Mittwoch, 20. September 2017


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Wo die eigenen vier Wände am meisten kosten und wo sie am günstigsten sind: Bundesländer im Vergleich

Lübeck, (lifePR) - Häuser werden überall teurer, Wohnungen in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Thüringen günstiger. Hamburg bleibt Spitzenreiter: Wohnungen sind an der Elbe im Schnitt fast drei Mal so teuer wie in Sachsen-Anhalt, Häuser kosten mehr als das Doppelte. Der Finanzdienstleister Dr. Klein hat tatsächlich bezahlte Immobilienpreise für Wohnungen und Häuser im ersten Halbjahr 2017 ausgewertet, mit dem Vorjahreszeitraum verglichen und einen deutschlandweiten Überblick erstellt.

Wohnung oder Haus: In welchen Bundesländern ist welche Immobilienart günstiger?
In 13 von 16 Bundesländern sind angehende Hausbesitzer im Vorteil: Im Mittel sind hier die Häuser günstiger als Eigentumswohnungen. Anders sieht es in Bremen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt aus – dort müssen Interessierte mehr Geld für ein Ein- oder Zweifamilienhaus in die Hand nehmen. In Baden-Württemberg ist das Bild im ersten Halbjahr 2017 relativ ausgeglichen: Die Quadratmeterpreise für die beiden Immobilienarten sind ähnlich – 2.555 Euro für Wohnungen und 2.538 für Häuser. Auch die Preisspanne pro Quadratmeter zwischen der günstigsten und der teuersten Immobilie fällt ähnlich aus: Sie reicht von 597 bis 7.074 €/qm für Wohnungen und von 566 bis 7.587 €/qm für Häuser.

Wohnungsmarkt in Deutschland: Hamburger, Bayern und Berliner müssen am meisten zahlen
Mit einem gemittelten Quadratmeterpreis von 4.129 Euro nehmen Hamburger Wohnungen den Spitzenplatz ein, gefolgt von Bayern (3.953 €/qm) und Berlin (3.285 €/qm). Deutlich günstiger ist es in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und im Saarland mit gemittelten Quadratmeterpreisen unter 2.000 Euro. Schnäppchenjäger werden auch in Niedersachsen oder Sachsen fündig: Hier können Käufer bereits ab 513 €/qm bzw. 522 €/qm eine Wohnung ihr Eigen nennen.

Günstiger wird es im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2016 in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Thüringen: Der Medianpreis sinkt hier um 3,9 Prozent (Mecklenburg-Vorpommern), 2,74 Prozent (Brandenburg) und 4,39 Prozent (Thüringen). Den deutlichsten Anstieg spüren Käufer von Eigentumswohnungen im Saarland (43,3 Prozent), in Bayern (29,52 Prozent) und in Sachsen (23,69 Prozent).

Neubauwohnung toppt Altbau: 2.625 Euro pro Quadratmeter liegen dazwischen
Der Preisunterschied zwischen Bestandswohnungen und Neubauwohnungen ist eklatant: Knapp 1.500 Euro kostet der Quadratmeter für neu gebaute Wohnungen durchschnittlich mehr. In Bayern liegen sogar 2.615 Euro zwischen den gemittelten Quadratmeterpreisen für Neubau und Bestand, im Saarland sind es 2.021 Euro. Weniger deutlich fällt der Unterschied in Hamburg (761 €/qm) und in Niedersachsen (962 €/qm) aus. Deutschlandweit liegt der Einstiegspreis für Neubauwohnungen weit über der Tausend-Euro-Grenze: Am günstigsten neu bauen lässt es sich in Sachsen mit 1.376 €/qm, gefolgt von Schleswig-Holstein mit 1.431 €/qm.

Käufer neuer Wohnungen müssen besonders in Bayern, Hamburg, Berlin und Hessen mit Quadratmeterpreisen von über 4.000 €/qm verhältnismäßig viel Geld investieren. Wer ein kleineres Budget zur Verfügung hat, wird eher bei Altbauten fündig: In neun Bundesländern sind Bestandswohnungen im ersten Halbjahr 2017 bereits für 600 €/qm oder weniger zu haben.

Überall steigend: Hauspreise in Hamburg und Berlin am höchsten, Schlusslichter Saarland und Thüringen
In allen Bundesländern steigen die Preise im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2016. In Thüringen und Schleswig-Holstein ist der Anstieg von unter einem Prozent allerdings zu vernachlässigen. In acht Bundesländern geht die Preiskurve dagegen um einen zweistelligen Prozentsatz nach oben: Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Besonders augenfällig ist die Entwicklung in Brandenburg: Hier sinken die Medianpreise für Wohnungen, die mittleren Hauspreise steigen dagegen um 16,3 Prozent.

Hamburg liegt bundesweit auch bei den Preisen für Häuser vorne, mit durchschnittlich 3.273 €/qm. Am unteren Ende der Preisskala liegen das Saarland (1.347 €/qm), Thüringen (1.519 €/qm) und Sachsen-Anhalt (1.524 €/qm). Außer in Hamburg, Bremen und Berlin finden Hauskäufer mit schmalem Budget eine Immobilie für weniger als 600 €/qm. Die Preisspanne reicht in Hessen, Bayern und Berlin bis in den fünfstelligen Quadratmeterpreis. Sparen können dagegen Saarländer und Sachsen-Anhaltiner: Im ersten Halbjahr kostet hier kein Haus mehr als 3.116 €/qm bzw. 3.679 €/qm.

Bestandsimmobilien in Thüringen, Neubauten in Sachsen-Anhalt am günstigsten
Auf dem Häusermarkt ist die Preisdifferenz zwischen Neubau und Bestand bei Weitem nicht so ausgeprägt wie bei Wohnungen. Vor allem in Hamburg und Berlin liegen zwischen den gemittelten Preisen gerade mal 178 €/qm bzw. 245 €/qm. Einzig im Saarland ist der Unterschied mit durchschnittlich 1.110 €/qm sehr deutlich. Auch die Preisspanne von Bestandshäusern ist in vielen Bundesländern vergleichbar mit der von Neubauten, vor allem in Sachsen, Brandenburg, Bayern und Berlin. Fast überall kosten die teuersten Bestandshäuser knapp ebenso viel wie die teuersten neuen Häuser. In Schleswig-Holstein, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern geben die spendabelsten Hauskäufer sogar mehr Geld pro Quadratmeter aus als die Hausbauer.

Über den Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI)
Dr. Klein hat mit dem DTI erstmals einen quartalsweisen, regionalen Immobilienpreisindex auf der Grundlage tatsächlich gezahlter Kaufpreise entwickelt. Monatlich analysiert der Trendindikator die aktuelle Entwicklung der jeweils im Fokus stehenden Region. Der DTI wird auf Basis einer hedonischen Regressionsanalyse erstellt. Ziel dieser Methode ist es, den reinen Preiseffekt pro betrachtete Periode herauszustellen. Zur Ermittlung des Dr. Klein Trendindikators Immobilienpreise werden monatliche Transaktionsdaten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Rund fünfzehn Prozent aller Immobilienfinanzierungen in Deutschland werden über diesen Marktplatz finanziert. Der DTI basiert auf etwa 35.000 Transaktionen mit einem Volumen von rund 4 Mrd. Euro pro Monat.

Dr. Klein Privatkunden Aktiengesellschaft

Die Dr. Klein Privatkunden AG ist einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands und seit über 60 Jahren erfolgreich am Markt etabliert. Angefangen in der Vermittlung von Finanzierungen in der kommunalen Wohnungswirtschaft in Lübeck baut Dr. Klein seine Expertise kontinuierlich aus und ist mittlerweile deutschlandweit mit rund 550 Beratern vor Ort an über 200 Standorten bundesweit vertreten. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung, Ratenkredit und Geldanlage. Dank kundenorientierter Beratungskompetenz und vertrauensvollen Beziehungen zu rund 300 Kredit- und Versicherungsinstituten sichert Dr. Klein seinen Kunden stets den einfachsten Zugang zu individuellen Finanzlösungen. Dafür wird das Unternehmen immer wieder ausgezeichnet. Zuletzt zum dritten Mal in Folge als "vorbildlicher Finanzvertrieb" und mit dem "Deutschen Fairnesspreis". Dr. Klein ist eine 100%-ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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