Mittwoch, 18. Oktober 2017


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EZB bleibt auf Kurs, Inflationsrate steigt, Bauzinsen leicht erhöht

Lübeck, (lifePR) -
EZB beschließt Fortsetzung ihrer Geldpolitik
Deutsche Teuerungsrate steigt im Dezember auf 1,7 Prozent
Bewegung bei den Bauzinsen
Bestzins für zehnjährige Hypothekendarlehen steigt leicht: 0,94 Prozent (Stand 06. Januar 2017), gestern lag er bei 1,03 Prozent


Inflationsrate scheint zu explodieren
Im Vergleich zum November 2016 steigt die Inflationsrate in Deutschland im Dezember von 0,8 Prozent auf 1,7 Prozent, in der gesamten EU auf 1,1 Prozent. Sie kommt damit in Deutschland sehr nah an den von der Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebten Wert von 2,0 Prozent – handelt es sich doch um den höchsten Wert seit Mitte 2013. Allerdings lohnt sich hierbei der Blick auf das ganze Jahr 2016 und auf die gesamte Europäische Union. Laut Statistischem Bundesamt erhöhten sich die Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt 2016 um 0,5 Prozent. Im Euro-Raum steigen sie im Vergleich zum Vorjahr von 0,6 Prozent auf 1,0 Prozent. Für das laufende Jahr rechnen die Wirtschaftsweisen in Deutschland mit einer Teuerungsrate von 1,6 Prozent. Noch liegt also eine Spanne zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Trotzdem dürfte die EZB mit dieser Entwicklung zufrieden sein, ist es doch ihr Ziel, durch geringe Zinsen Geld in den Markt zu pumpen, die Inflation zu steigern und so die Wirtschaft anzukurbeln. Eine logische Folge steigender Inflation wären höhere Zinsen für Immobiliendarlehen. Denn: Erreicht die EZB ihr Ziel und gedeiht die Wirtschaft, ist sie gezwungen, die Zinsen anzupassen, um die Inflation zu drosseln.

Energiepreise als Inflationstreiber
Experten sehen in der Inflationssteigerung einen Trend. Der Grund: Die Energiepreise steigen seit langem erstmals und ziehen die Teuerung mit nach oben. Die ölexportierenden Länder (Englisch: Organization of the Petroleum Exporting Countries; kurz: OPEC) haben nach einer längeren Zeit der Stabilität Ende des Jahres 2016 beschlossen, die Ölfördermenge zu drosseln. Gleichzeitig sollen 2017 die Förderstätten aufgrund der gestiegenen Gewinnaussichten ausgebaut werden. Investitionen in diesem Bereich wurden in den vergangenen Jahren vernachlässigt. Aufgrund der Wirtschaftskrise war weniger Öl nachgefragt worden und es kam zu Überkapazitäten, infolge derer der Ölpreis bis Anfang 2016 sank. In 2017 sind nun vermehrte Investitionen geplant. Diese Expansion steht nur vermeintlich im Gegensatz zur Kappung der Fördermenge. Denn auch wenn die Investitionen steigen, bleiben sie doch 40 Prozentpunkte hinter denen von 2014 zurück. Und sinkt das Angebot bei gleichbleibender Nachfrage, steigen die Preise.

Ergebnisse der EZB-Sitzung vom 19. Januar 2017
Auf der Sitzung der Europäischen Zentralbank gestern hielt Präsident Mario Draghi – wie zu erwarten war – an seinem Kurs fest. Er erhöhte den Leitzins nicht und bestätigt damit die Haltung, dass Europa noch nicht die dafür erforderliche Wirtschaftskraft erreicht habe. Gründe dafür sind die Schulden und die noch immer hohe Arbeitslosenquote vieler europäischer Länder.

Baufinanzierungszinsen: hoch und runter im Bereich von 0,3 Prozentpunkten
Die Baufinanzierungszinsen bewegen sich im letzten Quartal 2016 in einer Spannweite von 0,3 Prozentpunkten. Nach ihrem historischen Tiefstand Anfang Oktober 2016 steigen sie bis Mitte Dezember um 0,3 Prozentpunkte auf einen Wert knapp über 1,0 Prozent, um kurz danach wieder leicht abzufallen. Das Zinsniveau ist jedoch weiterhin niedrig, liegt sogar etwas unter dem Januarwert von 2016 und ermöglicht somit weiterhin ein attraktives Umfeld für Baufinanzierungen. „Gerade Kunden, die ihre Anschlussfinanzierung planen, finden 2017 sehr attraktive Konditionen vor“, sagt Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein & Co. AG. „Wir beobachten gerade in diesem Segment einen Anstieg der Immobilienfinanzierungen“, so Neumann weiter.

Wie geht es 2017 weiter?
„Wir erwarten nicht, dass mit dem Amtsantritt Donald Trumps heute extreme Zinssprünge einhergehen“, so Neumann weiter. „Der Markt reagiert in der Regel auf Überraschungen. Den Präsidenten Trump erwartet er nun seit zwei Monaten. Auch wenn dieser sicher mit seinen Äußerungen weiterhin für Bewegung im Markt sorgen wird“, kommentiert Neumann die heute bevorstehende Amtseinführung Donald Trumps.

Tendenz
Kurzfristig: leicht schwankend seitwärts
Langfristig: steigend

Dr. Klein Privatkunden Aktiengesellschaft

Dr. Klein ist einer der größten Finanzdienstleister und seit über 60 Jahren erfolgreich am Markt etabliert. Angefangen in der Vermittlung von Finanzierungen in der kommunalen Wohnungswirtschaft baut Dr. Klein seine Expertise kontinuierlich aus und ist mittlerweile deutschlandweit mit mehr als 650 Beratern vor Ort an über 200 Standorten vertreten. Die Spezialisten von Dr. Klein beraten nachhaltig, allumfassend und verständlich in den Bereichen Baufinanzierung, Versicherung, Ratenkredit oder Geldanlage. Kunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung.

Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Kunden von Dr. Klein stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dafür wurde das Unternehmen 2014, 2015 und 2016 u.a. von Springer-Fachmedien als "vorbildlicher Finanzvertrieb" und von dem DISQ und n-tv zum dritten Mal in Folge mit dem "Deutschen Fairnesspreis" ausgezeichnet. Dr. Klein ist eine 100%-ige Tochter des an der Frankfurter Börse im SDAX gelisteten technologiebasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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