Hitze macht den Venen Stress

(lifePR) ( Bad Bertrich, )
So schön der Sommer ist und so sehr wir uns auf ihn freuen, für unsere Beine ist jeder Tag mit großer Hitze Gift. Wer im Winter seine Krampfadern kaum oder gar nicht gespürt hat, wird sich jetzt wundern, denn die Symptome verschlimmern sich: Bei Wärme lässt die Elastizität der Blutgefäße nach, es kommt zu einem Blutstau in den Venen, der wiederum die Gefäßwände über Gebühr beansprucht. Sie werden durchlässig. Dadurch tritt Flüssigkeit aus und versackt im umliegenden Gewebe. In der Folge schwellen die Beine an, es drohen Krampfadern, Venenentzündungen und im schlimmsten Fall Thrombosen.

Dabei gibt es keinen medizinischen Grund, sich die Beine in den warmen Monaten nicht operieren zu lassen. Mit den modernen sanften Behandlungstechniken ist eine Krampfaderoperation im Sommer überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, viele Patienten sind erleichtert, den Sommer endlich ohne Kompressionsstrümpfe genießen zu können. "Die innovativen, modernen Operationstechniken sind schonend und ästhetisch. Kompressionsstrümpfe werden maximal zwei Wochen getragen. Die Patienten können nach wenigen Tagen wieder an den Arbeitsplatz zurück", sagt Dr. med. Michael Wagner, Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V..

Auch Duschen hat nach dem Fädenziehen keinen nachteiligen Einfluss auf den Gesamtheilungsverlauf. Einig sind sich alle Venenexperten in ihrer Prognose: Ohne eine medizinisch notwendige Operation verschlechtert sich der Krampfaderbefund - besonders im Sommer.
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