EHLEBRACHT AG: Weiter Wachstum nach drittem Quartal 2013

(lifePR) ( Enger, )
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- Konzern steigert Gesamtleistung auf 62,4 Millionen Euro (Vorjahr: 61,1 Millionen Euro)
- Konzernumsatz mit 60,1 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahreswert von 61,1 Millionen Euro
- Ausländische Konzerngesellschaften in China und der Slowakei treiben das Wachstum
- Ergebnisse legen auf allen Stufen zu
- EBITDA wächst auf 5,9 Millionen Euro (Vorjahr: 5,2 Millionen Euro)
- EBIT erhöht sich auf 3,5 Millionen Euro (Vorjahr: 2,9 Millionen Euro)
- Ergebnis vor Steuern (EBT) nimmt um 38 Prozent von 2,1 Millionen Euro auf 2,9 Millionen Euro deutlich zu
- Konzern-Neunmonatsergebnis nach Steuern steigt auf 1,9 Millionen Euro (Vorjahr: 1,2 Millionen Euro)
- Prognose für 2013 bestätigt: höhere Konzernumsätze von 83 bis 85 Millionen Euro und eine deutliche Steigerung des Vorsteuerergebnisses (EBT) auf 3,5 bis 3,8 Millionen Euro

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der letzten Monate verlief weltweit verhalten positiv. Während die Industrienationen vielfach leicht positive Tendenzen der Konjunktur verzeichneten, hat sich allerdings das Wachstumstempo in den Schwellenländern weiter spürbar gegenüber den Vorjahren verlangsamt. Vor diesem Hintergrund senkte der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum 2013 auf 2,9 Prozent. Die Schwellenländer erreichten in dieser Schätzung erneut deutlich höhere Werte als die Industrienationen. Weltweit führend beim Wachstum wird voraussichtlich China mit 7,6 Prozent sein. Mit einem prognostizierten Zuwachs von 0,5 Prozent soll Deutschland in der Eurozone am besten abschneiden. Der Euroraum entwickelt sich weiterhin schwach. Die Wirtschaftsleistung wird 2013 voraussichtlich um 0,4 Prozent abnehmen.

Die deutsche Wirtschaft erweist sich weiterhin als robust. Der anhaltende private Konsum war eine wesentliche Stütze. Auch die Bauinvestitionen legten zuletzt wieder spürbar zu. Die Exporte entwickelten sich allerdings weiter schleppend. Insbesondere die Ausfuhren in die Südländer der Eurozone gingen zurück. Trotz der nachlassenden Exportentwicklung blieb die deutsche Wirtschaft auf moderatem Wachstumskurs.

Die konjunkturelle Entwicklung ist auch künftig maßgeblich vom Fortgang der Euroschuldenkrise abhängig. Weitere Risikofaktoren für die globale Konjunktur sind unter anderem die nur aufgeschobenen Haushaltsprobleme der Vereinigten Staaten und der Nahe Osten, vor allem mit dem Krisenherd Syrien.

Geschäftsentwicklung Januar bis September 2013

EHLEBRACHT schließt die ersten neun Monate mit höherer Gesamtleistung und durchweg verbesserten Ergebnissen gegenüber der Vorjahresperiode

Der EHLEBRACHT-Konzern bestätigt mit den Resultaten nach neun Monaten seinen Wachstumskurs 2013. Das im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Unternehmen erzielte eine Verbesserung der Gesamtleistung und eine deutliche Steigerung der Ergebnisse auf allen Stufen. Der Verlauf des Geschäftsjahres 2013 unterstreicht die richtige Strategie des EHLEBRACHT-Konzerns, besonders die Diversifizierung zu drei internationalen Standorten. Sie kompensierten nach dem Dreivierteljahr 2013 die partielle Absatzschwäche im Inland und den Märkten der EU.

Nach neun Monaten im Jahr 2013 erreichte der EHLEBRACHT-Konzern eine Gesamtleistung von 62,4 Millionen Euro. Die Unternehmensgruppe lag um 1,3 Millionen Euro über dem Vorjahreswert von 61,1 Millionen Euro.

Die Konzernumsätze lagen nach dem Dreivierteljahr 2013 mit 60,1 Millionen Euro um rund eine Million Euro unter dem Vorjahresniveau von 61,1 Millionen Euro. Allerdings hat der Bestand noch im Bau befindlicher Kunststoff-Spritzgießwerkzeuge für Kunden zum 30. September 2013 mit 3,2 Millionen Euro (Vorjahr: 2,0 Millionen Euro) um 1,2 Millionen Euro zugenommen. Die Werkzeuge werden nach Fertigstellung in den Folgequartalen umsatz- und ergebniswirksam.

Der Konzern erwirtschaftete im Inland Umsatzerlöse von 26,6 Millionen Euro. Diese Erlöse lagen um 3,1 Millionen Euro oder 10,4 Prozent unter dem Vergleichswert des Vorjahres von 29,7 Millionen Euro. Positiv entwickelte sich dagegen das Geschäft mit ausländischen Kunden. Die Umsätze nahmen um 2,1 Millionen Euro oder 6,7 Prozent auf 33,5 Millionen Euro (Vorjahr: 31,4 Millionen Euro) zu. Insbesondere die ausländischen Konzerngesellschaften EHLEBRACHT Slowakei s.r.o. und die chinesische Konzerntochter Elektra Industrial China (EIC) mit Produktionsstandorten in Shenzhen und seit Mitte 2012 in Suzhou in China haben maßgebliche Impulse zum wachsenden Auslandsgeschäft beigesteuert.

Kunststoff-Technik mit Umsatzerlösen über dem Vorjahresniveau

Die EHLEBRACHT-Kunststoff-Technik hat ihr Umsatzvolumen in den ersten drei Quartalen 2013 leicht um 0,3 Millionen Euro auf 41,5 Millionen Euro (Vorjahr: 41,2 Millionen Euro) ausgebaut. Deutlicher hat die Gesamtleistung zugenommen. Sie erhöhte sich um 1,8 Millionen Euro von 44,7 Millionen Euro im Vorjahr auf 46,5 Millionen Euro. Grund ist insbesondere das gegenüber dem Vorjahr gestiegene Volumen erbrachter Leistungen an per 30. September noch nicht fertiggestellten Kunststoff-Spritzgießwerkzeugen für Kunden.

Das Inlandsgeschäft schloss nach neun Monaten 2013 unter dem Vorjahresniveau. Es nahm gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 um 2,2 Millionen Euro auf 14,8 Millionen Euro ab. EHLEBRACHT Berlin war infolge geringerer Abnahmemengen im Geschäft mit Weiße Ware-Baugruppen in Höhe von 1,5 Millionen Euro am stärksten betroffen. Dagegen entwickelte sich das Geschäft mit ausländischen Kunden sehr positiv. Es verbesserte sich in den ersten neun Monaten 2013 auf insgesamt 26,7 Millionen Euro. Der Absatz legte mit 2,5 Millionen Euro um rund 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 24,2 Millionen Euro zu. Wachstumstreiber im Auslandsgeschäft waren die ausländischen Konzerngesellschaften in China und der Slowakei.

Möbelfunktions-Technik unter Vorjahr

Die Möbelfunktions-Technik hat nach neun Monaten 2013 das Umsatzniveau des Vorjahres nicht erreicht. Die leicht rückläufige Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres 2013 setzte sich in den ohnehin schwächeren Urlaubsmonaten Juli und August fort. Die Erlöse erreichten im Berichtszeitraum 18,3 Millionen Euro nach 19,7 Millionen Euro in der Vergleichsperiode 2012.

Sowohl das Inlands- als auch das Auslandsgeschäft haben die Vorjahreswerte nicht erzielen können. Das Auslandsgeschäft hatte zur Jahresmitte 2013 einen Umsatzrückgang von 0,4 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Weitere Umsatzeinbußen ergaben sich im dritten Quartal nicht. Die Möbelfunktions-Technik erreichte im dritten Quartal 2013 Exporterlöse auf Vorjahresniveau. Nach neun Monaten summierten sich die Umsatzerlöse mit ausländischen Kunden auf 6,8 Millionen Euro (Vorjahr: 7,2 Millionen Euro). Das Geschäft mit inländischen Kunden belief sich im Berichtszeitraum auf 11,5 Millionen Euro. Das Umsatzvolumen lag um 1,0 Millionen Euro unter der Vergleichsperiode des Vorjahres in Höhe von 12,5 Millionen Euro. Das Geschäftsfeld "Industriekunden" konnte den Umsatzrückgang aus dem ersten Halbjahr 2013 in Höhe von 0,5 Millionen Euro durch anziehende Umsätze im dritten Quartal leicht auf 0,4 Mio. Euro reduzieren. Ebenfalls um 0,4 Millionen Euro gab das an sich wachstumsträchtige Geschäft im Bereich "Lichtsysteme Objekt/Ladenbau" nach. Grund war, dass im dritten Quartal 2013 weniger Projekte zur Endabrechnung anstanden.

Dagegen hat das Kerngeschäftsfeld der Möbelfunktions-Technik mit ELEKTRA "Lichtsysteme Möbel Inland" sein Geschäftsvolumen mit Küchen- und Badmöbelherstellern mit 6,7 Millionen Euro nahezu auf dem Niveau des Vorjahres von 6,9 Millionen Euro gehalten.

Trotz aktuell rückläufiger Umsätze der Möbelfunktions-Technik bleibt festzustellen, dass der Geschäftsbereich den Anteil an LED-basierenden Leuchten und Leuchtensystemen nebst Zubehör im Berichtszeitraum weiter ausbauen konnte.

Ergebnissituation

Höhere Erträge auf allen Ergebnisstufen

Der EHLEBRACHT-Konzern hat seine Gesamtleistung im Berichtszeitraum um 1,3 Millionen Euro gesteigert. Einen wesentlichen Beitrag zur Ergebnisverbesserung leistete die gegenüber dem Vorjahr reduzierte Materialaufwandsquote. Sie nahm durch einen veränderten günstigeren Umsatzmix ab. Zudem wirkten sich weiter optimierte Prozesse kostendämpfend aus. Beide Effekte führten im Berichtszeitraum zu einer Zunahme der Wertschöpfung um 0,9 Millionen Euro und einem höheren Rohergebnis von insgesamt 26,3 Millionen Euro (Vorjahr: 25,4 Millionen Euro).

Überdies hat der Konzern die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um rund 0,4 Millionen Euro und den Zinsaufwand um rund 0,2 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr verringert. Gegenläufig wirkten um rund 0,2 Millionen Euro auf 2,4 Millionen Euro gestiegene Abschreibungen und höhere Personalaufwendungen von 0,5 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr.

Infolge dieser Effekte steigerte der EHLEBRACHT-Konzern im Berichtszeitraum seine Ertragskraft und das Neunmonatsergebnis über das Niveau des Vorjahres.

Das EBITDA als Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Ab- und Zuschreibungen legte auf 5,9 Millionen Euro (Vorjahr: 5,2 Millionen Euro) zu. Das operative Ergebnis (EBIT) nahm auf 3,5 Millionen Euro (Vorjahr: 2,9 Millionen Euro) zu.

Die EHLEBRACHT-Unternehmensgruppe hat im Berichtszeitraum das Ergebnis vor Steuern (EBT) um rund 38 Prozent oder 0,8 Millionen Euro auf 2,9 Millionen Euro (Vorjahr: 2,1 Millionen Euro) gesteigert.

Der EHLEBRACHT-Konzern schließt 2013 mit einem Neunmonatsergebnis nach Steuern von 1,9 Millionen Euro nach 1,2 Millionen Euro im Vorjahr.

Risiken der künftigen Entwicklung

Gegenüber dem im Geschäftsbericht 2012 auf den Seiten 57 bis 64 dargelegten Risikobericht sind im EHLEBRACHT-Konzern in den ersten neun Monaten 2013 und bis zur Veröffentlichung dieses Zwischenberichts keine nennenswerten Änderungen eingetreten.

Es bestehen allerdings unverändert Risiken aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in den für die EHLEBRACHT-Gruppe besonders wichtigen Absatzmärkten in der Eurozone und in China. In China, den Schwellenländern wie auch in Deutschland ist eine leichte Abkühlung der Konjunktur mit geringerer Wirtschaftsleistung zu verzeichnen. Etwaige Auswirkungen dieser Entwicklung auf das Gesamtrisiko des EHLEBRACHT-Konzerns und auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage sind nicht auszuschließen.

Andererseits hat sich der EHLEBRACHT-Konzern in den letzten Jahren eine sowohl leistungs- als auch finanzwirtschaftlich robuste Basis erarbeitet. Dieses Fundament ist stark genug, auch zeitweise konjunkturell schwieriges Fahrwasser zu durchqueren.

Wichtige Ereignisse nach Quartalsende

Wichtige Ereignisse haben sich nach dem 30. September 2013 bis zur Fertigstellung dieser Zwischenmitteilung nicht ergeben.

Entwicklung Aktienkurs

Der Aktienkurs der EHLEBRACHT-Stammaktie entwickelte sich im laufenden Geschäftsjahr mit einem deutlich steigenden Trend. Die Notierung konnte die positive Kursentwicklung aus dem letzten Quartal 2012 fortsetzen. Von einem Schlusskurs von 2,665 Euro im XETRA zum Jahresende 2012 kletterte der Kurs der EHLEBRACHT-Stammaktie zum Ende des ersten Quartals 2013 auf 2,90 Euro. Das erste Halbjahr 2013 schloss mit erneut höherem Kurs von 2,96 Euro. Im dritten Quartal 2013 stieg die Notierung weiter deutlich an. Am 30. September 2013 erreichte sie einen Kurs von 3,30 Euro. Dieser positive Verlauf des Kurses setzte sich auch im vierten Quartal bis zur Veröffentlichung der vorliegenden Zwischenmitteilung fort. Die Kurse bewegen sich aktuell um 3,50 Euro. Das bisherige Jahreshoch erreichte die Aktie am 22. Oktober 2013 mit 3,86 Euro. Insgesamt dürften die steigenden Kurse der EHLEBRACHT-Aktie auf die positive Geschäftsentwicklung und die gute Perspektive für das Geschäftsjahr 2013 zurückzuführen sein.

Ausblick

Die konjunkturellen Prognosen für das laufende Jahr wurden in den letzten Monaten erneut nach unten berichtigt. Dennoch deuten zahlreiche Indikatoren darauf hin, dass die Wirtschaft wieder an Fahrt aufnehmen wird. Diese Entwicklung ist jedoch vom weiteren Verlauf der Euroschuldenkrise und diversen globalen Einflussfaktoren abhängig. Insofern ist auch die Prognose für den gesamtwirtschaftlichen Verlauf von Unsicherheiten geprägt.

Der EHLEBRACHT-Konzern bleibt trotz dieser von Unabwägbarkeiten geprägten gesamtwirtschaftlichen Lage für das letzte Quartal 2013 optimistisch. Aufgrund des bisherigen Geschäftsverlaufs von Januar bis September und der aktuellen Einschätzung wird die Unternehmensgruppe bei planmäßigem Abschluss der umfänglichen Werkzeugprojekte den zu Jahresbeginn prognostizierten Konzernumsatz von 83 bis 85 Millionen Euro erreichen. Bereits heute gesichert ist die Steigerung der Umsatzerlöse über das Niveau des Vorjahres von 81,1 Millionen Euro. Beim Ergebnis vor Steuern (EBT) kann von einer deutlichen Zunahme über den Vorjahreswert von 2,8 Millionen Euro ausgegangen werden. Nach der aktuellen Einschätzung wird der EHLEBRACHT-Konzern das Geschäftsjahr 2013 mit einem Ergebnis vor Steuern in der Bandbreite der gestellten Prognose von 3,5 bis 3,8 Millionen Euro schließen.

Sonstige Angaben

Die in der vorstehenden Zwischenmitteilung getroffenen Angaben und Aussagen zu zukunftsgerichteten Entwicklungen und Ergebnissen des EHLEBRACHT-Konzerns beruhen auf Annahmen, Erfahrungswerten und Einschätzungen des Vorstands der EHLEBRACHT AG. Für ihren Eintritt kann nicht garantiert werden. Letztlich bergen diese Annahmen auch Risiken und Unsicherheiten, die zu einer deutlichen Abweichung der tatsächlichen Ergebnisse von den erwarteten Resultaten führen können.
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