Sonntag, 17. Dezember 2017


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Ab durch die Mitte

Djoser-Reise nach China

Köln, (lifePR) - Wer die chinesische Version der Weltkarte kennt, weiß: Die Rede vom „Reich der Mitte“ ist keine Floskel. China ist dort als das große zentrale Land der Erde dargestellt, der Rest ist Meer oder macht einen sprichwörtlich marginalen Eindruck. Und so ist es auch mit dem Selbstverständnis seiner Bewohner: Die meisten Chinesen glauben, dass ihnen kulturell niemand das Wasser reichen könne. Was manche aus dem Westen verwirren mag, erhöhe jedoch nur den Reiz eines Besuchs, findet der Veranstalter Djoser. Sein Beleg: eine 24-tägige Rundreise, die mit allen Facetten der chinesischen Kultur bekannt macht.

Der chinesische Stolz ballt sich besonders zum Auftakt der Reise: Die Hauptstadt Peking mit ihrer mehr als 3000-jährigen Geschichte war nicht nur unter den Mongolen und den Mandschu das Zentrum des größten Teils von Ostasien, sondern ist auch heute der unbestrittene Mittelpunkt für ein Fünftel der Menschheit. Spürbar wird dies unter anderem in der „Verbotenen Stadt“: Der Kaiserpalast umfasst 890 Prunkbauten mit knapp 8900 Räumen. Er liegt am Platz des Himmlischen Friedens, wo auch das Mao-Mausoleum, die sozialistische Einschüchterungsarchitektur der Großen Halle des Volkes oder der typisch chinesische Beihai-Park einen Eindruck von der Bedeutung der 20-Millionen-Metropole geben. Zudem besucht die Gruppe den prächtigen Sommerpalast und eins der berühmtesten Bauwerke der Welt: Zur chinesischen Mauer ist es von Peking aus ein Katzensprung.

Um die Dimensionen des Landes zu bewältigen, reisen die Teilnehmer hin und wieder mit dem Nachtzug. So auch auf ihrem Weg nach Pingyao in der Provinz Shanxi. Nach rund zehn Stunden steigen sie dort aus den Wagons wie aus einer Zeitmaschine: Jahrhundertealte Häuser der Ming-Dynastie drängen sich innerhalb einer festungsähnlichen Stadtmauer. Wer auf ihr spaziert, hat einen prächtigen Blick auf die vogelschwingenhaft-eleganten Pagodendächer, die verwinkelten Gassen und die Hauptgeschäftsstraße Nan Dajie, wo in den frühen Abendstunden unzählige kirschrote Lampions aufflammen und Pingyao in ein zauberisches Licht tauchen.

X’ian mag eine der touristischsten Städte Chinas sein. Dennoch ist die Atmosphäre des einst östlichsten Punkts der Seidenstraße bis heute unerreicht. Vielleicht am schönsten kann man ihr im muslimischen Basarviertel nachspüren, wo die filigran gearbeitete Moschee im Stil der Ming-Zeit die meisten Blicke auf sich zieht: Sie strotzt geradezu vor hölzernen Torbögen und Steinschnitzereien. Außerhalb der Stadtmauern wiederum imponieren die Kleine sowie die Große Wildganspagode mit ihren raupenhaften, beinahe grotesk zahlreich gestaffelten Dächern. Und noch einmal 30 Kilometer weiter wartet die weltberühmte, mehr als 2000 Jahre alte Terrakotta-Armee des ersten chinesischen Kaisers Qin Shi Huang. Jeder einzelne der gut 7000 lebensgroßen Tonkrieger hat seinen eigenen Gesichtsausdruck.

Per Flugzeug geht es weiter nach Chengdu. Die Millionenstadt mag eine lange Geschichte haben – heute beeindruckt sie vor allem als moderne Metropole mit eleganten Straßen, Geschäften und Restaurants. Es ist das zeitgenössische China, das man hier erleben kann. Dazu gehört allerdings auch das Wiederaufleben alter Traditionen wie der Besuch von Teehäusern, die lange im Ruf standen, bürgerlich-dekadent zu sein. Es wundert kaum, dass sie ausgerechnet in Chengdu wieder zu Ehren kommen.

Bald darauf landet man im 900 Kilometer südöstlich gelegenen Lijiang, das als Heimat der Naxi bekannt ist: In ihren blau-weiß-roten Trachten fallen vor allem die Frauen der Minderheit auf, die von tibetischen Nomaden abstammt. Man trifft sie in der kopfsteingepflasterten Altstadt, die mit ihren ochsenblutrot bemalten Holzhäusern, krummen Gassen und unzähligen Kanälen eine urbane Dichte präsentiert, wie sie in China so kaum ein zweites Mal zu finden ist.

Warum das nächste Ziel den Beinamen „Chinesische Schweiz“ trägt, ist offensichtlich: Die Stadt Dali liegt zwischen der Cangshan-Bergkette und dem Erhai-See auf 1980 Metern Höhe in sattgrüner Landschaft. Darin eingebettet faszinieren Kunstschätze, die sich etwa mit dem Fahrrad herrlich erkunden lassen –zum Beispiel die berühmten „Drei Pagoden“ des Chongsheng-Tempels, die wie gigantische schlanke Blütenstempel aufragen.

Kunming, die Hauptstadt der Provinz Yunnan ist die folgende Station. Hier führt ein Ausflug zum legendären Steinwald von Lunan. Seine bizarr geformten, bis zu 30 Meter hohen Felsnadeln wirken aus der Ferne, als spielte die Natur Manhattan. Aus der Nähe wiederum entdeckt man in jedem der Türme unverwechselbare Formen und Zeichnungen, weswegen man ihnen poetische Namen gab: „Pilz des Ewigen Lebens“ etwa, oder „Mutter und Sohn wandern zusammen“.

Dass die Gebilde nur ein Vorgeschmack auf ein ungleich größeres Spektakel sind, wird anderntags klar, wenn die Gruppe Yangshuo erreicht: Hier sind es steil aufragende, von tiefgrünem Dschungelpelz überwucherte Karstberge zwischen Flüssen und Reisfeldern, die ebenso bildhafte Namen tragen. Keine andere Landschaft gäbe ein ähnlich perfektes Eröffnungsbild für einen melodramatischen chinesischen Spielfilm ab.

Wenn eine Stadt für den schwindelerregenden Aufstieg Chinas steht, dann sie: Guangzhou ist ein Gigant von rund zwölf Millionen Einwohnern und mitreißender Dynamik. Die Skyline dominieren exzentrische Gebäude wie der gedrechselt wirkende Canton Tower, der nachts regenbogenbunt leuchtet. Und nicht nur zu seinen Füßen findet man Lokale mit zuweilen abenteuerlicher Küche. Schließlich sagt man den Kantonesen nach, sie äßen „alles, was schwimmt, fliegt oder vier Beine hat – außer U-Boote, Flugzeuge und Tische.“

Nur eine Fährfahrt entfernt liegt Hongkong. Die einstige britische Kronkolonie ist ein würdiger Abschluss der Reise – immerhin vereint sie alle Eindrücke der zurückliegenden drei Wochen auf sich. Luxuriöse Einkaufszentren folgen auf geheimnisvolle Tempelanlagen, traditionelle Viertel auf trendige Bars, brodelnde Märkte auf glitzernde Geschäftsdistrikte. Wohl nirgendwo sonst bilden westliche und östliche Traditionen eine so harmonische und gleichzeitig aufregende Symbiose. So zeigt die Stadt noch einmal, was die Chinesen schon immer wussten: dass ihr Selbstbewusstsein alles andere als aus der Luft gegriffen ist.

Djoser bietet die Reise ab 2395 Euro an. Inbegriffen sind Flüge, Transfers und Übernachtungen. Termine im Jahr 2017 sind der 6. Mai, der 29. Juli, der 26. August sowie der 7. Oktober. Weitere Informationen sind online einzusehen unter www.djoser.de.

Djoser Reisen GmbH

Der Anbieter von Gruppenreisen Djoser wurde 1992 gegründet und ist auf Fernreisen spezialisiert. Alle Angebote kombinieren das Abenteuergefühl und die Freiheit von Individualreisen mit der Organisation und der Sicherheit, wie sie für Studien- und Erlebnisreisen typisch sind. Darüber hinaus gibt es seit 2007 auch Djoser Junior. Das Programm bietet eine deutschlandweit einmalige Fülle an Fernreisen speziell für Familien mit Kindern zwischen fünf und 15 Jahren.

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