Sonntag, 19. November 2017


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DTI - Nord-Ost: Wohnungspreise in Dresden steigen innerhalb eines Jahres um 13,22 Prozent an

Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise Q2/2013

Lübeck, (lifePR) - Die sächsische Landeshauptstadt Dresden hat wie in den Vorquartalen auch im zweiten Quartal 2013 einen dynamischen Immobilienmarkt. Mit 13,22 Prozent steigen die Wohnungspreise in Dresden im Vergleich zum Vorjahr am stärksten in der Region Nord- Ost. Bei den Preisen für Ein- und Zweifamilienhäuser hat Dresden ebenfalls die Nase vorn: Sie ziehen im gleichen Zeitraum um 8,56 Prozent an. Dies geht aus dem aktuellen Dr. Klein- Trendindikator Immobilienpreise DTI hervor, der quartalsweise die tatsächlichen Kaufpreise ermittelt.

Im zweiten Quartal 2013 weisen sowohl die westdeutschen Metropolen Hamburg und Hannover als auch die ostdeutschen Städte Berlin und Dresden anziehende Preise auf dem Wohnungs- und Hausmarkt auf und erreichen neue Höchstwerte. In Berlin steigt der Teilindex für Eigentumswohnungen zum 12. Mal in Folge. Gegenüber dem Vorjahr zieht er um 9,98 Prozent an.

"Angesichts der hohen Zuwanderungszahlen und der anhaltenden Kapitalflucht in Sachwerte können die dem Markt neu zugeführten Wohnungen nicht die große Nachfrage nach innerstädtischem Wohnraum decken", stellt Ekkehard Enkelmann von der Berliner Dr. Klein-Niederlassung fest. "Auf die zugespitzte Lage reagieren örtliche Wohnungsgesellschaften mit eigenen Neubauprojekten." Im zweiten Quartal 2013 liegt der Mediankaufpreis für eine Wohnung in Berlin bei 2.313 Euro pro Quadratmeter, Spitzenpreise erreichen 7.051 Euro pro Quadratmeter. Die höchsten Spitzenpreise für Wohnungen in der Region Nord-Ost hat Hamburg mit 8.291 Euro pro Quadratmeter. Auch die Medianpreise liegen hier mit 2.708 Euro pro Quadratmeter am höchsten. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben sich die Wohnungspreise in der Hansestadt um 4,94 Prozent verteuert, in Hannover um 7,67 Prozent.

Die Kaufnebenkosten werden steigen

Auf dem Hausmarkt ähnelt die Situation dem Wohnungsmarkt. Mit 8,56 Prozent hat Dresden die stärkste Verteuerung innerhalb eines Jahres in der Region Nord-Ost. Es folgt der Hamburger Hausmarkt mit 6,33 Prozent, Berlin mit 5,65 Prozent und Hannover mit 5,03 Prozent. Bei den Medianund Spitzenpreisen führt Hamburg auf dem Wohnungs- ebenso wie auf dem Hausmarkt die Rangfolge an. Der Medianpreis liegt in der Hansestadt für Ein- und Zweifamilienhäuser bei 1.979 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Berlin mit 1.728 Euro pro Quadratmeter. Der Quadratmeterpreis für Häuser liegt in Hamburg in der Spitze bei 8.839 Euro, in Berlin bei 8.080 Euro.

Enkelmann weist darauf hin, dass nicht nur bei den tatsächlichen Kaufpreisen die Zeichen auf Wachstum stehen: "Auch die Kaufnebenkosten werden steigen. So wurde beispielsweise in Berlin beschlossen, die Grunderwerbsteuer von fünf auf sechs Prozent anzuheben. Die jüngst vereinbarte Erhöhung der Notargebühren wird den Immobilienkauf ebenfalls verteuern."

Über den Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise (DTI)

Dr. Klein hat mit dem DTI erstmals einen quartalsweisen, regionalen Immobilienpreisindex auf der Grundlage tatsächlich gezahlter Kaufpreise entwickelt. Monatlich analysiert der Trendindikator die aktuelle Entwicklung der jeweils im Fokus stehenden Region. Der DTI wird auf Basis einer hedonischen Regressionsanalyse erstellt. Ziel dieser Methode ist es, den reinen Preiseffekt pro betrachteter Periode herauszustellen. Zur Ermittlung des Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise werden monatliche Transaktionsdaten der EUROPACE-Plattform errechnet. EUROPACE ist der unabhängige Marktplatz für Immobilienfinanzierungen in Deutschland. Rund fünfzehn Prozent aller Immobilienfinanzierungen in Deutschland werden über diesen Marktplatz finanziert. Der DTI basiert auf bis zu 20.000 Finanzierungen monatlich mit einem Gesamtfinanzierungsvolumen von bis zu drei Mrd. Euro.

Dr. Klein Privatkunden Aktiengesellschaft

Dr. Klein ist unabhängiger Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Privatkunden finden bei Dr. Klein zu allen Fragen rund um ihre Finanzen die individuell passende Lösung. Über das Internet und in mehr als 200 Filialen beraten rund 800 Spezialisten anbieterunabhängig und ganzheitlich zu den Themen Girokonto und Tagesgeld, Versicherungen und Geldanlagen sowie Immobilienfinanzierungen und Ratenkredite. Schon seit 1954 ist die Dr. Klein & Co. AG wichtiger Finanzdienstleistungspartner der Wohnungswirtschaft, der Kommunen und von gewerblichen Immobilieninvestoren. Dr. Klein unterstützt seine Institutionellen Kunden ganzheitlich mit kompetenter Beratung und maßgeschneiderten Konzepten im Finanzierungsmanagement, in der Portfoliosteuerung und zu gewerblichen Versicherungen. Die kundenorientierte Beratungskompetenz und die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen zu allen namhaften Kredit- und Versicherungsinstituten sichern den Dr. Klein Kunden stets den einfachsten Zugang zu den besten Finanzdienstleistungen. Dr. Klein ist eine 100%ige Tochter des an der Frankfurter Börse gelisteten internetbasierten Finanzdienstleisters Hypoport AG.

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