Deutsche Welle unbegründet in den Schlagzeilen

Stellungnahme zu einem Artikel in The Guardian vom 14. Januar 2020

(lifePR) ( Bonn, )
Die DW macht im Moment unbegründet Schlagzeilen. Die Vorfälle, die in einem Artikel in The Guardian vom 14. Januar 2020 zitiert werden, liegen mehr als 18 Monate und teilweise noch deutlich weiter zurück. Dies wird in dem Artikel nicht erkennbar. Weiter fehlt in dem Beitrag jeder Hinweis darauf, dass die DW in allen damals bekannt gewordenen Fällen unmittelbar gehandelt hat. Eine Anfrage von The Guardian beim Leiter der Arabisch-Redaktion der DW ist entgegen der Behauptung im Artikel nie erfolgt.

Unabhängig von konkreten Vorwürfen hatte DW-Intendant Peter Limbourg im Frühjahr 2018 eine Aufklärungskampagne zur „Null-Toleranz“ gegen jede Form von Machtmissbrauch, Mobbing oder sexueller Nötigung initiiert. Gemeinsam mit Verwaltungsdirektorin Barbara Massing hatte Limbourg in über 40 Gesprächen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in allen Redaktionen und Abteilungen die Haltung der Geschäftsleitung und der DW insgesamt gegen jegliche Form des (Macht-)Missbrauchs unmissverständlich deutlich gemacht.

Daraufhin wurden der Geschäftsleitung einige wenige Fälle bekannt, die unverzüglich geprüft wurden. Die Beschäftigungsverhältnisse mit den beschuldigten Personen wurden in der Folge entweder beendet oder es wurden von der DW unmittelbar arbeitsrechtliche Maßnahmen erlassen.

Die DW verfügt über ein funktionierendes Konfliktmanagement. Es wurden zahlreiche Möglichkeiten eingerichtet, damit sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – auch unter garantierter Anonymität – an Stellen ihres Vertrauens wenden können, um auf etwaige Missstände hinzuweisen. Dies sind interne Stellen (Compliance-Beauftragte, AGG-Beauftragte, Human Resources, Personalräte) sowie für den Fall sexueller Belästigung externe Rechtsanwältinnen, die als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung stehen.

Das Thema Verhinderung von Machtmissbrauch ist Teil der Schulungsmaßnahmen für Führungskräfte der DW.

Nach Wahrnehmung der DW handelt es sich bei den anonymen Quellen, die sich seit dem vergangenen Jahr in verschiedenen Veröffentlichungen der ZEIT, der Verdi-Publikation MMM oder jetzt The Guardian haben zitieren lassen, um einzelne Personen, die aus uns nicht bekannten Gründen der DW schaden wollen. Die DW ist zudem darüber verwundert, dass The Guardian hier einem Redakteur die Autorenschaft für diesen Artikel überlässt, der die DW nach kurzer Zeit als Freier Mitarbeiter im Unfrieden verlassen musste.
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