Donnerstag, 23. Februar 2017


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DFB-Wissenschaftskongress "Auf den Spuren der Nationalmannschaft" löst große Resonanz aus

(lifePR) (Frankfurt/Main, ) Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) richtet mit seinem zweitägigen Kongress "Auf den Spuren der Nationalmannschaft" das Augenmerk auf die für den Fußball mittlerweile unverzichtbare wissenschaftliche Begleitung. Kapazitäten aus sechs Nationen werden ab Donnerstag, 14. Februar, im Frankfurter Tagungshotel Steigenberger Airport über Themen der Trainingssteuerung und Leistungsoptimierung referieren. 21 Fachreferate stehen auf der Kongress-Agenda. Unter den 342 angemeldeten Besuchern sind auch 59 Ärzte von fast allen Mannschaften der Bundesliga, 2. Bundesliga und Frauen-Bundesliga. Außerdem nehmen zehn Ärzte, zehn Fitnesstrainer und 19 Physiotherapeuten teil, die DFB-Teams betreuen. Aufgrund der großen Resonanz musste der DFB aus organisatorischen Gründen sogar rund 50 Anmeldungen ablehnen.

DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach sagt: "Das Interesse verdeutlicht die zunehmende Bedeutung wissenschaftlichen Inputs für den Fußball. Der Kongress soll den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die tägliche Praxis des Fußballs beleuchten."

Der wissenschaftliche Beirat des DFB, den Nationalmannschaftsarzt Prof. Dr. Tim Meyer leitet, hat hochkarätige Referenten nach Frankfurt geholt, zu denen mit Professor Jan Hoff von der Universität Trondheim (Norwegen) einer der führenden sportwissenschaftlich forschenden Mediziner zählt. Das Eröffnungsreferat hält Prof. Dr. Josef Hackforth, der Direktor des Instituts für Sportkommunikation der TU München. Mit dem Teamarzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt und dem leitenden Physiotherapeuten Klaus Eder, dem Psychologen Prof. Hans-Dieter Hermann und Fitnesstrainer Shad Forsythe referieren Fachleute aus dem Betreuerstab der deutschen Nationalmannschaft über ihren Erkenntnisstand rund 150 Tage vor der Weltmeisterschaft in Südafrika. Am Freitag wird DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch über den Maßnahmenkatalog im Anti-Doping-Kampf berichten.

Prof. Dr. Tim Meyer, der Chefarzt der Nationalmannschaft, sagt zur Zielsetzung des Kongresses: "Einerseits geht es um eine Darstellung der wissenschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre, wie sie sich auch in der Betreuung beim DFB widerspiegeln. Andererseits sollen Anstöße gegeben werden, in welche Richtung Forschung im Fußball zukünftig gehen kann. Insofern möchten wir gern ein Diskussionsforum schaffen, aus dem natürlich auch für uns neue Erkenntnisse hervorgehen können."

Auf www.DFB.de ist ab Donnerstag ein Livestream des gesamten Kongresses abrufbar. Kongressteilnehmer haben zudem die Möglichkeit, sich innerhalb eines geschlossenen DFB-Online-Forums auszutauschen.

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