Montag, 27. Februar 2017


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Restlos ausverkaufte Halle in Darmstadt

Dt. Meisterschaft Sportklettern

(lifePR) (München, ) Darmstadt war am vergangenen Wochenende der Mittelpunkt der deutschen Kletterwelt. Am Samstag, 28. November, kämpften die besten Sportkletterinnen und Sportkletterer um die Deutsche Meisterschaft. Unter dem tosenden Beifall von 800 Zuschauern holten sich Juliane Wurm aus Wuppertal und Markus Hoppe vom Sächsischen Bergsteigerbund die Titel in einem restlos ausverkauften DAV-Kletterzentrum. Ebenfalls am Samstag fiel die Entscheidung zum Deutschen Speedcup - zugunsten von Isabell Haag aus Schwaben und Jonas Baumann aus Wuppertal. Am Sonntag, 29. November, fanden die Deutsche Jugend- und Juniorenmeisterschaften statt. Auch bei den Nachwuchsbewerben war das Publikumsinteresse riesengroß: 600 Zuschauer sahen hochkarätige Wettkämpfe.

Ein gutes Beispiel für das hohe Leistungsniveau beim Nachwuchs ist Juliane Wurm: Die 19-Jährige holte sich den Titel nicht nur bei den Junioren, sondern auch in der Erwachsenenwertung. Und auch ansonsten dürfen sich die Älteren schon mal auf harte Konkurrenz einstellen. So entschied der erst 14-jährige amtierende Jugendweltmeister Sebastian Halenke nicht nur den Wettkampf in der jüngsten Altersklasse für sich, sondern lieferte die beste Tagesleistung insgesamt ab.

Bei den Herren gab es eine kleine Überraschung. Die beiden Favoriten Thomas Tauporn und Stefan Danker kamen mit der extrem harten Finalroute nicht gut zurecht und mussten sich mit Platz zwei und fünf zufrieden gaben. Stattdessen holte der 31-jährige Deutsche Bouldermeister aus dem Jahr 2007, Markus Hoppe, den Titel. Mit Blick auf die nächste Saison gab er nach seinem auch für ihn überraschenden Sieg zu Protokoll: "Bouldermeister und Leadmeister in einem Jahr - das gab's noch nie!"

Das letzte Kletterwochenende im nationalen Wettkampfkalender ging mit zwei Erkenntnissen zu Ende: Zum einen dürften die deutschen Kletterer - angesichts der Leistungen des Nachwuchses - in Zukunft wieder nahe an die Weltspitze herankommen. Und zum anderen ist das Interesse des Publikums an Kletterwettkämpfen so stark wie nie zuvor. Zumindest, wenn man einen solchen Event so gut durchführt, wie das die Organisatoren von der Sektion Darmstadt des DAV und das Team um den Hallenleiter Erwin Marz tun. Dr. Wolfgang Wabel, Cheforganisator der nationalen Kletterwettkämpfe, war von Darmstadt begeistert: "Ein gelungener Saisonabschluss, vielleicht die besten Deutschen Meisterschaften der letzten Jahre!"

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