Sonntag, 26. Februar 2017


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Bauernregeln im September

(lifePR) (Bonn, ) Nach einem durchwachsenen Juli und August bleibt noch die Hoffnung auf einen schönen "Altweibersommer" im September. Einen Ausblick versuchen die alten Bauernregeln zu geben.

"Gib auf Ägidien (1.9.) wohl acht, es sagt dir, was der Monat macht." oder "September schön in den ersten Tagen, will den ganzen Herbst ansagen." Prüft man diese Regeln anhand der langjährigen Wetterstatistiken, dann treffen sie immerhin in zwei von drei Fällen zu. Wenn der Monatsanfang deutlich zu warm verläuft, wird auch der Rest des Monats wärmer als durchschnittlich sein. Regnet es dagegen viel am Monatsanfang, wird es mit 60-prozentiger Wahrscheinlichkeit einen zu nassen September geben. "Der meteorologische Hintergrund ist meistens, dass sich die sommerlichen Hochdruckgebiete länger als in anderen Jahren halten können, der rasche Wechsel von Hochs und Tiefs während des Übergang zur winterlichen Hälfte des Jahres erst später einsetzt", sagt Michael Klein vom Wetterserivce Donnerwetter.de: Übrigens sind die Schönwetterperioden Ende des Monats sprichwörtlich geworden: Im Volksmund heißen sie "Altweibersommer".

"Ist es hell am Kreuzerhöhungstag (14.9.), so folgt ein strenger Winter nach." Besonders verlässlich ist diese Wetter-Weisheit nicht, aber immerhin: Einem sonnigen 14. September folgt mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent ein zu kalter Winter mit zu vielen Frosttagen.

"Kommt der Michel (29.9.) heiter und schön, wird's vier Wochen weitergehen." Beobachtet man das Wetter im Zeitraum um den 29. September, so lässt sich tatsächlich anhand dieser Regel eine gute Prognose für den Oktober abgeben: Ist es Ende September zu warm, wird es mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 Prozent auch in der Folgezeit verhältnismäßig warm sein.

"Ist der September lind, wird der Winter ein Kind." Diese Bauernregel wagt einen sehr weiten Ausblick und stimmt dabei erstaunlich oft! Ist der September deutlich zu warm, wird der Winter im Vergleich zu den Durchschnittswerten ebenfalls zu mild. Besonders der Februar ist dann mit einer Wahrscheinlichkeit von 85 Prozent zu warm.

"Der September ist der Mai des Herbstes." - Kurz und prägnant trifft es diese Bauernregel ziemlich genau, denn September und Mai sind zum Beispiel bei den Temperaturen sehr ähnlich: "Mit dem September sinken sie tagsüber auf etwa 20 Grad ab, nachts kann es ähnlich wie im Frühjahr auch schon einmal deutlich unter 10 Grad kalt werden", erklärt Michael Klein von Donnerwetter.de.

Donnerwetter.de GmbH

Das Team des Wetterservice aus Bonn erstellt bereits seit über 18 Jahren Wettervorhersagen für Radiosender und Tageszeitungen. Außerdem beliefert Donnerwetter.de Winterdienste mit kleinräumigen Glättevorhersagen, Versicherungen mit Wetter-Gutachten, Energieversorger mit Spezialvorhersagen, Hafenbetriebe mit Hochwasser-Prognosen und, und, und...

Die Prognosen finden sich auf den Internetseiten zahlreicher Kunden - vom Stadtportal bis zu international agierenden Unternehmen. Und: Das Wetter und die Donnerwetter.de-Meteorologen sind auch bei Radiosendern quer durch (fast) ganz Deutschland zu hören - vom Stadtsender bis zu den "4-Länder-Wellen" des NDR (NDR 2, N-JOY) oder Radio Eins (Rundfunk Berlin Brandenburg).

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