Dienstag, 28. Februar 2017


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DAV-Kletteranlagen erfüllen gemeinwohlorientierte Aufgaben

Statement zu Pressemitteilung von KLEVER

(lifePR) (München, ) In einer Pressemitteilung kritisiert der Kletterhallenverband KLEVER e. V. "Massive Subventionen für DAV Kletterzentren" und spricht von "Steuergeldverschwendung im großen Stil". Darüber hinaus erhebt KLEVER "Zweifel an der Gemeinnützigkeit neuer Kletterhallenprojekte des DAV". Thomas Urban, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Alpenvereins, äußert sich dazu wie folgt:

Tatsächlich wird der Bau von Kletterhallen der DAV-Sektionen zum Teil mit öffentlichen Geldern gefördert. Diese Förderung ist aus einem gewichtigen Grund berechtigt: Alle DAV-Sektionen sind gemeinnützige Vereine - übrigens im Gegensatz zu ihren einzelnen Kletterhallenprojekten, die grundsätzlich nicht gemeinnützig sein können. Die Sektionen übernehmen mit ihren künstlichen Kletteranlagen eine Vielzahl gemeinwohlorientierter Aufgaben:

- Förderung des Breitensportes: Insgesamt bieten die Sektionen in ihren Kletterhallen 37.000 Kurse, Gruppenstunden und Veranstaltungen an. Dieses sehr breite Angebot wird von 2800 ehrenamtlich tätigen und speziell für den Indoor-Bereich ausgebildeten Fachübungsleitern und Betreuern getragen.

- Soziale Integration: Die DAV-Sektionen bieten in ihren Kletterhallen insgesamt 3.600 Veranstaltungen für Familien an.

- Gesundheitsförderung: 1000 Veranstaltungen in DAV-Kletteranlagen sind gesundheits- und fitnessorientiert.

- Sicherheit: Seit Jahrzehnten unterhält der DAV eine eigene Sicherheitsforschung, die sich in den letzten Jahren verstärkt mit Themen zum Indoor-Klettern auseinandersetzt. Aus diesen Forschungstätigkeiten heraus ist die Kampagne "Sicher klettern" entstanden, die derzeit in drei deutschsprachigen Ländern und Südtirol läuft und zukünftig auch in Skandinavien präsent sein wird - übrigens nicht nur in DAV-Hallen, sondern auch in privaten Anlagen. Außerdem leiten Experten des DAV die europäische Normungskommission für künstliche Kletteranlagen. In diesem Gremium werden die sicherheitstechnischen Anforderungen und Prüfverfahren für Kletteranlagen und Klettergriffe erarbeitet.

In einer Pressemitteilung kritisiert der Kletterhallenverband KLEVER e. V. "Massive Subventionen für DAV Kletterzentren" und spricht von "Steuergeldverschwendung im großen Stil". Darüber hinaus erhebt KLEVER "Zweifel an der Gemeinnützigkeit neuer Kletterhallenprojekte des DAV". Thomas Urban, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Alpenvereins, äußert sich dazu wie folgt: Tatsächlich wird der Bau von Kletterhallen der DAV-Sektionen zum Teil mit öffentlichen Geldern gefördert. Diese Förderung ist aus einem gewichtigen Grund berechtigt: Alle DAV-Sektionen sind gemeinnützige Vereine - übrigens im Gegensatz zu ihren einzelnen Kletterhallenprojekten, die grundsätzlich nicht gemeinnützig sein können. Die Sektionen übernehmen mit ihren künstlichen Kletteranlagen eine Vielzahl gemeinwohlorientierter Aufgaben:

- Förderung des Breitensportes: Insgesamt bieten die Sektionen in ihren Kletterhallen 37.000 Kurse, Gruppenstunden und Veranstaltungen an. Dieses sehr breite Angebot wird von 2800 ehrenamtlich tätigen und speziell für den Indoor-Bereich ausgebildeten Fachübungsleitern und Betreuern getragen.

- Soziale Integration: Die DAV-Sektionen bieten in ihren Kletterhallen insgesamt 3.600 Veranstaltungen für Familien an.

- Gesundheitsförderung: 1000 Veranstaltungen in DAV-Kletteranlagen sind gesundheits- und fitnessorientiert.

- Sicherheit: Seit Jahrzehnten unterhält der DAV eine eigene Sicherheitsforschung, die sich in den letzten Jahren verstärkt mit Themen zum Indoor-Klettern auseinandersetzt.

Aus diesen Forschungstätigkeiten heraus ist die Kampagne "Sicher klettern" entstanden, die derzeit in drei deutschsprachigen Ländern und Südtirol läuft und zukünftig auch in Skandinavien präsent sein wird - übrigens nicht nur in DAV-Hallen, sondern auch in privaten Anlagen. Außerdem leiten Experten des DAV die europäische Normungskommission für künstliche Kletteranlagen. In diesem Gremium werden die sicherheitstechnischen Anforderungen und Prüfverfahren für Kletteranlagen und Klettergriffe erarbeitet.

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