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Pressemitteilung BoxID: 702978 (Deutsches Patent- und Markenamt)
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"Behördenmanager mit großer Fachkompetenz": Deutsches Patent- und Markenamt verabschiedet Vizepräsident Günther Schmitz in den Ruhestand

Nachfolgerin ist Christine Moosbauer

(lifePR) (München, ) Mit einer Feierstunde in München hat das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) seinen bisherigen Vizepräsidenten Günther Schmitz in den Ruhestand verabschiedet und dessen Nachfolgerin Christine Moosbauer in ihr Amt eingeführt. „Günther Schmitz hat dem DPMA mit seiner großen Fachkompetenz und als Behördenmanager viele wichtige Impulse gegeben“, sagte DPMA-Präsidentin Cornelia Rudloff-Schäffer. „Mit der konsequenten Umstellung auf digitale Schutzrechtsakten, der strategischen Ausrichtung und mit fortschrittlichen Arbeitsmodellen haben wir das Amt in den vergangenen acht Jahren gemeinsam als moderne Dienstleistungsbehörde positioniert. Für die erfolgreiche Zusammenarbeit danke ich Herrn Schmitz sehr herzlich.“ Die erfolgreiche Arbeit werde nun Christine Moosbauer als Vizepräsidentin fortsetzen, sagte die DPMA-Präsidentin. „Mit ihrer langjährigen Leitungserfahrung und ihrer großen Expertise im IT-Bereich ist Christine Moosbauer bestens geeignet, um unser Amt in die Zukunft zu führen.“

An der Feierstunde im DPMA-Hauptsitz an der Zweibrückenstraße in München nahmen heute (18. April) neben zahlreichen Mitarbeitern des Amtes rund 150 geladene Gäste teil, darunter auch ein Vertreter des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.

Günther Schmitz wurde in Nürnberg geboren und lebt in Landsberg am Lech. Er studierte an den Universitäten der Bundeswehr in Hamburg und München Maschinenbau und Luft- und Raumfahrtechnik. Anschließend absolvierte der heute 65-Jährige die Offiziersausbildung bei der Bundeswehr und wurde Hubschrauberpilot. Zum DPMA kam der Diplom-Ingenieur 1987, zunächst als Patentprüfer. Anfang 2001 wechselte Schmitz für knapp vier Jahre als Technischer Richter ans Bundespatentgericht, bevor er Ende 2004 wieder zum DPMA zurückkehrte. Zunächst leitete er eine Patentabteilung und wurde dann Leiter der Hauptabteilung „Patente“. 2010 folgte die Ernennung zum Vizepräsidenten. In seiner Amtszeit entwickelte Schmitz unter anderem wesentlich das Strategiekonzept des Amtes mit und trieb gemeinsam mit Präsidentin Cornelia Rudloff-Schäffer die Digitalisierung des Hauses voran. Besonders am Herzen lag ihm auch die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben der DPMA-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch den Ausbau der Telearbeit und die Etablierung flexibler Arbeitszeitmodelle. Auch die Einführung des Zentralen Kundenservice mit integriertem Beschwerdemanagement zur Entlastung der Fachabteilungen stieß er mit an und förderte sie.

Christine Moosbauer, 61, kam in der Nähe von Passau zur Welt und lebt am Chiemsee. Sie studierte Nachrichtentechnik an der Technischen Universität München. Nach neun Jahren in der Industrie (Medizintechnik) fing sie 1992 beim DPMA an – zunächst als Referentin. Später wurde Moosbauer Patentprüferin und leitete dann die Patentverwaltung des Amtes. Sie führte erst die IT-Planungsabteilung, dann eine Patentabteilung, bevor sie 2015 die Leitung der Hauptabteilung „Information“ übernahm. Bereits seit Ende September 2017 ist sie mit der Wahrnehmung der Geschäfte einer Vizepräsidentin beauftragt. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit wird in der weiteren Digitalisierung der Arbeit des Amtes und im Ausbau des Geschäftsprozessmanagements liegen. Seine Vorreiterrolle im E-Government will das DPMA nach der Einführung der elektronischen Schutzrechtsakte auch durch die zunehmende Digitalisierung der internen Verwaltung weiter ausbauen.

Deutsches Patent- und Markenamt

Erfindergeist und Kreativität brauchen wirksamen Schutz. Das DPMA ist das deutsche Kompetenzzentrum für alle Schutzrechte des geistigen Eigentums – für Patente, Gebrauchsmuster, Marken und Designs. Als größtes nationales Patentamt in Europa und fünftgrößtes nationales Patentamt der Welt steht es für die Zukunft des Erfinderlandes Deutschland in einer globalisierten Wirtschaft. Seine rund 2 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an drei Standorten – München, Jena und Berlin – sind Dienstleister für Erfinder und Unternehmen. Sie setzen Innovationsstrategien des Bundes um und entwickeln die nationalen, europäischen und internationalen Schutzsysteme weiter.

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