Freitag, 19. Januar 2018


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Im wilden Osten

Neue Djoser-Reise nach Tadschikistan und Kirgistan

Köln, (lifePR) - Wer für eine Reise nach Portugal, Island oder Bali eincheckt, wird nicht weiter auffallen am Flughafenschalter. Aber nach Tadschikistan? Gut möglich, dass der Mitarbeiter der Airline dann kurz innehält und fragt, was man denn dort verloren habe. Dabei liegt die Antwort auf der Hand: Abenteuer. Weil die für den Veranstalter Djoser zu jeder gelungenen Reise dazugehören, hat er jetzt Tadschikistan und Kirgistan in sein Programm aufgenommen: zwei zentralasiatische Ziele voller zerklüfteter Bergwelten und verwegener Kulturen, die sich von Schlucht zu Schlucht unterscheiden und von einer betörenden Gastfreundschaft zusammengehalten werden. Auf diese Weise bietet die 14-tägige Gruppenreise rund um die gewaltige Kulisse des Pamir-Gebirges alles, was Abenteurer lieben.

Tadschikistan ist das ärmste Land im armen Zentralasien. Doch die Hauptstadt Duschanbe scheint dies mit Spektakelarchitektur vergessen machen zu wollen: Zum Auftakt der Reise beeindrucken der Säulenwald des Palastes der Nationen, die schneeweiße Fassade der Oper, das Pathos der Somoni-Statue oder der Prunk des Palastes von Navruz. Beim Gang durch seine vielen, aus immer wieder neuen Materialien gefertigten Säle denkt man unwillkürlich an das Überraschungsprinzip der Matroschkapuppen. In Hissar wiederum spiegelt sich die lange Geschichte des Landes. Die antike Festungsanlage liegt 30 Kilometer entfernt und ist das Ziel eines Ausflugs.

Am dritten Tag beginnt dann ein unvergleichlicher Road Movie: Auf dem legendären Pamir Highway, der einzigen halbwegs ausgebauten Straße durch den wilden Osten Tadschikistans, geht es mit Allradfahrzeugen mitten hinein in ein bizarres Wechselspiel aus Mondlandschaften, lapislazuliblauen Gebirgsseen und fruchtbaren, zur Sommerzeit grell blühenden Tälern. Je weiter der Konvoi vorankommt, desto spürbarer wird, dass die durch die Gebirge Hindukusch, Karakorum und Tien Shan abgeriegelte Pamirhochebene eine der abgelegensten Landschaften der Erde ist.

Von Qala-i Khumb nach Khorog führt die Reise anderntags entlang des Oxus-Flusses, der die Grenze zu Afghanistan markiert. Die Wagen holpern und schaukeln über die Schotterpiste und überqueren schließlich auf einer Höhe von 3200 Metern den Khaburabot-Pass. Wie in einem Endzeitfilm tauchen dort am Wegesrand vor sich hin rostende Panzer auf. Sie gehörten der russischen Armee, die in den neunziger Jahren im tadschikischen Bürgerkrieg mitkämpfte. Khorog selbst ist eine überraschend grüne Stadt in der rauen Kulisse des Pamir und verfügt über den höchstgelegenen botanischen Garten der Welt – nicht weniger als 4000 verschiedene Pflanzen blühen hier auf mehr als 2300 Metern über dem Meer.

Auf dem Weg nach Langar reihen sich die Attraktionen aneinander wie Perlen an einer Schnur. Da sind etwa Ischkoschim mit seinem bunten Markt und die Festung Yamchun, die aussieht, als sei sie nicht gebaut worden, sondern von selbst aus dem braungrauen Bergrücken gewachsen; da sind das Grab des Gelehrten Muborak Wakhoni, die buddhistische Stupa von Vrang und die heißen Quellen des Natursteinbades Bibi Fatima, das wie ein dampfendes Requisit eines fantastischen Bühnenbilds wirkt.

Nach einer Nacht in Langar biegen die Jeeps in den Wachan-Korridor ein, einem rund 300 Kilometer langen Landstrich zwischen Pamirgebirge und Hindukusch. Das sanft ausschwingende Tal badet in zauberischem Höhenlicht, changiert in allen Grau-, Braun- und Grüntönen und wird überwölbt von einer emailblauen Himmelskuppel. Der Wachan-Korridor ist wahrscheinlich das schönste Teilstück des Pamir-Highways.

Um nach Kirgistan zu gelangen, geht es von Murghob über den knapp 4300 Meter hohen Kizil-Art-Pass. Der erste Halt im neuen Land ist gleich unvergesslich: Das türkisblaue Wasser des Karakul-Sees spiegelt Wolken und Berge auf derart psychedelische Weise, dass man sich lange nicht von ihm losreißen kann. Irgendwann aber muss es sein, denn es geht weiter ins 3600 Meter hoch gelegene Achik-Tash-Basislager am Fuß des Siebentausenders Pik Lenin, dem Traum von Bergsteigern aus aller Welt. Geschlafen wird in Zwei-Personen-Zelten, dann steht ein ganzer Tag zur Verfügung, um die monumentale Landschaft zu genießen oder Nomaden zu besuchen, die hier ihr Vieh grasen und Fremde gern einen Blick in ihre Jurten werfen lassen.

Osch heißt die 3000 Jahre alte, zweitgrößte Stadt Kirgistans. Dass sie einst ein bedeutender Ort an der Seidenstraße war, erleben die Reisenden auf dem riesigen Basar, wo um Teppiche, Werkzeuge oder Wodka gefeilscht wird und sich typisch kirgisische Filzarbeiten erstehen lassen. Schon allein das herrliche Durcheinander der Farben, Laute und Gerüche lohnt einen Besuch.

Im Norden hinter Osch beginnt das Chychkan-Reservat und mit ihm eine so idealtypisch prangende Natur, dass man sich in einem asiatischen Garten Eden wähnt. Die Flüsse sind kristallklar, die Wälder von Vögeln durchzwitschert, die Gebirgszüge nichts als majestätisch. Nach und nach werden die Schluchten tiefer und die Pisten anstrengender, doch die Fernblicke entschädigen allesamt für jede Mühe.

Im Anschluss an die letzte menschenleere Etappe durch das Suusamyr-Tal erreicht die Gruppe schließlich Bischkek. Die kirgisische Hauptstadt hieß zu Sowjetzeiten Frunse – und an diese Epoche erinnert die Metropole auf Schritt und Tritt. Sei es der festungsartige Betongigant der Philharmonie, das riesige Regierungsgebäude mit dem auskragenden Dach oder das von Wasserspielen umsprudelte Museum für Nationalgeschichte, das wirkt wie ein gedoptes Mausoleum: Bischkeks Architektur ist alles andere als schüchtern. Aber auch die vielen denkmalbestandenen Parks und Alleen, in denen es sich mit kirgisischen Familien vorzüglich flanieren lässt, spiegeln den Geschmack des untergegangenen Sowjetreichs und machen die Stadt zu einer herrlich verschrobenen Erfahrung. Wer allerdings die zentralasiatische Natur bis zum letzten Moment auskosten möchte, kann auch das tun. Ein Ausflug in die Al Artscha-Schlucht bietet die Möglichkeit, noch einmal eine volle Ladung Wildnis zu tanken, bevor es zurück nach Europa geht.

Djoser bietet die Reise ab 2845 Euro an. Inbegriffen sind Flüge, Transfers und Übernachtungen. Die Termine im Jahr 2017 sind der 16. Juni, der 21. Juli sowie der 8. September. Weitere Informationen sind online einzusehen unter www.djoser.de.

Djoser Reisen GmbH

Der Anbieter von Gruppenreisen Djoser wurde 1992 gegründet und ist auf Fernreisen spezialisiert. Alle Angebote kombinieren das Abenteuergefühl und die Freiheit von Individualreisen mit der Organisation und der Sicherheit, wie sie für Studien- und Erlebnisreisen typisch sind. Darüber hinaus gibt es seit 2007 auch Djoser Junior. Das Programm bietet eine deutschlandweit einmalige Fülle an Fernreisen speziell für Familien mit Kindern zwischen fünf und 15 Jahren.

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