Sonntag, 17. Dezember 2017


  • Pressemitteilung BoxID 679586

Neu beim Krebsinformationsdienst: Das Heft "Lungenkrebs - was nun?" in leichter Sprache

Heidelberg, (lifePR) - Mit vielen Illustrationen und Texten, die den Regeln der leichten Sprache folgen, richtet sich die neue Broschüre des Krebsinformationsdienstes vor allem an Menschen, die in der Komplexität von Gesundheitsinformationen eine unüberwindbare Hürde sehen.

Ziel der leichten Sprache ist es, Sachverhalte so wiederzugeben, dass auch Menschen mit Lern- und Leseschwierigkeiten oder geringen Deutschkenntnissen diese Informationen besser verstehen können. Um das zu erreichen, gibt es ein Regelwerk mit Syntax- und Layout-Vorgaben. Mit der neuen Broschüre kommt der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums seinem Auftrag nach, allen Bürgerinnen und Bürgern Zugang zu verständlichen Gesundheitsinformationen zur Verfügung zu stellen. Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes, dazu: „Es liegt uns sehr am Herzen, allen Menschen die Teilhabe an wichtigen Informationen zu Krebs zu ermöglichen – unabhängig von sprachlicher Kompetenz, Bildung und psychosozialem Hintergrund." Wie der Abbau sprachlicher Barrieren aussehen kann, zeigt die nachfolgende Pressemitteilung in leichter Sprache:

Texte über die Krankheit Lungenkrebs sind für viele Menschen schwer zu verstehen. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums hat zusammen mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg das Heft „Lungenkrebs – was nun?" geschrieben.

Das Heft ist in leichter Sprache geschrieben.

Das Heft haben Menschen mit Lernschwierigkeiten geprüft.

Was wird im Heft erklärt?

Das Heft informiert über die Krankheit Lungenkrebs.

Das Heft hilft Lungenkrebs besser zu verstehen.

Das Heft erzählt die Geschichte von Herrn Meier.

Herr Meier fühlt sich krank und geht zum Arzt.

Der Arzt untersucht Herrn Meier.

Herr Meier hat Lungenkrebs.

Das Heft erklärt, was Lungenkrebs ist.

Und was Lungenkrebs für Herrn Meier bedeutet.

Im Heft steht auch:

• Was hilft gegen Lungenkrebs?

• Was kann Herr Meier selber tun.

Das Heft ersetzt aber keinen Arzt.

Für wen ist das Heft?

Leichte Sprache ist für viele Menschen gut:

• Menschen mit Lernschwierigkeiten,

• Menschen, die nicht so gut lesen können,

• ältere Menschen oder

• Menschen, die nicht so gut Deutsch können

Sie können das Heft „Lungenkrebs – was nun?" kostenlos bestellen:

Krebsinformationsdienst

Deutsches Krebsforschungszentrum

Im Neuenheimer Feld 280

69120 Heidelberg

Telefon: 06221/422890

E-Mail: sekretariat-kid@dkfz.de

Sie finden das Heft auch auf den Internetseiten:

www.krebsinformationsdienst.de//wegweiser/iblatt/lungenkrebs-leichte-sprache.pdf

Haben Sie Fragen zum Lungenkrebs?

• Brauchen Sie Hilfe?

• Suchen Sie einen Arzt?

• Möchten Sie mit jemandem über Krebs reden?

• Verstehen Sie etwas zum Thema Krebs nicht?

Alle Menschen können beim Krebsinformationsdienst anrufen. Oder eine E-Mail schreiben.

Telefon: 0800 - 420 30 40 täglich von 8:00 - 20:00 Uhr

E-Mail: krebsinformationsdienst@dkfz.de

Internet: www.krebsinformationsdienst.de

Der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums beantwortet alle Fragen rund um das Thema Krebs – am Telefon (0800-420 30 40), per E-Mail (krebsinformationsdienst@dkfz.de) sowie in persönlichen Sprechstunden in Heidelberg und Dresden. Das geschulte Ärzteteam geht mit fundierten fachlichen Informationen auf individuelle Fragen ein. Die Internetseite www.krebsinformationsdienst.de liefert aktuelles Wissen, nützliche Tipps und Adressen. Mit eigener Telefonnummer (0800-430 40 50) und E-Mail-Adresse (kid.med@dkfz.de) ist der KID auch Anlaufstelle für medizinische Fachkreise. Der Krebsinformationsdienst ist ein kostenfreies Angebot des Deutschen Krebsforschungszentrums. Er kann daher unabhängig informieren, frei von Interessenkonflikten und ohne Werbung.

Deutsches Krebsforschungszentrum

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

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