Machbarkeitsstudie belegt hohen Bedarf an europaweiter Absolventenstudie

"Research Digests" zur EUROGRADUATE Feasibility Study veröffentlicht

(lifePR) ( Hannover, )
Erste Ergebnisse der EUROGRADUATE-Machbarkeitsstudie verdeutlichen, dass eine europäische Absolventenstudie von großem Interesse für Forschung, Hochschule und Politik ist. Gleichzeitig mangelt es an aktuellen, regelmäßig und auf europäischer Ebene erhobenen Daten zu Berufseinstieg und Karriereverlauf von Graduierten. Stakeholder erachten die Themen 'Übergang in den Beruf' und 'Beschäftigung' als besonders wichtig. Vorhandene nationale und internationale Datenquellen können den Bedarf an Informationen jedoch nicht decken.

Die vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) koordinierte und von der EU finanzierte Studie "EUROGRADUATE - Feasibility study for a European graduate study" belegt den Bedarf verschiedener Interessengruppen an einer europäischen Hochschulabsolventenstudie. Neben der europaweiten Befragung relevanter Akteure und einer Bestandsanalyse nationaler Absolventenstudien in 31 europäischen Ländern legt die Machbarkeitsstudie methodische Gemeinsamkeiten und Unterschiede nationaler Graduiertenstudien offen. Erforscht wird ferner, was vorhandene Datenquellen für ein europäisches Graduiertenmonitoring leisten können.

Erste Ergebnisse der EUROGRADUATE - Machbarkeitsstudie liegen nun in den aktuell veröffentlichten "Research Digests" vor:
"National-level capacities for studying HE graduates in Europe"
"Stakeholders' requirements for a European graduate study"
"Mapping international data capacities for studying HE graduates"

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurden politische Entscheidungsträger(innen), Forscher(innen) sowie Vertreter(innen) der Hochschulen, Studierenden, Arbeitgeber(innen) und Arbeitnehmer(innen) auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene befragt. Insgesamt zeigt sich, dass eine europäische Graduiertenstudie für die Befragten von großem Interesse ist. Die Themen 'Karriereverlauf' und 'Berufseinstieg von Absolvent(inn)en' stehen für die meisten Befragten im Vordergrund. Ferner wird der Bedarf an einer auf Dauer angelegten Absolventenstudie deutlich.

Eine vollständige Auswertung und Analyse der Ergebnisse ist für den Abschlussbericht des Projekts geplant, der im Herbst dieses Jahres erscheint. Ziel des Projekts ist es, mit den gewonnenen Erkenntnissen die Grundlage für eine europäische Hochschulabsolventenstudie zu schaffen. "Bereits während unserer Befragungen wurde der Idee einer europäischen Graduiertenstudie großes Interesse entgegengebracht", so Projektleiter Dr. Kai Mühleck, "darum haben wir früh angefangen, ein internationales Netzwerk für ein solches Projekt aufzubauen". An einer Plattform für Personen und Organisationen, die an der Entwicklung einer europäischen Graduiertenstudie mitwirken, wird derzeit gearbeitet.

Das "EUROGRADUATE"-Projekt wird durch ein internationales Konsortium erfahrener Akteure im Bereich Hochschulpolitik und -forschung im Rahmen des Lifelong Learning Programms der EU bearbeitet: Neben dem führenden Projektpartner DZHW sind das Institut für Höhere Studien (IHS, Wien), das European Policy Center der Karls-Universität (EPC, Prag) sowie die European Students' Union (ESU, Brüssel) am Projekt beteiligt. Ein Stakeholders' Board mit Vertretern von sechs europäischen Dachorganisationen sowie ein wissenschaftlicher Beirat unterstützen das Konsortium.

Die Research Digests zur EUROGRADUATE-Machbarkeitsstudie sind kostenfrei unter folgendem Link abrufbar: http://www.eurograduate.eu/results/digests

EUROGRADUATE Projektwebsite: http://www.eurograduate.eu
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