Sonntag, 22. Oktober 2017


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DTI - Süd: Preise für Eigentumswohnungen in München erreichen neuen Spitzenwert - trotz nachlassender Wachstumsdynamik

Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise Q2/2012

Lübeck, (lifePR) - Eigentumswohnungen in München setzen ihren Wachstumskurs im zweiten Quartal 2012 fort und erreichen mit 130,02 Zählerpunkten ein neues Rekordhoch. Während die Preise seit dem zweiten Quartal 2011 rasant anstiegen, scheinen sie nun eine Pause einzulegen. Die aktuelle Zunahme von 0,27 Prozent stellt nur einen Bruchteil der vorherigen Wachstumsintensität dar. In Punkto Wachstumsdynamik ist der Münchner Wohnungsmarkt derzeit Schlusslicht im Vergleich zu Frankfurt am Main und Stuttgart: In der Bankenstadt ziehen Wohnungspreise um 2,73 Prozent an, in Stuttgart um 0,31 Prozent. Dies geht aus dem aktuellen Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise (DTI) hervor.

Eigentumswohnungen in Frankfurt, die im zweiten Quartal dieses Jahres 107,39 Zählerpunkte erreichen. In Stuttgart steigen die Wohnungspreise ebenfalls und erzielen mit 102,52 Zählern ihren zweithöchsten Wert.

Anders als in Frankfurt und München dominiert in der Landeshauptstadt Baden-Württembergs seit Jahren der Haus- gegenüber dem Wohnungsmarkt. So nehmen in der Region Süd die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in Stuttgart mit 0,94 Prozent am stärksten zu und erreichen mit 107,32 Punkten einen neuen Rekordwert. In Frankfurt gehen sie um 0,43 Prozent auf 100,84 Zählerpunkte zurück. Obwohl der Münchner Hausmarkt mit 0,85 Prozent den größten Rückgang in der Region Süd verzeichnet, nimmt das Preisniveau von 108,98 Zählern nach wie vor die Spitzenposition im Metropolvergleich ein. Der Abstand zu den Preisen für Ein- und Zweifamilienhäuser in Stuttgart und Frankfurt ist jedoch bei weitem geringer als auf dem Wohnungsmarkt. Denn Eigentumswohnungen in München liegen mit 130,2 Zählern weit vor den Wohnungspreisen in Frankfurt (107,39) und Stuttgart (102,52).

Ausblick

Der "Run" auf Wohnimmobilien hält bereits seit längerem an. In einigen Lagen scheint eine Art "Torschlussstimmung" aufzukommen. Erreichen wir tatsächlich in Kürze das Ende des Booms?

Die Experten von Dr. Klein rechnen in den Ballungszentren München, Stuttgart und Frankfurt am Main langfristig mit einem weiteren Anziehen der Preise - doch nicht unbedingt in der bisherigen Dynamik. Die Regionen sind attraktiv für Arbeitnehmer und zukunftsfähig aufgestellt. Die ansässigen Firmen haben ihren Schwerpunkt nicht in einer Branche, sondern sind diversifiziert. Darüber hinaus sind viele von ihnen weltweit vernetzt und somit nicht allein auf die Konjunkturentwicklung in Europa angewiesen.

Regionalanalyse Frankfurt am Main

Mit einem starken Anstieg von 2,37 Prozent klettert der DTI-Teilindex für Eigentumswohnungen in Frankfurt auf das Rekordhoch von 107,39 Zählerpunkten - der höchste Stand seit Beginn der Erhebung Anfang 2007. Gegenüber dem Vorjahresquartal haben sich Wohnungen somit um 7,42 Prozent verteuert. Dies entspricht etwa der Hälfte des Preisanstiegs von Münchner Wohnungen. Die Verteuerung des Frankfurter Wohnraums basiert auf der anziehenden Nachfrage u. a. infolge steigender Bevölkerungszahlen. Die Käuferschicht hat sich verjüngt: Vor allem junge Familien, aber auch Singles, setzen auf den Immobilienkauf. In Top-Lagen liegen die Preise für Eigentumswohnungen zum Teil bei bis zu 9.000 Euro/Quadratmeter. Die Dr. Klein-Experten gehen davon aus, dass hier Top-Lagen bald unbezahlbar sind. Da Wohnen in der Stadt begehrt ist, entwickeln sich B-Lagen teilweise zu 1B-Lagen sofern sie citynah sind.

Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in Frankfurt sinken nach vier Wachstumsquartalen um 0,43 Prozent auf 100,84 Zählerpunkte. Auf Jahressicht verteuern sie sich dennoch um 2,37 Prozent.

Regionalanalyse Stuttgart

Mit einem Anstieg von 0,31 Prozent hat sich die Wachstumsdynamik der Wohnungspreise in Stuttgart mehr als halbiert. Gegenüber dem Vorjahresquartal hat sich der DTI-Teilindex, der aktuell bei 102,52 Zählern liegt, um 2,21 verteuert.

Dass in Stuttgart die Nachfrage nach Ein- und Zweifamilienhäusern stärker ist als nach Wohnungen zeigt sich in der Wertentwicklung. Bereits das dritte Quartal in Folge ziehen die Hauspreise stark an - diesmal um 0,94 Prozent - und erreichen mit 107,32 Zählern ihren Höchststand seit Anfang 2007. Auf Jahressicht steigt ihr Preis um 2,97 Prozent. Sehr nachgefragt sind derzeit Ein- und Zweifamilienhäuser in den Stuttgarter Randbezirken - insbesondere im Süden: Richtung Messe, Daimler und IBM.

Regionalanalyse München

Spitzenreiter in beiden Segmentarten ist nach wie vor München. Während die bayerische Landeshauptstadt bei den Wohnungspreisen weit vor Frankfurt und Stuttgart liegt, sinkt beim Vergleich der Hauspreise die Distanz.

Eigentumswohnungen in München haben sich mit ihrem aktuellen Rekordwert von 130,02 Zählerpunkten um 14,39 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal verteuert.

Während der DTI-Teilindex für Münchner Wohnungen weiter anzieht, geht der Teilindex für Ein- und Zweifamilienhäuser stark zurück und sinkt um 0,85 Prozent auf 108,98 Zählerpunkte. Auf Jahressicht entspricht dies noch einer Verteuerung von 7,00 Prozent.

Durch die Zunahme der Wohnungs- und Abnahme der Hauspreise öffnet sich die Schere zwischen beiden Segmentarten weiter.

Über den Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise (DTI)

Dr. Klein hat mit dem DTI erstmals einen quartalsweisen, regionalen Immobilienpreisindex auf der Grundlage tatsächlich gezahlter Kaufpreise entwickelt. Monatlich analysiert der Trendindikator die aktuelle Entwicklung der jeweils im Fokus stehenden Region. Der DTI wird auf Basis einer hedonischen Regressionsanalyse erstellt. Ziel dieser Methode ist es, den reinen Preiseffekt pro betrachtete Periode herauszustellen. Zur Ermittlung des Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise werden monatliche Transaktionsdaten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Rund zehn Prozent aller Immobilienfinanzierungen in Deutschland werden über diesen Marktplatz finanziert. Der DTI basiert auf bis zu 20.000 Finanzierungen monatlich mit einem Gesamtfinanzierungsvolumen von bis zu 3 Mrd. Euro.

Dr. Klein Privatkunden Aktiengesellschaft

Dr. Klein ist unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 190 Filialen beraten rund 680 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Girokonto und Tagesgeld, Versicherungen und Geldanlagen sowie Immobilienfinanzierungen und Ratenkredite.

Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungs­wirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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