Sonntag, 24. Juni 2018


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Die schwebenden Gärten der Königsallee - die Cuts von Daniel Libeskind

Düsseldorf, (lifePR) - Sie sind geschnitten scharf, sie sind gleichzeitig Garten und Architektur, sie sind die kompositorische Klammer vom Studio Daniel Libeskind in New York und seinen beiden Bauten am Hofgarten. Vier Buchstaben und eine große Bedeutung für den Kö-Bogen: die Cuts ("Schnitte"). Die ikonischen Fassadeneinschnitte und begrünten Mikro-Kosmen, die der Star-Architekt Libeskind in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekt Sebastian Fürst aus Düsseldorf, einzigartig und nur für den Kö-Bogen entwickelt hat. "Die Einschnitte lassen den Hofgarten in das Gebäude dringen und erlauben, Natur in neuer und unerwarteter Weise wahrzunehmen", so Libeskind.

Kooperative Planung: Libeskind und der Landschaftsarchitekt

Das Büro Fürst Architects wurde für das Projekt Kö-Bogen in das international besetzte Planungsteam berufen. Nach dem Entwurf des Studio Daniel Libeskind entsteht dabei im Verflechtungsbereich zwischen der Innenstadt und dem Hofgarten ein Gebäude, das Natur und Architektur verknüpft. Der Park im Herzen der Landeshauptstadt Düsseldorf wird in Form von begrünten Fassadeneinschnitten, den Cuts, in das Gebäude aufgenommen. Fürst Architects ist für die Pflanzplanung und als Fachberater für die Realisierung der grünen Fassadeneinschnitte sowie für die Dachgärten zuständig. Der Landschaftsarchitekt Sebastian Fürst ist hierbei einer von vier geschäftsführenden Gesellschaftern der Fürst Architects GmbH. "Für die Umsetzung der Gestaltung, Technik und Ausführung der Bepflanzungsplanung war es sehr wichtig, kollegial und im ständigen Austausch mit dem Studio Daniel Libeskind eng zusammenzuarbeiten. Das ist uns gelungen und wir haben gemeinsam ein großartiges Ergebnis erzielt", so Sebastian Fürst.

Die Cuts - nachhaltige Begrünung und Technik im Detail

Die Cuts bilden auf der Nord- und Westseite des Gebäudes fünf schräge Einschnitte in der Fassade und verlaufen über mehrere Etagen. Pro Cut gibt es mehrere schräg verlaufende Ebenen, teilweise ab dem Erdgeschoss und vereinzelt bis zum Dach. Die architektonischen Fassadeneinschnitte sind heimisch und natürlich begrünt. Gräser, Farne, Stauden, Sträucher, Bäume - teilweise immergrün und sehr robust. Farbenfrohe Blüten von Frühjahr bis Sommer und wunderschöne, warme Herbstfärbungen zieren die kompositorische Fassadenstruktur des Kö-Bogens und repräsentieren vegetabil einen Gegensatz zur linearen Außenhaut. Darüber hinaus sind die Cuts auch technisch effektiv durchdacht. Automatische Bewässerung, Düngung und Beheizung sowie pflanzenwachstumsfördernde Beleuchtung, schaffen die Grundvoraussetzung für die begrünten Flächen. Ideale Standortbedingungen werden durch die verschiedenen Substrathöhen in 30 cm, 50 cm und 100 cm erreicht. Dazu kommen unterirdische Verankerungen und ein Erosions- und Sogschutz.

Über Fürst Architects GmbH

Die Fürst Architects GmbH, gegründet 2006, verbindet Generationen, lebt aktiven Wissenstransfer, ergänzt forschende Gestaltungskraft mit zeitloser Erfahrung. Alle Bereiche der Planung von Städtebau über Architektur, Landschaftsarchitektur und Innenarchitektur bis zur Denkmalpflege, werden durch das Büro bearbeitet. Neben dem Kö-Bogen begleitete das Büro Projekte wie zum Beispiel: H36 - Wohnen an der Alster, doubleU Düsseldorf - Der neue Baustein auf dem Rheinmetall-Gelände, Vorplatz Provinzial, Lighthouse Düsseldorf, Sky Office, Dachgarten Cannes und Casa Altra von die developer.

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