Freitag, 17. November 2017


  • Pressemitteilung BoxID 665921

Postbank setzt positive Entwicklung im ersten Halbjahr 2017 fort

Bonn, (lifePR) -
Ergebnis vor Steuern auf 316 Millionen Euro nahezu verdoppelt
Cost Income Ratio gesenkt
Unvermindert starkes Wachstum im Kreditgeschäft mit Privat-, Geschäfts-, und Firmenkunden
Frank Strauß: „Umsetzung der Management Agenda stärkt Postbank nachhaltig


Die Postbank konnte die positive Entwicklung des Geschäftsverlaufs im ersten Halbjahr 2017 verstetigen.

Das Ergebnis vor Steuern wurde im ersten Halbjahr 2017 deutlich um 151 Millionen Euro bzw. 91,5 Prozent auf 316 Millionen Euro gesteigert.

Maßgeblichen Einfluss auf diese positive Ergebnisentwicklung hatten strategischen Maßnahmen, die insbesondere positive Impulse zur Entwicklung des Provisionsüberschusses im ersten Halbjahr 2017 setzen konnten. Auch die planmäßige Anpassung von Personalkapazitäten sowie Effizienzmaßnahmen entfalteten eine positive Wirkung.

So konnten die Gesamterträge der Postbank – bereinigt um die außergewöhnlichen Erträge aus dem Verkauf der strategischen Beteiligung an Visa Europe Ltd. – trotz der Belastungen aus dem Niedrigzinsumfeld um 31 Millionen Euro bzw. 1,9 Prozent leicht verbessert werden. Ausgezahlt haben sich ebenfalls die strikte Kostendisziplin im Zusammenhang mit der Anpassung von Kapazitäten sowie die erzielten Effizienzsteigerungen aus Digitalisierungsinitiativen. Positiv auf das Ergebnis vor Steuern wirkte sich zusätzlich eine deutlich gesunkene Risikovorsorge aus.

Der Return on Tangible Equity (RoTE) nach Steuern zeigte sich im ersten Halbjahr 2017 mit 11,4 Prozent nach 5,4 Prozent in der Vergleichsperiode deutlich verbessert.

Die Cost Income Ratio (CIR) konnte infolge der strengen Kostendisziplin und den eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung der Zukunftsfähigkeit um 5,7 Prozentpunkte auf 80,5 Prozent verbessert werden. Maßgeblichen Anteil daran haben insbesondere die erzielten Fortschritte auf der Kostenseite.

Mit einem um 80 Millionen Euro bzw. 5,6 Prozent geringeren Verwaltungsaufwand sowie deutlich um 70 Millionen Euro bzw. 77,8 Prozent gesenkten sonstigen Aufwendungen wurde die Kostenbasis im ersten Halbjahr merklich reduziert. Maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung der CIR hatten das erfolgreiche Management der Sachaufwendungen, geringere Aufwendungen für strategische Initiativen sowie der Wegfall der außergewöhnlichen Aufwendungen für Rechtsrisiken aus der Vergleichsperiode.

Frank Strauß, Vorstandsvorsitzender der Postbank, sagte: „Die deutliche Verbesserung der Geschäftsentwicklung im Vergleich zum Vorjahr zeigt, dass wir mit der Umsetzung unserer Management Agenda planmäßig vorankommen und die Postbank nachhaltig weiter gestärkt wird. Dabei sind wir nicht allein mit diszipliniertem Kostenmanagement erfolgreich, wir steigern auch wieder unsere Provisionserträge deutlich. Der Prozess der Zusammenführung mit der Deutschen Bank schreitet planmäßig voran und wir sind hierfür gut aufgestellt.“

Bedingt durch das deutlich verbesserte Ergebnis vor Steuern konnte sowohl die harte Kernkapitalquote (CET1, fully-phased-in) als auch die Leverage Ratio ohne Berücksichtigung der Übergangsregelungen (fully phased-in unter Berücksichtigung des Zwischengewinns) auf 12,7 Prozent (12,4 Prozent) bzw. 3,5 Prozent (3,4 Prozent) gesteigert werden.

Die Bilanzsumme der Postbank konnte im Vergleich zum 31. Dezember 2016 planmäßig um 2,5 Milliarden Euro bzw. 1,7 Prozent auf 144,7 Milliarden Euro gesenkt werden. Erfreulicherweise gelang es im ersten Halbjahr, das erfolgreiche Wachstum im Kreditgeschäft fortzusetzen und den Bestand der Forderungen gegenüber Kunden um 1,5 Milliarden Euro auszubauen. Zudem konnte der Einlagenüberhang im Vergleich zum Jahresende 2016  um 0,4 Milliarden Euro verringert werden.

Positiv entwickelte sich das operative Geschäft der Postbank mit Privat-, Geschäfts- und Firmenkunden. Das Kreditneugeschäft wuchs insgesamt um 0,9 Milliarden Euro bzw. 9,5 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro. Das Neugeschäftsvolumen in der Baufinanzierung inklusive ausgezahlter Bauspardarlehen lag bei knapp 6,2 Milliarden Euro. Damit konnte das Rekordniveau aus dem ersten Halbjahr 2016 nochmals um 0,7 Milliarden Euro bzw. 13,2 Prozent spürbar gesteigert werden. Vor dem Hintergrund der unverändert hohen Konsumlaune in Deutschland konnte das Neugeschäft mit Ratenkrediten auf dem hohen Niveau der Vergleichsperiode von 1,4 Milliarden Euro gehalten werden. Das Neuvolumen an Firmenkundenkrediten konnte gegenüber dem 1. Halbjahr 2016 um 0,4 Milliarden Euro bzw. 47,7 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro gesteigert werden.

Dank des neuen Beratungsansatzes und der Investitionen in Digitalisierung im Wertpapiergeschäft konnte das Neugeschäft mit Fonds im ersten Halbjahr 2017 um 39,8 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro verbessert werden.

Das verwaltete Volumen in den knapp 600.000 Depots und Anlagekonten wuchs im Vergleich zum Jahresende um 0,5 Milliarden Euro bzw. 3,3 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro.

Kräftig sind zudem die digital vertriebenen Neuvolumina bei Investmentfonds (auf 70,8 Millionen Euro; plus 26 Prozent) und ETF (auf 90,6 Millionen Euro; plus 11 Prozent) gewachsen.

Auch bei anderen Produkten gestaltete sich auch der Geschäftsverlauf über die digitalen Vertriebskanäle erfolgreich. Das Neugeschäftsvolumen bei den online abgeschlossenen Ratenkrediten wuchs um rund 19 Millionen Euro bzw. 4 Prozent auf 491 Millionen Euro. Das über das Postbank Portal „Meine Immobilie“ neu abgeschlossene Baufinanzierungsvolumen stieg sprunghaft um 114 Millionen Euro bzw. 250 Prozent auf 160 Millionen Euro an.

Beim Ausblick geht die Postbank im Vergleich zu 2016 unverändert von einem deutlichen Anstieg des Ergebnisses vor Steuern aus. Sie erwartet trotz des weiterhin herausfordernden Umfelds ein bereinigtes Ergebnis vor Steuern, das stärker als prognostiziert ausfällt. Statt von einem Anstieg im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich geht die Postbank nun von einer Steigerung im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich aus.

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