Montag, 16. Juli 2018


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Freiheitsgefühle zwischen Atlantik und Alentejo

Djoser Aktiv: Fahrradreise nach Portugal

Köln, (lifePR) - Radfahren komme dem Flug der Vögel am nächsten, hat ein kluger Naturforscher einmal festgestellt. Als er das sagte, wird er jedoch wohl kaum den Verkehr und das Schmuddelwetter Deutschlands im Hinterkopf gehabt haben, sondern Landstriche wie jenen, in den eine neuntägige Radreise des Veranstalters Djoser führt: die Gegend südlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Vom donnernden Ozean über blühende Hügel und hexenhafte Korkeichenwälder bis zu geschichtsstarrenden Städten reicht die Palette der Eindrücke zwischen Atlantik und Alentejo. Wer dort radelt, spürt: Freier und poetischer als auf dem Velo kann man kaum unterwegs sein.

Lissabon markiert den Start der Reise und ist es wert, dass die Teilnehmer noch etwas warten, bevor sie sich auf den Sattel schwingen. Die historischen Trambahnen sind nämlich die vielleicht schönsten Europas. Das liegt nicht nur am historischen Fuhrpark, sondern auch an den atemberaubend engen Gassen und Steigungen bis zu 13,5 Prozent – immerhin brandet die Stadt über sieben Hügel. Die Straßenbahnlinie 28 ist dabei eine Attraktion für sich. Unter schrillem Gebimmel führt sie durch die interessantesten Viertel wie Baixa, Graça, das einstige Maurenquartier Alfama oder den Bairro Alto. Der Bezirk ist berühmt für seine vielen Bars, wo sich vom Hipster bis zum Fadosänger alle möglichen Szenen tummeln. Zudem bietet er unvergessliche Ausblicke auf den träge dahinfließenden Tejo und die roten Ziegeldächer der Altstadt.

Am dritten Tag steht dann die erste Radtour in Form eines Ausflugs an. Sie startet in Sintra, der ehemaligen Sommerresidenz der portugiesischen Könige und durchmisst die duftenden Pinienwälder nordwestlich Lissabons. Doch die Exkursion ist alles andere als ein reiner Naturtrip. Allerorten in und um Sintra prangen bizarre Paläste und Schlösser, die vom neogotischen Türmchentohuwabohu des Palais de la Regaleira bis zum farbstrotzenden Palacio da Pena reichen. Das hoch auf einem Felsen thronende Architekturspektakel ist ein Paradebeispiel des Eklektizismus und verschmelzt Bauelemente aus Nordafrika mit dem europäischen Mittelalter. Kein Wunder, dass es König Ludwig II von Bayern zu seinem Schloss Neuschwanstein inspirierte.

Lissabon verlassen die Teilnehmer am nächsten Morgen, wenn es durch die Altstadt und das Viertel Belém in Richtung Sesimbra geht. Nach dem Kloster San Jeronimo, dem wuchtigen Entdeckerdenkmal und einer Fährfahrt über den Tejo hören sie nur noch Brandungsdonner und das Schnurren ihrer Fahrradketten: Entlang der weiten Sandstrände der Costa da Caparica führt die Strecke zum windumtosten Kap Espichel, dessen Steilwände jäh in die glasgrün explodierenden Wellen des Atlantiks stürzen.

Nach einer Nacht im Küstenstädtchen Sesimbra führt die folgende 40-Kilometer-Etappe durch eine Küstenlandschaft zum Verlieben: Das üppige Grün der Wälder des Parque Natural da Arrábida trifft auf strahlend weiße Kalkfelsen und ein Meeresblau von der Intensität eines frisch gereinigten Swimmingpools. Schön, dass sich dort eine Bucht an die nächste reiht, in denen man bei gelegentlichen Stopps herrlich schwimmen kann. Übernachtet wird in der lebendigen Hafenstadt Setúbal, wo sich nicht nur der typisch portugiesische Gang der Dinge beobachten, sondern auch eine Vielzahl an römischen Relikten studieren lässt.

Die alte Salzhandelsstadt Alcácer do Sal ist das nächste Ziel. Dafür setzen die Reisenden auf die Halbinsel Tróia über, eine Landzunge mit Stränden, die jeder Fototapete zur Ehre gereichen würden – jener von Comporta gilt vielen sogar als der schönste ganz Portugals. Am Ende der Tagesetappe präsentiert sich die hübsche Provinzhauptstadt als genau der richtige Ort, um vom Radeln zu entspannen. Sei es bei einem Spaziergang auf die historische Burg über dem Zentrum Alcácer do Sals oder bei Stockfisch und Vinho Verde in einem der Restaurants auf der Promenade.

Der letzte Abschnitt ist gleichzeitig der längste im Sattel: Über 70 Kilometer weit führt er durch den biblischen Landschaftszauber des Alentejo aus sanften Hügeln und Weinbergen, goldenen Weizenfeldern, Olivenhainen und knorrigen Korkeichen. Hin und wieder taucht eine altersschwache Windmühle auf, grasen Schafe, blinken die weiß getünchten Häuser der wenigen Dörfer in der Sonne. Wenn Radfahren eine Art Meditation in Bewegung ist, dann hier.

Der Unterschied zur letzten Station Évora könnte kaum größer sein: Die zweitälteste Universität des Landes lockt Studenten aus Portugal und der ganzen Welt ins Herz des Alentejo und macht die Stadt quicklebendig. Und das war praktisch nie anders, wie das berückend schöne und abwechslungsreiche Stadtbild auf Schritt und Tritt beweist. Überall findet man Spuren verschiedener Epochen und Kulturen – von den stolzen Tempeln der Römer über die gotische Kathedrale aus dem 14. Jahrhundert bis zu den trendigen Cafés von heute. So lässt Évora die vielen Facetten Portugals noch einmal in ihrer ganzen Strahlkraft aufleuchten und sorgt dafür, dass die Teilnehmer zu Hause noch lange an sie denken werden. Und das nicht nur beim Radfahren.

Djoser bietet die Reise ab 1145 Euro an. Die Termine im Jahr 2017 sind der 9. und 16. September sowie der 7. Oktober. Inbegriffen sind Flüge, Transfers und Übernachtungen. Weitere Informationen unter www.djoser.de.

Djoser Reisen GmbH

Der Anbieter von Gruppenreisen Djoser wurde 1992 gegründet und ist auf Fernreisen spezialisiert. Alle Angebote kombinieren das Abenteuergefühl und die Freiheit von Individualreisen mit der Organisation und der Sicherheit, wie sie für Studien- und Erlebnisreisen typisch sind. Darüber hinaus gibt es seit 2007 auch Djoser Junior. Das Programm bietet eine deutschlandweit einmalige Fülle an Fernreisen speziell für Familien mit Kindern zwischen fünf und 15 Jahren.

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