Montag, 25. September 2017


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Frauenförderprogramm "Advance" ausgezeichnet

Donau-Universität Krems erhält eGovAward-Sonderpreis für Niederösterreich

Krems, (lifePR) - Unter der Leitung der Donau-Universität Krems wurde das Frauenförderprogramm ADVANCE durchgeführt. Das EU-Projekt unterstützt Frauen in Wissenschaft und Technik. Am Freitag, dem 3. Oktober 2008, erhielt ADVANCE mit dem ?ebiz egovernment award? für Niederösterreich, überreicht durch Bundesministerin Heidrun Silhavy, eine besondere Auszeichnung.

Der ?ebiz egovernment award? zeichnet seit 2005 die nachhaltigsten und kreativsten IT-Lösungen in Business und Verwaltung aus. 2008 wurde der Schwerpunkt neben E-Government-Lösungen auf die Möglichkeiten von Informationstechnologie (IT) bei der Neugestaltung von Geschäftsprozessen gelegt. Zudem wurden erstmals die Sonderpreise ?Barrierefreiheit in der IT? und ?Gelebte Chancengleichheit in der IT? vergeben.

Das Frauenförderprogramm ADVANCE (Advanced Training for Women in Scientific Research) wurde vergangenen Freitag mit dem Sonderpreis für Chancengleichheit ausgezeichnet. ?ADVANCE hilft mit, jenen Teufelskreis zu durchbrechen, in dem sich Frauen aus Wissenschaft und Forschung vielfach befinden?, lautet die Begründung der Jury für die Prämierung. Fünf europäische Partnerinstitutionen erarbeiteten in dem zweijährigen EU-Projekt, das vor kurzem abgeschlossen wurde, unter Koordination der Donau-Universität Krems ein Trainingsprogramm und ein Mentoring- und Coaching-Programm für Wissenschaftlerinnen. Diese wurden mit 36 Nachwuchswissenschaftlerinnen aus 16 Ländern umgesetzt. Die daraus gewonnenen Erfahrungen dienen nun als Vorlage zur nachhaltigen Implementierung solcher Programme sowohl in der Industrie als auch im akademischen Bereich.
?Damit will ADVANCE das Phänomen der ?leaky pipeline?, welches das systematische Verlorengehen von Frauen auf ihrem Karriereweg bezeichnet, aufbrechen?, erklärt Projektleiterin DI Dr. Karin Siebenhandl vom Department für Wissens- und Kommunikationsmanagement. Unter anderem unterstützt das ADVANCE-Modell Wissenschaftlerinnen in der Technik beim Erwerb von Kompetenzen für Führungs- und Forschungsaufgaben. Gezielte Begleitung durch Mentoren und Mentorinnen soll darüber hinaus, individuelle Karriereplanung ermöglichen, dadurch Perspektiven für die wissenschaftliche Laufbahn eröffnen und auch den Austausch unter den Teilnehmerinnen fördern. ?Neben den ungünstigen Bedingungen sind fehlende Unterstützung und Netzwerke mit ein Grund der starken Unterrepräsentanz von Frauen?, betont Mag. Dr. Sabine Zauchner vom Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien der Donau-Universität Krems, die die inhaltliche Entwicklung der Programme leitete.

Rahmenbedingungen, Voraussetzungen und Inhalte für die nachhaltige Implementierung solcher Förderprogramme stehen wissenschaftlichen Institutionen unter www.advance-project.eu frei zur Verfügung.

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