Donnerstag, 19. Juli 2018


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Enquete Bericht "Kultur in Deutschland": Zehn Jahre Referenzdokument

Stärkung der Kulturpolitik des Bundes ist der Arbeit der Enquete-Kommission zu verdanken

Berlin, (lifePR) - Heute vor zehn Jahren wurde im Deutschen Bundestag der Abschlussbericht der Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland" diskutiert.

Nach vierjähriger Tätigkeit hatten die 24 Mitglieder (12 Abgeordnete des Deutschen Bundestages, 12 Sachverständige) der Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland" dem Deutschen Bundestag ihren Bericht übergeben, der am 13.12.2007 im Plenum des Deutschen Bundestages debattiert wurde.

Der Bericht enthielt die umfangreichste Bestandsaufnahme zur Kultur in der Bundesrepublik, die bislang erschienen ist – und eine überparteilich abgestimmte Liste von 465 Handlungsempfehlungen an Politik, Verwaltung und Kultur-Organisationen.

Die Enquete-Kommission hatte sich verschiedenen kulturpolitischen Themen und Fragestellungen gewidmet, darunter:


Bedeutung von Kunst und Kultur für das Individuum und für die Gesellschaft;
Kultur als öffentliche und gesellschaftliche Aufgabe;
Sicherung der kulturellen Infrastruktur;
öffentliche und private Förderung und Finanzierung von Kunst und Kultur;
wirtschaftliche und soziale Lage der Künstler;
Kultur- und Kreativwirtschaft;
Kulturelle Bildung;
Kultur in Europa – und im Kontext der Globalisierung;
Kulturstatistik in Deutschland und in der EU.


Parteiübergreifend wurde mit dem Enquete-Bericht ein Entwicklungsplan vorgelegt, der in den kommenden Jahren Basis von vielen kulturpolitischen Entscheidungen war.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates und ehemaliges Mitglied der Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland", Olaf Zimmermann, sagte: "Auch nach zehn Jahren ist der Abschlussbericht der Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland" eines der wichtigsten Referenzdokument zur Kulturpolitik in Deutschland. Die deutliche Stärkung der Kulturpolitik des Bundes in den letzten Jahren wäre ohne die Arbeit der Enquete-Kommission so wohl nicht eingetreten. Das erfolgreiche Zusammenwirken von Abgeordneten des Deutschen Bundestages und Sachverständigen aus der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft sollte bei kulturpolitischen Diskussionen in dieser Legislaturperiode des Deutschen Bundestages seine Fortführung finden."

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