Hebammenausbildung wird grundlegend reformiert

Bundesgesundheitsministerium mit wegweisender Richtungsentscheidung

(lifePR) ( Berlin, )
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Reform der Hebammenausbildung (Hebammenreformgesetz – HebRefG) vorgelegt. Hierzu erklärt Franz Wagner, Präsident des Deutschen Pflegerats e.V. (DPR):

„Der Referentenentwurf sieht eine vollständige Akademisierung der Hebammenausbildung im Rahmen eines dualen Studiums mit hohem Praxisanteil vor. Das Ministerium geht mit der Akademisierung den richtigen Weg und passt die Anforderungen an Hebammen endlich an die verantwortungsvollen Aufgabenstellungen des Berufes an. Alternativen zu einer akademischen Ausbildung gibt es nicht.

Bewusst spricht sich dabei das Bundesgesundheitsministerium gegen ein Nebeneinander verschiedener Ausbildungswege für Hebammen aus.

Die neue Hebammenausbildung zeigt auch für die weiteren Berufe in der Pflege die notwendig werdenden Wege auf. Sie kann der Lackmustest für diese sein, wenn es darum geht, Deutschlands Pflege nicht halbherzig in die Zukunft zu führen. Die wegweisende Richtungsentscheidung in der Hebammenausbildung zeigt mit Blick auf das verwässerte Pflegeberufegesetz, man kann es auch besser machen.

Einige der Regelungen der geplanten neuen Hebammenausbildung müssen umgehend mit in das pflegerische Studium weiterer Gesundheitsberufe übernommen werden. Dies betrifft vor allem die Ausbildungsfinanzierung der Studierenden durch die Sozialversicherung wie auch die Vorgabe, dass die Studiengangleitung nur durch Berufsangehörige erfolgen kann.“
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