Open Data in Deutschland: Diskussion eines gemeinsamen Weges

DZT: #digitalnextsteps

(lifePR) ( Frankfurt am Main, )
Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) treibt aktiv die Einführung einer offenen Datenstruktur (Open Data) für ihren Content voran. Konzeptionelle Ansätze für einen gemeinsamen Datenstandard wurden zudem von der DZT mit Vertretern von Landesmarketingorganisationen in Meetings am 23.11.2018 und am 11.12.2018 in Frankfurt diskutiert. Hierbei ging es um eine Bestandsaufnahme innerhalb der föderalen Struktur.

Die nächsten Schritte stehen im unmittelbaren Zusammenhang mit den politischen Rahmenbedingungen. Im Koalitionsvertrag ist die Ausweitung der Bereitstellung von mit öffentlichen Mitteln finanzierten Daten in einem zweiten Open Data-Gesetz bereits festgeschrieben.

Die DZT ist Mitglied in der Arbeitsgruppe DACH-KG, in der mit Vertretern der Landesmarketingorganisationen und touristischen Partnern aus dem DACH-Raum Grundlagen für einen gemeinsamen touristischen Knowledge Graph entwickelt werden. Dieses Projekt zielt auf einen einheitlichen Datenstandard und eine einheitliche Struktur der Daten, da existierende Standards, wie Schema.org für viele touristische Einsatzbereiche Lücken aufweisen.

Sowohl in der DACH-Region als auch im europäischen Wettbewerb wird bereits von verschiedenen Organisationen intensiv an der Entwicklung und Implementierung übergreifender Datenstandards gearbeitet. „Das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz und die Marktmacht digitaler Plattformen verändern die Spielregeln im Markt. Relevanz für touristischen Content erzeugen Touristiker in diesem Umfeld nur durch Öffnung und Dialog über Organisations- und Ländergrenzen hinweg,“ so Florian Bauhuber, Geschäftsführer von Tourismuszukunft und Experte für Open Data im Tourismus.

Die DZT plant im nächsten Schritt 2019 mit ihren Partnern den Einsatz von Open Data voranzutreiben und die Voraussetzungen für einen gemeinsamen touristischen Knowledge Graph zu schaffen.

Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT, erklärt dazu: „Die Zahl der Online-Kommunikations- und Vermarktungskanäle steigt immer weiter, immer mehr DMOs erkennen zugleich die Notwendigkeit, für unterschiedlichste Zielgruppen auffindbar und erreichbar zu sein. Damit steigt der Aufwand für Erfassung und aktuelle Pflege der Daten bei den Destinationen exponentiell an. Ein gemeinsamer Knowledge Graph, in dem möglichst viele touristische Akteure ihren Content einspeisen und zur Verfügung stellen, ist der einzige zukunftsfähige Ansatz, um sich channelübergreifend effizient zu vermarkten. Gemeinsam mit den Landesmarketingorganisationen werden Lösungsmöglichkeiten diskutiert.“

Andreas Braun, Geschäftsführer der Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg, Sprecher der Landesmarketingorganisationen und Mitglied des Verwaltungsrates der DZT führt dazu aus: „Die Länder haben die Notwendigkeit eines gemeinsamen Knowledge Graphen erkannt und sich auf die technische Basis von Schema.org als allgemeinen Standard geeinigt. Es kommt jetzt darauf an, diesen Standard anwendergerecht weiterzuentwickeln und zügig ein belastbares organisatorisches Konzept umzusetzen. Wir freuen uns, mit der DZT einen kompetenten Partner an der Seite zu haben.“

„Mit der virtuellen Erlebniswelt und der Schaffung eines eigenen digitalen Kompetenzzentrums konnten wir bereits wichtige Impulse für die Herausforderungen des Digitalen Wandels im Tourismus setzen“, sagt Bärbel Grönegres, Geschäftsführerin der Thüringer Tourismus GmbH. „Besonders diese Erfahrungen sind es, die wir als Sparringspartner mit in die Entwicklung eines Knowledge Graph einfließen lassen wollen. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der DZT und den weiteren DMOs.“

Die DZT verfügt über ein großes Netzwerk touristischer Partner im Deutschlandtourismus sowie eine umfangreiche Expertise im Rahmen der digitalen Transformation. Knowledge- und Relationship Management sind eine zentrale Säule der DZT-Digitalstrategie.
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