Kleiner Zwilling mit Großem Zwilling im Phantasialand

Elias (5) traf zum zweiten Mal seine Lebensretterin

(lifePR) ( Köln/Brühl, )
Kurz vor Weihnachten besuchte Elias (5) aus Potsdam zusammen mit seiner kleinen Schwester Louisa (3) und seinen Eltern seine große, genetische Zwillingsschwester - DKMS-Spenderin Alexandra Höfer (32). Elias hatte Leukämie und erhielt dank der Knochenmarkspende der Bedburgerin wieder Chance auf Leben.

Das erste Treffen fand im Rahmen des 20-jährigen Geburtstages der DKMS im Mai in Berlin statt. Ein Gegenbesuch im Rheinland kündigte sich für Dezember an, als sich Elias Mutter mit einem vorweihnachtlichen Herzenswunsch von Elias an die DKMS wandte - ein Besuch im Phantasialand in Brühl. Dem Wunsch nahm sich das Phantasialand auch prompt an und lud die Familie mit Spenderin ein. Über sechs Stunden probierte Elias ein Fahrgeschäft nach dem anderen aus. Am meisten gefielen ihm die Achterbahnen. Die konnten für ihn nicht schnell genug sein und er wäre am liebsten auch auf die für die Großen gegangen.

Aber da muss er leider noch ein bisschen warten. "Elias kam aus dem Strahlen gar nicht mehr heraus", sagt seine Mutter Anita Hofmann-Azzouzi. Wieder zurück in Potsdam konnten Elias und Louisa es kaum erwarten den anderen Kindern in der Kindertagesstätte zu erzählen, was sie alles erlebt haben. Im neuen Jahr möchten sie unbedingt noch einmal hin und natürlich muss auch die großen Schwester Alexandra wieder mit.

Hintergrund:

Mit 18 Monaten wurde bei Elias die lebensbedrohliche Krankheit festgestellt. Nur eine Knochenmarkspende versprach Hoffnung auf Heilung. Glücklicherweise wurde über die DKMS ein passender Spender gefunden, Alexandra Höfer, die sich bereits 2001 bei einer Firmentypisierung ihres Arbeitgebers in die DKMS aufnehmen ließ. Auch wenn die DKMS mit über 2,6 Millionen registrierten Spendern die weltweit größte Stammzellspenderdatei ist, sucht alleine in Deutschland immer noch jeder fünfte suchende Patient vergeblich nach seinem passenden Spender. Darum arbeitet die gemeinnützige Organisation mit Hochdruck am Ausbau der Datei. Kommt es tatsächlich zu einer Spende, gibt es zwei Möglichkeiten zur Gewinnung der lebensrettenden Stammzellen: Zum einen die periphere Stammzellentnahme, die in etwa 80 Prozent der Fälle erfolgt und zum anderen die Entnahme von Knochenmark (nicht Rückenmark) aus dem Beckenkamm. Vor der Knochenmark- oder Stammzellentnahme wird der Spender zunächst ärztlich untersucht. Bei der ambulanten Entnahme wird dem Spender vorab mehrere Tage ein körpereigener hormonähnlicher Stoff (Wachstumsfaktor) gegeben. Dieses Medikament bewirkt ein vermehrtes Ausschwemmen der Stammzellen in den Blutkreislauf. Diese werden aus dem Blut gesammelt, ähnlich einer Blutwäsche. Bei der Knochenmarkentnahme wird dem Spender unter Vollnarkose aus dem Beckenkamm ca. fünf Prozent seines Knochenmarks entnommen. Innerhalb von zwei Wochen regeneriert sich das Knochenmark beim Spender vollständig.
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