Bahnverkauf: DRV erreicht Preisgleichheit

Beharrlichkeit des Verbands zahlt sich aus: 5-Euro Aufschlag fällt

(lifePR) ( Berlin, )
Die Preisdifferenzierung bei den Bahn-Sparpreisen fällt: Damit wird einer seit Jahren bestehenden Forderung der DB-Agenturen im Deutschen ReiseVerband (DRV) zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 umgesetzt. Die Deutsche Bahn (DB) hat am heutigen 29. September 2014 angekündigt, die Preisdifferenzierung für die Sparpreise im sogenannten 'personenbedienten' Vertrieb gegenüber Online- und Automaten-Vertrieb abzuschaffen. Der Vorsitzende des DRV-Ausschusses Bahn Hans Doldi zeigt sich erfreut über diesen Schritt, denn seit Einführung der Preisdifferenzierung vor rund zehn Jahren kritisiert der Ausschuss Bahn diese Praxis. "Das ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Gleichstellung der Vertriebskanäle", so der Ausschussvorsitzende Doldi, der die Abschaffung sowohl öffentlich als auch immer wieder in persönlichen Gesprächen mit dem DB-Vorstand Personenverkehr gefordert hat. Doldi dankt in diesem Zusammenhang auch dem Engagement der Geschäftsführerin der DB Vertriebs GmbH, Birgit Bohle, die sich in den vergangenen zwei Jahren gegenüber diesem Anliegen des Branchenverbandes aufgeschlossen gezeigt hat.

"Diese Entscheidung ist ein Bekenntnis der Bahn zum stationären Vertrieb, auf den sie gerade in der Fläche, d. h. abseits der Städte angewiesen ist", hebt der langjährige frühere DRV-Vizepräsident Doldi hervor. Bislang müssen Kunden für die Buchung von Sparpreisen in Reisebüros mit DB-Agentur und in den DB-Reisezentren fünf Euro pro Ticket Aufschlag zahlen. Ohne zusätzlichen Aufschlag gibt es die Tickets nur im Internet und an den Automaten. Einzig im Regionalverkehr hält DB Regio beim Erwerb der Ländertickets im personenbedienten Vertrieb auch nach dem Fahrplanwechsel am Aufschlag fest. "Wir hoffen, dass die Bundesländer schnell erkennen, dass auch bei den Ländertickets eine Gleichbehandlung der Vertriebswege notwendig ist".

Der Bahnausschuss fordert seit langem diese Gleichbehandlung der Vertriebswege. Im Dezember 2011 hatte der Ausschuss bereits erreicht, dass die Bahn das Entgelt für eine Sitzplatzreservierung in allen Vertriebskanälen zum gleichen Preis von 4,50 Euro pro Strecke anbietet. Trotz dieses Teilerfolgs hat der Ausschussvorsitzende Doldi in seinem jüngsten Gespräch mit dem DB-Vorstand Personenverkehr auf die weiteren bestehenden Ungleichbehandlungen hingewiesen - etwa auf Sonderaktionen, bei denen der personenbediente Vertrieb nicht eingebunden ist. "Auch stößt es immer noch auf Unverständnis, dass bei technischen Innovationen und neuen Angeboten der Bahn der Online-Direktvertriebskanal bevorzugt wird - obwohl sich diese bei den DB-Agenturen technisch meist problemlos einbinden ließen. Der Bahn-Ausschussvorsitzende macht klar: Der Kunde müsse neutral entscheiden, wo und welche DB-Leistung er buchen möchte. "Alle Vertriebswege haben ihre Daseinsberechtigung und dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden", betont Doldi.
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