Unfall: Was passiert danach?

Im Fall der Fälle kommt es auf den passenden Versicherungsschutz an

(lifePR) ( Düsseldorf, )
Ein kurzer, unachtsamer Moment kann das ganze Leben verändern. Eine glitschige Treppenstufe, eine hastige Handbewegung an der Kreissäge, ein allzu forsches Manöver auf dem Sportplatz - und schon ist es passiert. Alle vier Sekunden ereignet sich in Deutschland ein Unfall. Wer sich ernsthaft verletzt und bleibende Schäden davonträgt, muss oft mit schwerwiegenden finanziellen Folgen rechnen. Doch die gesetzliche Unfallversicherung hilft in den meisten Fällen nicht. Wie der passende private Unfallschutz die Rückkehr in den Alltag erleichtert, erklärt Rudolf Kayser, Experte der ERGO Versicherungsgruppe.

Wer nach einem Unfall im Krankenhaus zu sich kommt, hat meist nur einen Gedanken: Schnell wieder auf die Beine kommen. Doch auch andere Fragen drängen sich auf: Was, wenn ich nicht mehr in meinem Beruf arbeiten kann? Wer hilft mir, den Haushalt in Schuss zu halten? "Wenn ein Unfall zu einer bleibenden Beeinträchtigung führt, ist das an sich schon ein schwerer Schlag", weiß Rudolf Kayser, Experte bei ERGO. "Damit aber nicht genug: Der Leidtragende muss zusätzlich eine ganze Reihe praktischer und finanzieller Herausforderungen schultern." Wichtig ist, in dieser Situation nicht alleine dazustehen. Auf die gesetzliche Unfallversicherung aber können Betroffene meist nicht zählen. Die greift nämlich nur, wenn der Unfall während der Arbeit, auf dem Weg dahin oder von dort zurück passiert ist. "Die Krux an der Sache ist, dass sich etwa 70 Prozent aller Unfälle in der Freizeit ereignen, etwa beim Putzen, im Garten oder beim Sport", erklärt der ERGO Experte. "Staatliche Hilfen gibt es in diesen Fällen nicht."

Einkommensverluste und Zusatzkosten

Eine private Unfallversicherung dagegen schützt umfassend vor den Folgen von Unfällen, und zwar rund um die Uhr und weltweit. Wenn nach einem Unfall dauerhafte körperliche Beeinträchtigungen zurückbleiben, bekommt der Versicherte eine vertraglich vereinbarte Summe ausbezahlt. "Es ist in diesem Moment ganz entscheidend, dass genug Geld zur Verfügung steht: Zum einen geht es darum, Einkommensverluste aufzufangen. Zum anderen drohen der Familie oft erhebliche Zusatzbelastungen", sagt Rudolf Kayser. Vielleicht muss der Verunglückte eine Haushaltshilfe einstellen und sein Haus behindertengerecht umbauen lassen. Wie viel der Versicherte ausbezahlt bekommt, richtet sich nach dem Grad der Invalidität in Prozent. Ein Beispiel: Wer einen Arm verliert, hat Anspruch auf 70 Prozent der Versicherungssumme. "Es empfiehlt sich, einen Vertrag mit sogenannter progressiver Invaliditätsleistung abzuschließen. Das bedeutet, dass Unfallopfer bei höheren Invaliditätsgraden einen überproportional hohen Betrag erhalten", rät der Experte von ERGO. "Denn je schwerer die Einschränkungen, umso stärker steigen ja in der Regel auch die finanziellen Bedürfnisse."

Praktische Hilfestellungen bei der Rückkehr ins Leben

Beträgt der Grad der Invalidität über 50 Prozent, bieten einige Versicherungen neben der Einmalzahlung auch eine monatliche Unfallrente. Doch um die Rückkehr ins Leben zu meistern, brauchen Betroffene mehr als nur Geld auf dem Konto, betont Rudolf Kayser: "Ausschlaggebend ist zudem, dass Ihnen verlässliche Helfer mit Rat und Tat zur Seite stehen." Ein guter Versicherungsvertrag ist also nicht zuletzt daran zu erkennen, welche Assistenzleistungen er bietet: Fahrdienste, Menü- und Wäscheservice sowie Kinderbetreuung erleichtern Unfallopfern die Bewältigung ihres Alltags enorm. Ebenso wichtig ist, dass die Versicherung Hilfestellung bei der Wiedereingliederung in den Beruf leistet - etwa mit einem Paket, das Verunglückten die Teilnahme an speziell zugeschnittenen Reha-Maßnahmen, Fitnesstrainings und Physiotherapien ermöglicht. Solche Angebote können wesentlich dazu beitragen, dass der Betroffene seine Leistungsfähigkeit schnell wieder erlangt, sagt der Experte von ERGO: "Wer eine Unfallversicherung abschließen will, sollte darauf achten, dass sein Vertrag solche Serviceleistungen umfasst. Denn die praktische Unterstützung ist es letztlich, worauf es im Fall der Fälle wirklich ankommt."
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