Samstag, 25. November 2017


Niederschläge zur richtigen Zeit

Bonn, (lifePR) - Der Mais entwickelt sich gut. Wie das Deutsche Maiskomitee e.V. (DMK) berichtet, kamen die Niederschläge im Juli in vielen Regionen nahezu pünktlich zur Blüte und damit genau zur richtigen Zeit. „Die Basis für gute Erträge ist gelegt“, sagte Norbert Erhardt von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. „Es spricht jetzt alles für eine gute Kolbenausbildung“, meinte Karl-Gerd Harms von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Sofern Sturm, Hagel oder heftige Regenfälle dem Mais in den kommenden Wochen nicht zu sehr zusetzten, könne man auf eine gute Ernte hoffen.

Die Maisexperten aus den Ländern berichten kaum einmal von größeren Problemen bei der Entwicklung der Bestände. In Bayern war es beispielsweise Ende April zu nass und zu kalt. Dennoch ist die Entwicklung bis zur derzeitigen Endphase der Blüte durchaus zufriedenstellend. „Uns darf nur das Wasser nicht ausgehen“, meinte Dr. Joachim Eder von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL). Einige Bestände hinkten, allerdings von Schlag zu Schlag unterschiedlich, aufgrund der Verzögerung im Frühjahr ein wenig hinterher. Die Wasserversorgung ist in Südbayern gut, in Nordbayern etwas knapp. Im Mecklenburg-Vorpommern registrieren die Experten hingegen mehr Wasser als nötig. Die meisten Bestände befinden sich im Fahnenschieben.

In Niedersachsen steuert der Mais auf die Blüte zu. Obwohl es im Frühjahr lange kalt war, haben die Landwirte Geduld bewiesen und mit der Aussaat gewartet. Lediglich bei einigen früh gesäten Beständen treten Probleme auf. Die Trockenheit in den letzten Monaten haben die Pflanzen gut überstanden, die letzten Niederschläge kamen von daher genau richtig, sodass die Kolbenfüllung pünktlich erwartet wird.

Auch in Nordrhein-Westfalen fiel der Regen ab Mitte Juli genau richtig für die Entwicklung des Maises. Bedingt durch die Trockenheit sind einige Bestände etwas gestaucht. Die Blüte setzte ein wenig früher als in den Vorjahren ein. Der Hauptfruchtmais steht durchweg gut, lediglich der Zweitfruchtmais bereitet an manchen Standorten Probleme.

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