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Pressemitteilung BoxID: 496688 (Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See)
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Knappschaft gewinnt Zukunftspreis für eBI

Die elektronische Behandlungsinformation wird vom Club der Gesundheitswirtschaft ausgezeichnet

(lifePR) (Bochum, ) Die Knappschaft hat für ihre elektronische Behandlungsinformation (eBI) den mit 10.000 Euro dotierten Zukunftspreis des Clubs der Gesundheitswirtschaft gewonnen.

Deutschlandweit einmalig ist der Ansatz der elektronischen Behandlungsinformation, den Datenschatz der Krankenkassen Ärzten in der Patientenversorgung zur Verfügung zu stellen. Routinedaten der Krankenversicherung enthalten Informationen zur Behandlungshistorie und unterstützen die Kommunikation unter Ärzten.

Bereits in rund 30 Krankenhäusern ist eBI mittlerweile im Einsatz. Versicherte schätzen die erhöhte Behandlungssicherheit, Ärzte die Unterstützung bei ihren Arbeitsabläufen. Aktuell haben sich bereits mehr als 83.000 Versicherte für die Teilnahme an eBI entschieden. Denn: Viele Versicherte fühlen sich mit der Komplexität, den interdisziplinären Abhängigkeiten und der Weitergabe medizinisch notwendiger Informationen an ihre behandelnden Ärzte und Institutionen überfordert.

Dieses Angebot der Knappschaft an Versicherte und Ärzte wurde jetzt im Rahmen des Hauptstadtkongresses 2014 gewürdigt: Die 50 Juroren des Clubs der Gesundheitswirtschaft verliehen ihren renommierten Preis an das Thema "elektronische Behandlungsinformation (eBI) - Intersektorale Kommunikation und Arzneimitteltherapiesicherheit". Vorgestellt wurde das Knappschaftsprojekt von Andreas Schlüter, Geschäftsführer des Klinikums Vest / Westfalen, einer der an eBI teilnehmenden Kliniken.

Das Resümee von Andreas Schlüter: "Wir können mit eBI Leben retten. Die Patienten gewinnen Sicherheit, sind gesünder und erfahren weniger Wechselwirkungen bei insgesamt sinkenden Kosten in der Gesamtversorgung."

Patienten suchen im Durchschnitt eine Vielzahl an Ärzten auf - ein Großteil sogar mehr als sieben Mediziner jährlich. Das kann im Hinblick auf die Interaktion verschriebener Medikamente nicht nur bedenklich sondern auch gefährlich sein. Neben der gesundheitlichen Relevanz stellt eine potentiell fehlerhafte Medikationstherapie auch einen enormen Kostenfaktor dar. So gehen Experten davon aus, dass fünf bis zehn Prozent aller Krankenhauseinweisungen auf Grund unerwünschter Arzneimittelwirkungen erfolgen, welche letztlich durch eine verbesserte Kommunikation und durch Transparenz in vielen Fällen vermeidbar wären.

Die Knappschaft geht mit eBI noch einen Schritt weiter: Bald sollen niedergelassene Ärzte Zugriff auf die Daten erhalten - wenn der Patient zustimmt.

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