die drei Mädels da vorne ein bisschen zu ärgern, um dann auch im Weltcup auf dem Treppchen stehen zu dürfen." So lautete das Saisonziel von Corinna Martini vor dem nacholympischen Winter. Mit den "drei Mädels da vorne" waren Olympiasiegerin Tatjana Hüfner, die Olympia-Dritte Natalie Geisenberger und die Olympia-Fünfte Anke Wischnewski gemeint, die Team-intern der Winterbergerin den Platz auf dem Siegerpodest bislang in der Regel verwehrten.

Nur bei der EM in Sigulda, als die drei deutschen Olympia-Starterinnen nicht mit von der Partie waren, stand die 25 Jahre alte Sauerländerin auf dem Podest. Als Silbermedaillengewinnerin, hinter der späteren Olympia-Vierten Tatjana Ivanova aus Russland, aber vor Nina Reithmayer aus Österreich, die dann Olympia-Silber gewann. Selbst eine WM-Medaille schien für Corinna Martini keine Utopie mehr. "Ganz großes Ziel für mich persönlich ist natürlich die WM in Cesana", teilte die Winterbergerin noch Anfang November optimistisch mit. "Dort strebe ich natürlich auch einen Platz auf dem Treppchen an."

Doch die kühnen Träume der Corinna Martini nahmen ein jähes Ende. Gebremst wurde die Winterbergerin von einer hartnäckigen Verletzung. "Starke Rückenprobleme an der Lendenwirbelsäule" nennt sie es selbst. Corinna Martini: "Die beeinträchtigen mich sehr in der Startphase und beim Krafttraining." Cheftrainer Norbert Loch setzte dem Leiden der 25-Jährigen vor der vierten und letzten Selektion ein Ende, verordnete ihr eine dreiwöchige und absolute Trainingspause, hielt der Winterberger Lokalmatadorin aber ein Türchen für die Rückkehr beim Viessmann-Weltcup auf ihrer Heimbahn am 4./5. Dezember offen.

"Wir werden erst vor Ort entscheiden, ob Corinna mit dabei ist", sagte Loch. Sie müsse allerdings beschwerdefrei sein, betonte der Cheftrainer. Als Ersatz stünde Junioren-Weltmeisterin Carina Schwab, übrigens Nichte von Lochs Vorgänger und heutigem BSD-Generalsekretär und Sportdirektor Thomas Schwab, Gewehr bei Fuß. Derweil unternimmt Corinna Martini alles, um rechtzeitig fit zu werden. Schließlich möchte sie die "drei Mädels da vorne" in diesem Winter noch ein bisschen ärgern. "Das Material stimmt, und wenn ich schmerzfrei bin, sollte mir dies auch gelingen."
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