Montag, 20. August 2018


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Minijobzahlen verändern sich kaum - aber sehr große lokale Unterschiede im Langzeitvergleich

Bochum, (lifePR) - Die Zahl der Minijobber in Deutschland im gewerblichen Bereich liegt wie im Vorjahr bei rd. 6,6 Millionen Personen. Dies stellt die Minijob-Zentrale in ihrem neuesten Quartalsbericht mit Stand vom September 2017 fest. Gegenüber der Messung vom Juni bedeutet dies einen Rückgang um 64.377 Arbeitnehmer oder 1 Prozent. Insgesamt ging die Zahl der Minijobber in Deutschland zwischen 2004 und 2017 um 1,7 Prozent zurück. Über diesen langen Zeitraum ist somit seit der Einführung der Minijobs nur eine vergleichsweise minimale Veränderung zu beobachten.

Sehr unterschiedlich ist die Entwicklung bei den Minijobs in den 50 größten Städten der Bundesrepublik: In Leipzig, Halle und Erfurt ging die Zahl der Minijobber in dieser Zeit um rd. 30 Prozent zurück. Dresden liegt hingegen im Bundestrend mit einem Minus von 1,3 Prozent.

Die Zahl der Minijobber stieg vor allem in westlichen Großstädten. Über den 13-Jahres-Zeitraum war der Anstieg in Mainz mit 23 Prozent am höchsten. In Kassel, Augsburg und Frankfurt stieg die Anzahl der Minijobber um rund 10 Prozent. Jedoch ist die Entwicklung auch in den westlichen Großstädten nicht einheitlich. Auch im Ruhrgebiet, etwa in Duisburg, Oberhausen und Gelsenkirchen – alles Städte mit einer vergleichsweise hohen Arbeitslosenquote - sank die Zahl der Minijobber stark.

Der vollständige Quartalsbericht steht unter http://www.minijob-zentrale.de/quartalsbericht zum Download bereit.

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