Urheberrecht: Piraten laden zum konstruktiven Streit

Piraten und Kulturrat sehen Kommerzialisierung des Netzes durch Google, YouTube und Co. mit großer Sorge

(lifePR) ( Berlin, )
Gestern hat die Piratenpartei Deutschland Vertreter aus dem Kulturbereich zu einem ersten Runden Tisch zum Thema Urheberrecht und Leistungsschutzrecht nach Berlin eingeladen. Die Piratenpartei wurde u.a. vertreten durch Daniel Neumann, Piratenpartei NRW, Bruno Kramm, Beauftragter für das Urheberrecht der Piratenpartei Deutschland, Anke Domscheit-Berg, Piratenpartei Brandenburg, Julia Schramm, Beisitzerin des Bundesvorstands der Piratenpartei Deutschland sowie Enno Lenze und Mareike Peter, Piratenpartei Berlin.

Vertreter der Piratenpartei und der Geschäftsführer des Deutsche Kulturrates vereinbarten, die konstruktiven Gespräche fortzusetzen.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, erklärte nach dem Treffen: "Der erste Runde Tisch der Piratenpartei mit Kulturschaffenden zum Urheberrecht hat Trennendes bestätigt, aber - für manche überraschend - auch Gemeinsamkeiten deutlich gemacht. Besonders spannend fand ich die Diskussion außerhalb der klassischen Urheberrechtsdebatte. So wurde intensiv über die Notwendigkeit eines öffentlich-rechtlichen Internetbereiches gesprochen. Hier wurde deutlich, dass Piraten wie auch Kulturschaffende die Kommerzialisierung des Netzes durch Google, YouTube und Co. mit großer Sorge betrachten."
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