Freitag, 26. Mai 2017


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Deutsche Rentenversicherung Rheinland vor 120 Jahren gegründet

10 Goldmark pro Monat

(lifePR) (Düsseldorf, ) Mit einem Erlass der preussischen Regierung fiel am 17. März 1890 der Startschuss: Damals wurde die "Invaliditäts- und Altersversicherungsanstalt Rheinprovinz" gegründet, die seit dem Jahr 1900 unter dem Namen Landesversicherungsanstalt (LVA) Rheinprovinz deutsche Sozialgeschichte schrieb.

Das Zuständigkeitsgebiet der Rentenversicherung mit Sitz an der Königsallee 71 reichte anfangs vom Niederrhein bis an die Saar und umfasste die Regierungsbezirke Düsseldorf, Aachen, Köln, Koblenz und Trier. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es auf die Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf abgeschmolzen. Damit war die rheinische LVA bis in die 1990-er Jahre der größte deutsche Träger der Arbeiterrentenversicherung.

Seitdem sich die gesamte Deutsche Rentenversicherung im Jahr 2005 neu organisiert hat, firmiert die "LVA Rheinprovinz" unter dem Namen Deutsche Rentenversicherung Rheinland.

Vieles hat sich seit ihren Anfängen verändert: Ende 1891 kümmerten sich ganze 43 Mitarbeiter um die Rente für Arbeiter über 70 Jahren - denn nur diese konnten ein Altersruhegeld beanspruchen. Das betrug im Durchschnitt rund 10 Goldmark im Monat, also rund 40 Euro. Heute zählt der Düsseldorfer Träger rund 3900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bietet rund 6,8 Millionen aktiv Versicherten einen wohnortnahen Beratungsservice. Mit 13 Service-Zentren ist die Deutsche Rentenversicherung Rheinland in allen größeren Städten ihres Zuständigkeitsgebietes vertreten.

Eines aber ist im Laufe der letzten 120 Jahre gleich geblieben: Auch heute noch spielt das ehrenamtliche Engagement von Versicherten und Arbeitgebern für ihren Rentenversicherungsträger eine entscheidende Rolle. Wie am Anfang regieren die Mitglieder der Selbstverwaltung ihren Träger und üben über die Vertreterversammlung einen maßgeblichen Einfluss, insbesondere auf seinen Haushalt und seine Organisation, aus. Der Vorstand zeichnet für alle wesentlichen Entscheidungen verantwortlich. Damit stellt die Selbstverwaltung nach wie vor ein Stück gelebter Demokratie in der Rentenversicherung dar.

Die gesetzliche Rentenversicherung hat zwei Weltkriege, Inflation und Wirtschaftskrisen sowie die Währungsreform von 1948 überstanden. Sie hat Millionen von Flüchtlingen und Aussiedlern und nach der deutschen Einheit rund vier Millionen Rentnerinnen und Rentner aus der DDR eingegliedert, immer getreu dem Wahlspruch: "Wir sichern Generationen". Aktuelle Studien belegen: Gerade angesichts der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise wissen die Menschen diese Sicherheit wieder besonders zu schätzen.

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