Montag, 25. September 2017


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Tommy Tulpe mit famoser Leistung zum DUNLOP 60-Sieg

Frankfurt am Main, (lifePR) - Der Jubel war groß im Team HCB Rutronik Racing nach dem einstündigen DUNLOP 60-Rennen. Fabian Plentz und Tommy Tulpe holten sich im Audi R8 LMS den Sieg vor Martin Konrad/Uwe Alzen. Platz drei ging an Benni Hey/Marvin Dienst, die sich einen Porsche 991 GT3 R teilten.

Der Schlüssel zum Sieg war die gute Teamleistung beim Boxenstopp und danach der Kampf zwischen Tommy Tulpe und Martin Konrad kurz vor und nach der Spitzkehre. Tulpe lag zunächst vor der Spitzkehre hinter Konrad im Lamborghini Huracan GT3. Er kämpfte sich jedoch heran und auf der langen Geraden nach der Spitzkehre überholte er Konrad und fuhr als Erster in die nächste Kurve. Danach ließ sich Tommy Tulpe den Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen und überquerte in der 35. Runde als Sieger die Ziellinie.

"Es war ein sehr harter Kampf und die Temperaturen waren schon sehr hoch. Aber natürlich sind wir stolz auf den Sieg", erklärte der Hockenheim-Sieger Tulpe später, der auch noch amtierender Meister ist.

Schon beim Start ging es spannend los. Nachdem Martin Konrad die Pole Position am Freitagabend heraus fuhr, stand Fabian Plentz in der Startaufstellung am Samstag genau hinter dem Lambo. Und nach der Freigabe von Rennleiter Heinz Weber fuhr das Duo im Zentimeter-Abstand in die ersten Kurven. Plentz konnte in der Folge dann Konrad überholen und beide fuhren zum Wechsel in die Box. Auch die Boxenstoppzeiten waren fast identisch. Das HCB-Rutronik-Racing-Team ging nach 128 Sekunden zurück auf den 4,574 Kilometer langen Kurs. Spirit Racing schickte Konrad nach 125 Sekunden raus. Martin Konrad überholte den auf Platz 1 liegenden Tommy Tulpe zunächst, doch dann die großartige Aktion in der Spitzkehre. Das Ende ist bekannt. Damit holten sich Plentz/Tulpe den vierten Sieg nach Hockenheim, Dijon und Nürburgring. Tommy Tulpe konnte die Meisterschaftsführung weiter ausbauen.

Einen tollen dritten Platz holte überraschend das schnelle Duo Benni Hey/Marvin Dienst im Porsche 991 GT3 R unter der Betreuung von Schütz Motorsport. „Gottseidank wusste ich nicht so richtig, dass ich auf Platz drei lag. Ich dachte, ich wäre Fünfter. Die Überraschung war somit um so größer“, erklärte Benni Hey, der mit dem GT3 in der Klasse 8 fährt und somit der Balance of Performance unterworfen ist. "Gegen die PS-stärkeren Klasse 10-Autos muss man sich da schon wehren!" Und das Team wehrte sich. Dabei schaffte man (zusammen mit Joos Motorsport und Sczepansky/Klein) mit 122 Sekunden den besten Boxenstopp. „Normalerweise gibt es immer welche, die genau die Zeit von 120 Sekunden treffen“, so Organisator Ralph Monschauer. „Nachdem es am Nürburgring aber einige Teams mit zu geringer Zeit erwischte, scheinen alle vorsichtig geworden zu sein!“ Und diesmal musste die Rennleitung tatsächlich keine Strafen aussprechen.

Für Martin Konrad hieß es, einen Spagat auf dem Siegerpodest hinzubekommen. Er war nicht nur Zweiter mit Uwe Alzen, sondern auch Dritter mit Suzanne Weidt im Lamborghini Huracan GT3 von Spirit Racing. „Ich bin zunächst den Start gefahren und habe im Boxenstoppfenster ziemlich früh das Auto an Suzanne Weidt übergeben. Dann blieb Uwe Alzen länger draußen und so hatte ich fünf Minuten zum durchpusten. Die Temperaturen im Auto waren schon heftig“, so Martin Konrad, der aber genauso wie Uwe Alzen keine großen Probleme nach dem Einsatz zu haben schien. Schönen Gruß an die gute Fitness!

Und auch Platz fünf ging an Spirit Racing. Hier wechselten sich Teameigentümer Dietmar Haggenmüller und Arkin Aka im Cockpit des Mercedes-AMG GT3 ab. Mit Klassenplatz vier verpasste man knapp das Siegerpodest der Klasse 10 war trotzdem sehr zufrieden mit der eigenen Leistung. „Es hat wieder großen Spaß gemacht. Wir mussten das diesmal schon gut koordinieren. Wir hatten drei Autos im Einsatz und drei Mechaniker. Das war sportlich“, so Dietmar Haggenmüller bei der Siegerehrung.

Und auch in der Porsche Cup-Klasse ging es ordentlich zur Sache und lange Zeit war nicht klar, wer denn überhaupt die Klasse 7 gewinnen würde. Nach Hockenheim, Dijon und Nürburgring triumphierten Karlheinz Blessing/Manuel Lauck im Porsche 991 GT3 Cup unter Betreuung von GetSpeed Performance zum vierten Mal und sicherten sich fette 25 Punkte für die Meisterschaft! Zweiter wurden Andreas Sczepansky und Francesco Klein (Porsche 991 GT3 Cup), Dritter das Duo Klaus Horn/Michael Joos. Lange Zeit sahen die Beiden wie die sicheren Sieger aus. Schon Klaus Horn war im Porsche 997 GT3 Cup zügig unterwegs. Doch Joos legte noch einen Zahn zu. 1:45.563 Minuten war seine schnellste Zeit. Und er ließ weitere 1:45er und tiefe 1:46er Zeiten folgen. „Dann spürte ich aber etwas am Reifenkasten und dachte, ich hätte ein Problem“, so Joos. Vorsichtshalber fuhr er an die Box, wo man aber keine Defizite feststellte. Und tatsächlich fuhr Joos dann wieder 1:46er Zeiten.

Die Klasse 4 war dagegen eine sichere Beute für den Audi RS3 LMS. Kevin Arnold wird für die ADAC TCR Germany-Meisterschaft fit gemacht und die Aufgabe war es, am Wochenende möglichst viel zu lernen. Und da ist man beim DMV GTC und DUNLOP 60 natürlich richtig. Mit fast vier Stunden offizieller Fahrtzeit kann man einige Zeit auf der Strecke verbringen. Beim DUNLOP 60 ging Kevin Arnold zusammen mit Rahel Frey an den Start. Und der Youngster macht seine Sache super. Trotz nicht optimaler Bedingungen mit hohen Temperaturen, wenig Sauerstoff und langsamem Asphalt lag seine schnellste Rennzeit bei 1:50,870 Minuten. Damit konnte er sich von Freitag zu Samstag enorm steigern.

Am Ende stand (trotz allem Ehrgeiz und Lernen) bei den Pilotinnen und Piloten der Spaß im Vordergrund. Und so feierte man am Ende gemeinsam mit den Kontrahenten und freut sich jetzt schon auf den nächsten Start, der Ende Juli in Most stattfinden wird.

„Für uns war es wieder ein tolles Wochenende. Die Teilnehmer kamen voll auf ihre Kosten. Schade nur, dass wir ein paar Ausfälle vor dem Rennen hatten. Die hohen Temperaturen forderten ihren Tribut. Wir hatten mindestens 36 Grad Lufttemperatur und der Asphalt glühte. Da kommen Mensch und Material schon mal an ihre Grenzen“, erklärte Organisator Ralph Monschauer später am Abend.

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