Familienunternehmer: Mehr Eigenkapital bringt mehr für die Innovation als jede Subvention!

Finanzpolitiker und Wissenschaftler diskutieren Familienunternehmer-Gutachten vom ZEW zur Gleichstellung von Fremd- und Eigenkapital

(lifePR) ( Berlin, )
DIE FAMILIENUNTERNEHMER forderten heute im Rahmen ihres Eigenkapital-Kongresses unter der Themenstellung "Deiche jetzt bauen - Bessere Rahmenbedingungen für betriebliche Eigenkapitalfinanzierung" gegenüber Wirtschafts- und Finanzpolitikern aus dem Deutschen Bundestag den Umbau des Unternehmenssteuerrechts. "Wir müssen die Eigenkapitalbasis der Unternehmen dauerhaft stärken. Angesichts der rasant wachsenden Risiken aus der Staatsschuldenkrise, Euro-Rettung, der Basel-III-Regulierung und nachlassender Weltwirtschaft sollte die Stärkung des betrieblichen Eigenkapitals zur Staatsräson erklärt werden. Die schnelle Gesundung der deutschen Wirtschaft in den vergangenen beiden Jahren war nur durch die solide Eigenkapitalbasis eines Großteils der Unternehmen möglich. Das Familienunternehmer-Gutachten vom ZEW rechnet uns vor: Mit einer steuerlichen Gleichbehandlung von Fremd- und Eigenkapital können wir nicht nur unsere gesamte Volkswirtschaft nachhaltig krisenfester machen, sondern auch das Investitionsklima nachhaltig verbessern. Mehr Eigenkapital bringt mehr für die Innovation als jede Subvention!", unterstrich Lutz Goebel, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.

DIE FAMILIENUNTERNEHMER und das Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, haben einen durchgerechneten Maßnahmenkatalog vorgelegt. Danach werden mit der Einführung eines finanzierungsneutralen Gewinnsteuerrechts werden bisherige Fehlanreize zur Fremdfinanzierung beseitigt.

Lutz Goebel weiter: "Die Politik sollte die bisherige Benachteiligung von Eigenkapital gegenüber Krediten endlich beenden. Eigenkapital aufbauen ist Krisenprävention. Angesichts der rasant wachsenden Risiken aus der Staatsschuldenkrise, Wir legen dabei großen Wert auf Finanzierungsneutralität. Eigenkapitalkosten sollen nicht besser und nicht schlechter als Fremdkapitalkosten behandelt werden. Das geht technisch ziemlich einfach. Es lässt sich auch in das bestehende deutsche Gewinn-Steuersystem einfügen. Und wir haben das ZEW auch gebeten, diese Reform-Blaupause auch gleich mit einem steuerpolitischen Preisschild zu versehen."

Auf dem Eigenkapital-Kongress diskutierten Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon, Politiker von Union, SPD, FDP und Grünen sowie namhafte Finanzwissenschaftler mit den rund 100 Familienunternehmern und ihren Gästen.

Das Gutachten finden Sie hier in der Langversion:
http://www.familienunternehmer.eu/fileadmin/familienunternehmer/publikationen/positionspapiere/Gutachten_ZinsbereinigteBesteuerungZEWfuerDieFamilienunternehmer.pdf

und hier eine Zusammenfassung:
http://www.familienunternehmer.eu/fileadmin/familienunternehmer/publikationen/positionspapiere/Kurzversion_Zinsbereinigte_Besteuerung_2012_WEB.pdf
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.