"Die Politik kann die Rehabranche nicht mehr ignorieren"

Auf einem Gesundheitskongress in Bad Liebenstein übergab die Dr. Becker Klinikgruppe Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ihre Forderungen nach einem Rehazukunftspakt.

(lifePR) ( Köln, )
Der Verwaltungsdirektor von Thüringens größter psychosomatischer Rehaklinik, der Dr. Becker Burg-Klink hatte am Samstag die Gelegenheit, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu treffen. Michael Schiffgen besuchte eine Veranstaltung vom CDU-Bundestagsabgeordneten Christian Hirte in Bad Liebenstein zum „gesundheitspolitischen Austausch“. Auf dem Podium stellten sich Jens Spahn, Christian Hirte und der Bad Liebensteiner Bürgermeister, Dr. Michael Brodführer, den Fragen des Publikums. Die Reha kam sowohl bei dem vorherigen kurzen Gespräch zwischen Michael Schiffgen und dem Bundesgesundheitsminister als auch auf dem Podium zur Sprache. „Die Dr. Becker Klinikgruppe spricht seit Wochen mit Landtags- und Bundestagsabgeordneten fast aller Fraktionen über die Situation der medizinischen Rehabilitation, um für die aktuellen Herausforderungen zu sensibilisieren. Daher haben wir uns gefreut, auch Jens Spahn die Forderungen der Rehabranche in unserem Rehazukunftspakt übergeben zu dürfen,“ so Michael Schiffgen. Es sei ein großes Anliegen, die Reha sichtbarer zu machen und damit die Patientenversorgung wie auch die Arbeitsbedingungen aller Mitarbeitenden in der Reha zu sichern.  

Endlich: Bedeutung der Reha auch in der Politik angekommen

Erstmals besuchte ein Bundesgesundheitsminister die Stadt Bad Liebenstein. Und auch Michael Schiffgen erlebte die Veranstaltung, zu der 70 Gäste gekommen waren, als eine Art Premiere, wie er berichtet: „Dass neben essentiellen Gesundheitsthemen wie dem ärztlichen Fachkräftemangel und der Versorgungssituation im ländlichen Raum auch die Rolle der Reha in der Gesundheitsversorgung besprochen wurde, ist eine neue Entwicklung. Ich begrüße sie sehr. Dass die Reha präsenter werde und in politischen Gesprächen eine andere Rolle spiele als noch vor drei Jahren, sei laut Schiffgen auch auf das stetige Engagement der Reha-Akteure/innen zurückzuführen.  

Während, vor und nach der Pandemie: Reha ist wichtige Säule im gesamten Gesundheitswesen

Ein großer Themenbereich der 90-minütigen Podiumsdiskussion war die Pandemie und ihre Bekämpfung bzw. ihre Folgen. Auch hier müsse die Reha als vierte Säule des Gesundheitswesens wahrgenommen und gefördert werden, so Michael Schiffgen. „Für die vielen von Long-Covid betroffenen Patienten/innen und die durch die Pandemie psychisch schwer belasteten Patienten/innen ist die Rehabilitation aktuell eine wichtige Versorgungsleistung, um den Weg zurück ins Leben zu finden,“ führt er aus. In den Dr. Becker Klinken seien dafür entsprechend der jeweiligen Klinikschwerpunkte schon früh spezielle Behandlungskonzepte erstellt worden, sodass dieser Patientengruppe eine passende medizinische Umgebung zuteilwerden könne. 

Der Rehazukunftspakt – nun auch in den Händen von Jens Spahn

Mit dem Rehazukunftspakt wirbt die Dr. Becker Klinikgruppe zurzeit um politische Aufmerksamkeit. Über 20 Treffen mit Politiker/innen fast aller Fraktionen fanden seit Ende Juni bereits in den acht Dr. Becker Klinken statt. Auch der Gastgeber des „Gesundheitspolitischen Austauschs“ in Bad Liebenstein, Christian Hirte war schon zu Besuch in der Dr. Becker Burg-Klink gewesen und hatte dort den Rehazukunftspakt entgegengenommen. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Positionen und Anliegen nun auch dem Bundesgesundheitsminister überreichen konnten“, sagt Michael Schiffgen, Verwaltungsdirektor der Dr. Becker Burg-Klinik. Wesentliche Forderungen des Pakts sind ein niedrigschwelligerer Zugang zur Reha, die Stärkung des Wunsch- und Wahlrechts von Patient/innen, Investitionen in die Digitalisierung sowie die Zulassung der Rehaeinrichtungen als Ausbildungsträger für medizinisches Personal. 

„Bei der Übergabe sagte mir Herr Spahn, dass schon viel für die Reha in den letzten drei Jahren erreicht worden sei. Das stimmt und wir sind sehr froh, dass sich etwas für die Branche bewegt,“ so Michael Schiffgen. Jetzt gehe es darum, den Erfolg der letzte drei Jahre – beispielsweise die Stärkung des Wunsch- und Wahlrechtes der Patienten/innen durch das sogenannte Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (GKV-IPReG) – fortzuführen und nicht wieder in eine Art Schattendasein zu gelangen. „Es ist durchaus noch an einigen Stellen Handlungsbedarf. Darauf weisen wir in unserem Rehazukunftspakt, den nun auch unser Bundesgesundheitsminister mitgenommen hat, hin.“ Es habe sich bisher schon ausgezahlt, der Reha eine selbstbewusste Haltung in der Öffentlichkeit zu verschaffen. Dies müsse nun auch so bleiben. 
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