Freitag, 20. Juli 2018


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Die deutschen Rennrodler wollen beim Weltcup in Winterberg weiter angreifen

Winterberg, (lifePR) - Die deutsche Mannschaft fühlt sich gut vorbereitet auf den Viessmann Rennrodel-Weltcup und BMW Sprint-Weltcup an diesem Wochenende in Winterberg. Nach dem Saisonauftat in Innsbruck und vor den mit Spannung erwarteten Wettbewerben in der VELTINS-EisArena äußerte sich Bundestrainer Norbert Loch bei der Eröffnungs-Pressekonferenz gleichwohl gewohnt vorsichtig: "Das Abschneiden der Frauen war schon in Innsbruck par excellence, die Männer haben noch mehr drauf und den Doppeln fehlt noch ein bisschen die Konstanz."

Trotz ihres Sieges in Tirol zeigte sich Natalie Geisenberger (Miesbach) mit ihrer dortigen Leistung nicht besonders zufrieden. Im Hochsauerland jedenfalls hat sie den Anspruch, keine oder weniger Fehler zu machen: "Man muss perfektere Läufe zeigen." Erst recht, wenn man bei den Winterspielen im Februar 2018 in Pyeongchang erneut Olympiasiegerin werden will.

Im Zeichnen des Großereignisses in Südkorea steht natürlich auch eine Generalprobe für die Rodel-WM 2019 in Winterberg. Es geht um weitere Qualifikationspunkte, bis Weihnachten soll das deutsche Olympia-Team stehen. "Wir greifen weiter an", kündigte Andi Langenhan (Zella-Mehlis) an und Kollege Johannes Ludwig (Oberhof) kokettierte ein wenig: "Ich freue mich, dass ich mich im hohen Alter noch vorne positionieren kann." Der Oberhofer zählt 31 Lenze.

Deutlich jünger sind Robin Geueke (25) und David Gamm (22) da schon. Gemeinsam bilden sie das heimische Doppel vom BSC Winterberg. Den enttäuschenden 15. Platz von Innsbruck haben sie abgehakt. Aber sie wissen, dass sie im eigenen Team mit den Olympiasiegerin Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) sowie den amtierenden Weltmeistern Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) "hammerharte Konkurrenz" um die im Gegensatz zu den Einzeldisziplinen nur zwei Olympiaplätze haben. "An denen wollen wir uns hochziehen", blickte Geueke zunächst auf das Heimrennen.

Ralf Palik gewinnt Nationencup

Ralf Palik (Oberwiesenthal) hat den Nationencup in Winterberg gewonnen und sich damit für das Weltcup-Rennen am Samstag qualifiziert. Auch Julian von Schleinitz (Königssee) schaffte als Elfter diesen Schritt. Auf den Plätzen 27, 28 und 31 landeten Chris Eißler (Zwickau), Christian Paffe (Hallenberg) und Toni Gräfe (Ilmenau), die sich aber als zusätzliche Starter ohnehin nicht für den Weltcup qualifizieren konnten.
Bei den Frauen siegte Emily Sweeney (USA). Auf Rang 14 fuhr Jessica Tiebel (Altenberg), war aber zuvor ebenfalls nicht für das Weltcup-Team nominiert worden und konnte sich somit gar nicht qualifizieren.

In der Doppel-Konkurrenz setzen sich Aleksandr Denisev/Vladislav Antonov (Russland) durch. Vierte wurden Florian Löffler/Florian Berkes (Soneberg/Suhl), 13. Nico Semmer/Johannes Pfeiffer (Ilsenburg/Oberwiesenthal), waren jedoch auch zusätzliche Starter.

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