Sonntag, 22. April 2018


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Oh wie süß! - Spielwaren sind die kreative Alternative hinter den Türchen im Adventskalender

Branche hat sich am Markt positioniert

Nürnberg, (lifePR) - Oh wie süß! - wenn Kinder im Dezember täglich die Türchen im Adventskalender öffnen, meinen sie damit keinesfalls nur Schokolade, sondern immer mehr kleine Überraschungen zum Spielen. Denn Spielwaren, hergestellt von den Mitgliedsunternehmen des Deutschen Verbands der Spielwarenindustrie (DVSI), sind inzwischen zur kreativen und nachhaltigen Alternative bei den Kalendern geworden. Viele Hersteller von hochwertigem und geprüftem Spielzeug bieten auch in diesem Jahr wieder Figuren, Modellautos oder Bauteile in ihren Adventskalendern an. "Der Boom bei Spielzeug-Adventskalendern ist ungebrochen. Die tägliche Überraschung durch kreative Spielwaren ist bei Kindern und Eltern sehr beliebt", erklärt DVSI-Geschäftsführer Ulrich Brobeil.

Im Laufe der Jahre hat es die Spielwarenbranche geschafft, erfolgreich ihre anderen Adventskalender am Markt zu positionieren. Nach einer Studie des Nürnberger Marktforschungsinstituts npdgroup setzten die Spielwaren-Hersteller im vergangenen Jahr gut 30 Millionen Euro mit den Kalendern um; das waren fast 10 Prozent mehr als 2015. Dabei hat der Verbraucher die Auswahl aus mehr als 50 verschiedenen Produkten. "Im Vergleich zu anderen Branchen werden die Adventskalender mit Spielwaren nicht mit übermäßig hohen Preisaufschlägen angeboten", konstatiert Ulrich Brobeil. Er geht davon aus, dass in diesem Jahr weit mehr als 2,5 Millionen dieser Kalender verkauft werden.

Playmobil hatte schon 1996 mit Spielzeug-Adventskalendern begonnen. Lego zog 2004 nach. Inzwischen bieten fast alle großen Hersteller die Kalender an, die Jungen und Mädchen vom 1. bis zum 24. Dezember zu "Türöffnern" und Frühaufstehern werden lassen, um zu schauen, was sich hinter den Türchen versteckt. Hauptzielgruppe sind die sechs- bis zehnjährigen Kinder. Für die Hersteller seien Adventskalender "die Innovation", wobei die Inhalte nicht unbedingt etwas mit Weihnachten zu tun haben müssten. Spielwert und Nachhaltigkeit sei ausschlaggebend, betont der DVSI-Geschäftsführer: "Die Kinder sollen lange etwas von den Überraschungen haben." Und nicht "ex and hopp", wie bei Schokolade oder Süßigkeiten. Wobei die freudige Aussage "Oh wie süß!" von den Spielwaren-Herstellern gerne gehört wird.

Deutscher Verband der Spielwaren Industrie e.V.

Der DVSI mit Sitz in Nürnberg vertritt die Interessen von 230 Unternehmen. Die Mitgliedsfirmen repräsentieren mit ihren Marken mehr als 80 Prozent der Spielwaren in Deutschland. Der Jahresumsatz der Branche liegt bei mehr als 3 Mrd. Euro. Ein großer Teil der Mitgliedsunternehmen hat sich in Fachgruppen organisiert, die kooperative Mitglieder des DVSI sind. Entsprechend der internationalen Ausrichtung sind mittlerweile auch ausländische Hersteller Mitglieder im DVSI. Die europäische Integration der Branche wird durch den europäischen Verband TIE (Toy Industries of Europe) gefördert. Der DVSI ist Mitglied im internationalen Verband ICTI (International Council of Toy Industries). Die Verbandspolitik wird von einem ehrenamtlichen Vorstand und der Geschäftsführung gestaltet. Geschäftsführer des DVSI ist seit 2012 der Jurist Ulrich Brobeil.

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