Sonntag, 28. Mai 2017


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Keitel: "Erfreuliche spanische Konsolidierungserfolge sind Ansporn, die Reformen konsequent fortzuführen"

Driftmann: "Nachhaltiges Wachstum ist nur möglich, wenn die Zukunft junger Menschen mehr in den Fokus genommen wird"

(lifePR) (Berlin, ) Das Potenzial der deutsch-spanischen Wirtschaftsbeziehungen steht im Mittelpunkt eines hochrangigen Unternehmertreffens, das BDI und DIHK gemeinsam mit den spanischen Wirtschaftsverbänden CEOE und CSC sowie der Auslandshandelskammer Spanien am Donnerstag in Madrid veranstalteten. In Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Mariano Rajoy tauschten sich deutsche und spanische Unternehmer unter anderem über Wettbewerbsfaktoren für den Standtort Europa wie Berufsbildung, Innovation oder Finanzierung aus.

"Die deutsche Industrie begrüßt die angestoßenen Reformprozesse der Regierung Rajoy. Es liegt im Interesse Spaniens und damit Europas, jetzt nicht nachzulassen, sondern die investitionsorientierte Wachstumspolitik konsequent fortzusetzen. Dazu gehört auch, bislang verschlossene nationale Märkte für private Investitionen zu öffnen", sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel. DIHK-Präsident Hans-Heinrich Driftmann betonte: "Mit dem Besuch in Madrid wollen wir als deutsche Wirtschaft auch unterstreichen, dass Spanien für seinen Reformweg Respekt und Vertrauen verdient. Ich setze darauf, dass unsere spanischen Partner den eingeschlagenen Weg konsequent fortschreiben."

Keitel lobte die Reformfortschritte in Spanien: "Die Stimmung in der spanischen Industrie sowie die Primärsalden in den Staatshaushalten haben sich zuletzt gebessert. Eine steigende Wettbewerbsfähigkeit und wachsende Exporte zeigen, dass sich die Reformen auszahlen. Die spanische Regierung sollte diesen Weg zu mehr Wettbewerbsfähigkeit weiter verfolgen und ihre Strategien und Erfolge offensiver vermarkten."

Driftmann äußerte sich besorgt über die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Spanien: "Die Arbeitslosigkeit gerade unter jungen Menschen ist erschreckend hoch. Ganz besonders wichtig ist daher das Thema Ausbildung. Nachhaltiges Wachstum erscheint nur möglich, wenn die Zukunft junger Menschen mehr in den Fokus genommen wird. Wir haben hier in Deutschland mit dem Dualen System gute Erfahrungen und können Spanien Unterstützung anbieten."

Beide Präsidenten zeigten sich überzeugt davon, dass durch das Unternehmertreffen die tatkräftige Unterstützung der deutschen Wirtschaft für Spanien als viertgrößte Volkswirtschaft in der Eurozone deutlich wird. Die guten Kontakte zwischen der deutschen und der spanischen Wirtschaft hätten die Grundlage für einen Dialog geschaffen, von dem beide Länder profitieren werden. Mehr als 1.100 deutsche Unternehmen sind derzeit in Spanien vertreten.

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