Donnerstag, 19. Juli 2018


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DRK-Kliniken Nordhessen bei Gallenblasenoperationen landesweit in der Spitzengruppe - Experten informieren sich vor Ort

Kassel, (lifePR) - In dieser Woche hat an der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Endokrine Chirurgie der DRK-Kliniken Nordessen erstmalig ein sogenanntes "Peer Review" zur Gallenblasenentfernung stattgefunden. Bei diesem von der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) und der Geschäftsstelle Qualitätssicherung Hessen (GQH) entwickelten Verfahren tauschen sich Ärzte im Rahmen gegenseitiger Besuche aus, um die Qualität der Patientenversorgung zu steigern.

"Wir haben die Klinik besucht, weil wir hier seit Jahren exzellente Ergebnisse beobachtet haben und aus der Analyse der Abläufe vor Ort Empfehlungen für andere Krankenhäuser ableiten wollen", so Claudia Herrler, bei der GQH für das Peer Review zuständig. Dieses Peer Review ist ein von der Bundesärztekammer 2011 eingeführtes Instrument zur Verbesserung der Qualität und Patientensicherheit im deutschen Gesundheitswesen. Externe Beobachter, sogenannte Peers, und die Kollegen der besuchten Klinik reflektieren gemeinsam und identifizieren Verbesserungspotenziale.

Ein wesentliches Grundprinzip ist dabei die Gegenseitigkeit - Besucher und Besuchte lernen voneinander. Konkret haben zwei chirurgische Chefärzte und zwei Vertreter der GQH Priv.-Doz. Dr. med. Kia Homayounfar, Chefarzt der Klinik, und sein Team einen ganzen Tag begleitet. Dabei wurden Patientenakten analysiert und der Ablauf einer Operation beobachtet. "Wir haben absichtlich viele Mitarbeiter über das Peer Review nicht informiert, um dem Team der GQH einen ganz normalen Tag zu präsentieren", so Homayounfar. "Auch wenn unsere Ergebnisse bereits als sehr gut bewertet werden, gibt es immer Verbesserungspotential", ergänzt Dr. Michael Braun, leitender Oberarzt der Klinik und verantwortlich für die Qualitätssicherung. Besonders positiv bewertet wurde von den externen Peers die professionelle Zusammenarbeit im Operationssaal und die Einstellung des gesamten Team, dass immer der Patient und seine bestmögliche Behandlung im Vordergrund stehen. "Das nehmen wir Ihnen wirklich ab.", so Priv.-Doz. Dr. med. Christian Kuntz, einer der beiden ärztlichen Peers.

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