Samstag, 21. Oktober 2017


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PostFinance reagiert auf Negativzinsen der SNB

Finanzdienstleistungen

Bern, (lifePR) - PostFinance führt per 1. März 2015 auf Geschäftskonten eine Verzinsungslimite von 10 Millionen Franken ein. Für Grösstkunden und Banken wird ausserdem ab einem kundenindividuellen Schwellenwert eine Guthabengebühr erhoben.

Die Schweizerische Nationalbank hat per 22. Januar 2015 auf Giroguthaben einen Negativzins von -0,75% eingeführt. PostFinance ist von dieser Massnahme direkt betroffen und bezahlt auf einem Teil ihres Giroguthabens Negativzinsen. Das Finanzinstitut führt deshalb per 1. März 2015 auf Geschäftskonten eine Verzinsungslimite von 10 Millionen Franken beziehungsweise 10 Millionen Euro ein. Guthaben, die diesen Wert übersteigen, werden bis auf weiteres nicht mehr verzinst.

Fokus auf grosse Saldoveränderungen
Als weitere Massnahme hat PostFinance bei Grösstkunden und Banken einen kundenindividuellen Schwellenwert definiert. Auf jenem Teil des Guthabens, der diesen Schwellenwert überschreitet, wird ab dem 1. Februar 2015 eine Guthabengebühr von aktuell 1% erhoben.

Die Massnahmen von PostFinance konzentrieren sich ganz bewusst auf Grösstkunden und Banken, die Gelder zu PostFinance transferieren, welche keinen Bezug zum Zahlungsverkehr haben. Privatkundinnen und Privatkunden sowie die meisten Geschäftskunden werden aus heutiger Sicht keine Guthabengebühr bezahlen müssen.

Sollte sich die Marktsituation erheblich verändern, behält sich PostFinance vor, weitere Massnahmen umzusetzen.

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