Familienunternehmer: Entgeltgleichheitsgesetz ist ein massiver Eingriff in die Vertragsfreiheit

Lutz Goebel: Mitarbeitermotivation ade, willkommen sozialistischer Einheitslohn

(lifePR) ( Berlin, )
Morgen wird im Bundestag das Gesetz zur Förderung der Transparenz von Entgeltstrukturen in erster Lesung beraten. Das Gesetz sieht vor, dass Arbeitnehmer in Betrieben mit mehr als 200 Mitarbeitern einen individuellen Auskunftsanspruch über vergleichbare Bezahlungen ihrer Kollegen erhalten. Darüber hinaus müssen Unternehmen Lohngleichheit gewährleisten und die Ergebnisse offenlegen.

„Frau Schwesig mag mit ihrem Gesetz ein redliches Anliegen verfolgen. Der Entwurf verkennt aber die Tatsachen und schießt am Ziel vorbei“, erklärt Lutz Goebel, Präsident des Verbands DIE FAMILIENUNTERNEHMER. „Wir Familienunternehmer können es uns aufgrund des Fachkräftemangels gar nicht leisten, Frauen und Männer unterschiedlich zu bezahlen.“

Die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen ist bis auf 2,3 Prozent statistisch erklärbar und geht zu großen Teilen auf die mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf zurück. Denn diese hat erheblichen Einfluss auf die Berufserfahrung, den Erwerbsumfang sowie die berufliche Stellung. Insofern wäre für die Frauen sehr viel mehr getan, wenn man beispielsweise die Betreuungsinfrastruktur für Kinder unter drei Jahren verbessern würde. Hier fehlen bundesweit noch immer rund 230.000 Plätze.

„Die Folgen des geplanten Entgeltgleichheitsgesetzes von Frau Schwesig sind mehr als bedenklich. Ein solches Gesetz ist ein massiver Eingriff in die Vertragsfreiheit, der es erschwert, Qualifikation und Leistung individuell zu belohnen – egal ob gegenüber Männern oder Frauen. Mitarbeitermotivation ade. Willkommen sozialistischer Einheitslohn“, warnt Goebel.
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