Interview mit Klaus Holetschek, CSU, MdL: "Die Medizin muss dem Menschen wieder mehr zu hören"

(lifePR) ( München, )
Der Landesverband Bayern des DZVhÄ hat mit Klaus Holetschek, CSU Politiker, Vorsitzender des bayerischen Gesundheitsrates und Präsidenten des Kneipp-Bundes, über seine Vorstellung von Medizin, über die Homöopathie-Debatte und seinen Einsatz für mehr Erforschung der Komplementärmedizin gesprochen. Holetschek plädiert dafür, die Medizin wieder mehr vom Menschen her zu denken, “sie muss dem Menschen wieder mehr zu hören, die sprechende Medizin muss wieder in den Vordergrund gerückt werden” und fordert: “Dafür brauchen wir Vielfalt, oder anders ausgedrückt: Die Integrative Medizin.” Zur Integrativen Medizin zählen für Holetschek die klassischen Naturheilverfahren und Kneipp und auch die anthroposophische Medizin, die Homöopathie oder auch klassische Naturheilverfahren aus anderen Kulturen, z.B. die Akupunktur aus der chinesischen Medizin. Also ein Miteinander von konventioneller und komplementärer Medizin, was auch die Kampagne weil`s hilft! erreichen will. Ein Modell, das inzwischen von etwa 70 Prozent der Bevölkerung gewünscht wird. Für Holetschek steht fest: “Die Sehnsucht der Menschen nach natürlicher Medizin ist sehr groß.”

Holetschek setzt sich für mehr Forschung auf dem Gebiet der komplementärmedizinischen Methoden ein, denn nur so könne ermittelt werden, wobei diese Methoden helfen können: “Somit müssen wir auch die Forschung entsprechend auslegen, deshalb kommt ja auch die Frage nach einem Lehrstuhl auf. Wir müssen die natürlichen Heilweisen besser erforschen, sie werden sich in nächster Zeit noch mehr entwickeln.” Klaus Holetschek zeigt sich offen und setzt sich für Pluralität auch in der Forschung ein: “Wir kennen die Diskussionen und die Skepsis gegenüber bestimmten Verfahren wie beispielsweise der Homöopathie”, sagt Holetschek im Interview und ergänzt: “die ist für mich auch nachvollziehbar. Aber ich bin der Meinung, wir sollten uns zumindest die Freiheit nehmen, auch auf diesem Gebiet zu forschen.”

Das gesamte Interview lesen Sie hier.
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