Dienstag, 17. Juli 2018


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DTI - Süd: Münchner Wohnungen erreichen mit Durchschnittspreisen von 3.767,38 Euro pro Quadratmeter neuen Spitzenwert

Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise Q4/2012

Lübeck, (lifePR) - Der Boom auf dem Münchner Wohnungs- und Hausmarkt setzt sich im vierten Quartal 2012 fort. Im Vergleich zum Vorquartal ziehen die Wohnungspreise in der bayerischen Landeshauptstadt um 3,75 Prozent auf 137,62 Zählerpunkte an und erreichen damit einen neuen Rekordwert. Auf Jahressicht entspricht dies einer Verteuerung von 10,98 Prozent. Damit haben in der Region Süd Eigentumswohnungen in München vor Stuttgart und Frankfurt am Main mit Abstand am stärksten zugelegt. Dies geht aus dem aktuellen Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise DTI hervor.

Münchner Wohnungen erzielen auch beim Kaufpreisniveau Spitzenwerte. Der Medianpreis für Alt- und Neubauten liegt im vierten Quartal 2012 bei 3.767,38 Euro pro Quadratmeter. Die Preisspanne zwischen minimalem und maximalem Preis liegt zwischen 1.629,23 Euro pro Quadratmeter und 7.279,03 Euro pro Quadratmeter.

Frankfurt am Main: Wohnraumverknappung hat Konsequenzen für Preisniveau

Die zweithöchsten Kaufpreise pro Quadratmeter in der Region Süd weist Frankfurt am Main mit einem Medianwert von 2.622,02 Euro auf. "Im Vergleich zum Vorjahresquartal sind Wohnungen in Frankfurt 4,63 Prozent teurer geworden", berichtet Mattheos Boutsioulis, Leiter der Niederlassung von Dr. Klein in Frankfurt. "Nach wie vor besteht ein Trend zu sehr guten bis guten Lagen. Da die Kaufpreise mittlerweile ein sehr hohes Niveau erreicht haben, sind nun mittlere Lagen wie das Gallus- und Gutleutviertel oder auch das Bahnhofsviertel und Dornbusch interessant geworden."

In der Mainmetropole hat die Einwohnerzahl 2012 erstmals die 700.000er Marke übersprungen. Dies geht am Wohnungsmarkt nicht spurlos vorüber. "Aufgrund der Wohnungsknappheit werden vermehrt Gewerbeflächen zu Wohnflächen umgewandelt beziehungsweise Gewerbeobjekte abgerissen und anschließend durch gemischt genutzte Neubauten ersetzt", so Boutsioulis. Dies ist beispielsweise im Westend, auf dem Areal um den ehemaligen Güterbahnhof und am Maintor der Fall.

München ist auch auf dem Hausmarkt Spitzenreiter

Der Hausmarkt der Region Süd wird durch München angeführt. Auf Quartalssicht ziehen die Kaufpreise um 2,25 Prozent an - in Frankfurt und Stuttgart um 0,58 Prozent beziehungsweise 0,28 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr verteuern sich Häuser in der bayerischen Landeshauptstadt um 5,79 Prozent und kosten im Mittel 2.790,92 Euro pro Quadratmeter. Die Preisspanne erstreckt sich von 1.200,63 Euro pro Quadratmeter bis zu 9.535,14 Euro pro Quadratmeter. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Ein- und Zweifamilienhäuser erreicht in Frankfurt 2.010,71 Euro, in Stuttgart 2.108,84 Euro.

Traditionell ist in der schwäbischen Metropole der Hausmarkt stärker als der Wohnungsmarkt. Ende 2012 zieht der DTI-Teilindex für Eigentumswohnungen in Stuttgart um 4,31 Prozent. Mit 107,67 Zählerpunkten liegt der Teilindex für Wohnungen nun nahezu gleichauf mit dem der Häuser (108,07 Zähler). Auch auf Jahressicht steigen die Wohnungspreise in Stuttgart deutlich um 6,08 Prozent. In den kommenden Quartalen wird sich zeigen, ob Wohnungs- und Hausmarkt in Stuttgart einen neuen Trend einschlagen und auf ähnlichem Niveau verlaufen oder wieder auseinanderdriften werden.

Über den Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise (DTI)

Dr. Klein hat mit dem DTI erstmals einen quartalsweisen, regionalen Immobilienpreisindex auf der Grundlage tatsächlich gezahlter Kaufpreise entwickelt. Monatlich analysiert der Trendindikator die aktuelle Entwicklung der jeweils im Fokus stehenden Region. Der DTI wird auf Basis einer hedonischen Regressionsanalyse erstellt. Ziel dieser Methode ist es, den reinen Preiseffekt pro betrachtete Periode herauszustellen. Zur Ermittlung des Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise werden monatliche Transaktionsdaten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Rund fünfzehn Prozent aller Immobilienfinanzierungen in Deutschland werden über diesen Marktplatz finanziert. Der DTI basiert auf bis zu 20.000 Finanzierungen monatlich mit einem Gesamtfinanzierungsvolumen von bis zu drei Mrd. Euro.

Dr. Klein Privatkunden Aktiengesellschaft

Dr. Klein ist unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 200 Filialen beraten rund 750 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Girokonto und Tagesgeld, Versicherungen und Geldanlagen sowie Immobilienfinanzierungen und Ratenkredite.

Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungs­wirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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