Dienstag, 16. Januar 2018


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Es geht weiter

Integratives Wegemanagement geht in neue Phase

Kassel, (lifePR) - Am 31. März endet die geförderte Projektphase des Integrativen Wegemanagements. Dahinter steckt eine Initiative, mit der der Deutsche Wanderverband die Planung und Pflege der Infrastruktur für Natursportarten wie Wandern, Reiten oder Mountainbiken wesentlich erleichtert. Damit die Initiative weiter wächst und die Nutzer sich auch in Zukunft auf einen guten Service verlassen können, wird das Wegemanagement auch künftig ein wichtiges Thema beim Verband bleiben.

Nach beinahe zwei Jahren Projektlaufzeit und der Beteiligung eines interdisziplinär zusammengesetzten Projektbeirats sowie von zwei Modellregionen blicken die Verantwortlichen beim Deutschen Wanderverband (DWV) stolz auf die erreichten Ziele zurück. Projektleiter Erik Neumeyer: "Zusammen mit unseren Partnern haben wir ein ganzheitliches Wegemanagement geschaffen. Rechtsfragen werden dort ebenso beantwortet wie Fragen hinsichtlich der wichtigen Abstimmungsprozesse in Natursportregionen."

Gefördert wurde das Projekt vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Ziel war es, wichtige Interessengruppen bei Planungen im Natursport zu identifizieren und einzubinden. So sollten Akteure aus den Bereichen Naturschutz, Natursport, Fachbehörden, Tourismus, Grundbesitzer und Forst in der Planung von Natursportangeboten berücksichtigt sein. Dabei hilft nun ein im Rahmen des Projektes entwickelter Handlungsleitfaden, der die Beteiligten eines Vorhabens anhand einer Checkliste von der Projektidee bis zu deren Umsetzung begleitet.

Ebenfalls ein Projektergebnis ist das Online-Wegemanagementsystem NatursportPlaner. Diese Software unterstützt die Abstimmungsprozesse technisch. Mit dem Programm können zum Beispiel alle am Projekt Beteiligten zum jeweiligen Prozessstatus und Handlungsbedarf informiert werden. Konkret kann etwa ein Tourismusplaner die eigene Wegeplanung im NatursportPlaner auf einer Karte eintragen und damit allen Beteiligten zur Verfügung stellen. Nachrichten können auch aus dem System direkt an einzelne Ansprechpartner - zum Beispiel den zuständigen Forstvertreter - verschickt werden.

In den vergangenen Monaten hat der DWV über 70 NatursportPlaner-Testzugänge vergeben, um das System auf "Herz und Nieren" zu prüfen. Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass nahezu alle Testnutzer zufrieden waren und die gemachten Verbesserungsvorschläge zügig umgesetzt werden konnten. "Das hat sich schnell herumgesprochen, die ersten Nutzungsverträge sind schon unterschrieben", so Neumeyer. Zu den Organisationen, die das DWV-Wegemanagement demnächst nutzen, gehören u.a. der Naturpark Kellerwald Edersee, der Naturpark Dübener Heide sowie die bisherigen Nutzer der digitalen Wanderwegverwaltung des Wanderverbandes.

Zusätzlich zu Checkliste und NatursportPlaner hat der Wanderverband außerdem jetzt eine "Informationssammlung Natursport" veröffentlicht. Sie beleuchtet kompetent viele juristische Aspekte etwa im Zusammenhang mit der Verkehrssicherungspflicht sowie Haftungsfragen in Wald und Flur. Die Infosammlung wie auch die Checkliste für das Integrative Wegemanagement sind kostenlos unter www.natursportplaner.de zu bekommen.

Mit Ende der vom BfN geförderten Projektphase wird das Integrative Wegemanagement in die Deutscher Wanderverband Service GmbH überführt. "Damit haben wir sichergestellt, dass das gesamte Management inklusive NatursportPlaner nachhaltig von uns betreut wird. Auf uns können sich die Wegeverantwortlichen verlassen", so Neumeyer.

Weitere Informationen: www.natursportplaner.de

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