Quartalsumfrage: Familienunternehmer spüren Konjunkturdelle

Lutz Goebel: Große Koalition fährt nur auf Sicht und hat keine langfristige, wirtschaftspolitische Vision

(lifePR) ( Berlin, )
Erste Anzeichen einer wirtschaftlichen Eintrübung zeigen sich auch bei den Familienunternehmern in Deutschland. Drei Indikatoren deuten auf eine Abkühlung hin: Nur noch 43 Prozent der Betriebe tätigen Ersatz- und 36 Prozent Erweiterungsinvestitionen. Im Vorquartal waren es noch 51 bzw. 43 Prozent. Ferner haben weniger Familienunternehmer offene Arbeitsstellen und nur noch 23 Prozent (30 Prozent im Vorquartal) haben die Absicht, Arbeitsplätze zu schaffen. Auch die Beurteilung der erwarteten Auftragslage fällt mit 2,6 leicht negativer aus als im vergangenen Quartal (2,5). Das sind die Ergebnisse einer Umfrage der Wirtschaftsverbände DIE FAMILIENUNTERNEHMER und DIE JUNGEN UNTERNEHMER.

Lutz Goebel, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER: "Die große Koalition fährt nur auf Sicht und hat keine langfristige, wirtschaftspolitische Vision. Ein Jahr große Koalition war vor allem Verteilungspolitik zu Lasten der unternehmerischen Substanz. Das bekommen die Unternehmen nun zu spüren. Dabei ist es gerade außenpolitisch mehr denn je wichtig, dass wir wirtschaftlich stark bleiben. Unsere Regierung kann die unerlässlichen Strukturreformen von den kriselnden Euro-Ländern nur einfordern, wenn auch sie die Wettbewerbsfähigkeit verbessert und für die Zukunft plant. Sanktionen als Mittel der deutschen Außenpolitik wirken nur, solange Deutschland zuhause eine starke Wirtschaft vorweist. Noch sind wir Familienunternehmer der stabilisierende Anker der deutschen Wirtschaft, so wie wir es auch während der Euro-Krise waren. Doch die große Koalition hat in ihrem ersten Jahr ernsthaft versucht, die Ankerkette zum Reißen zu bringen."

An der Umfrage nahmen 508 Mitglieder von DIE FAMILIENUNTERNEHMER und DIE JUNGEN UNTERNEHMER teil. Die vollständigen Ergebnisse der Erhebung finden Sie hier auf unserer Homepage.

DIE JUNGEN UNTERNEHMER sind das Forum für junge Familien- und Eigentümerunternehmer bis 40 Jahre. Unter dem Motto Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung bezieht der Verband klar Stellung für eine wettbewerbsorientierte und Soziale Marktwirtschaft sowie gegen überflüssige Staatseingriffe. Die Verbandsmitglieder sind Inhaber oder Gesellschafter eines Unternehmens.
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