LOTTO-Stiftung verteilt über 20,7 Millionen Euro an Berliner Einrichtungen

(lifePR) ( Berlin, )
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- Zweite Ausschüttung der Berliner LOTTO-Stiftung im Jahr 2010
- 35 Einrichtungen erhalten insgesamt über 20,7 Millionen Euro
- Positive Bilanz für das erste Halbjahr 2010

In seiner zweiten Sitzung 2010 hat der Stiftungsrat der LOTTO-Stiftung insgesamt über 20,7 Millionen Euro ausgeschüttet. Die LOTTO-Gelder verteilen sich auf insgesamt 35 Einrichtungen in Berlin. Damit hat die LOTTO-Stiftung im ersten Halbjahr 2010 insgesamt 70 Projekte mit rund 29,8 Millionen Euro unterstützt. "Das Geld ist gut angelegt worden", erklärt Hans-Georg Wieck, Vorstand von LOTTO Berlin und der LOTTO-Stiftung. "Wir freuen uns, dass wir mit unserer Arbeit einen wichtigen Beitrag leisten und die Finanzierung zahlreicher gemeinnütziger Vorhaben sichern konnten. Ohne die Stiftung wäre die soziale und kulturelle Arbeit in unserer Stadt bei Weitem nicht so vielfältig. Auf diese Weise profitieren letztlich alle Berlinerinnen und Berliner."

Hier Näheres zu einigen der geförderten Projekte. Die komplette Liste finden Sie im zweiten Dokument dieser Pressemitteilung.

Schaugärten der ehemaligen Königlichen Gärtnerlehranstalt werden wiederhergestellt

Die Schaugärten der ehemaligen Königlichen Gärtnerlehranstalt in Berlin-Dahlem sind eng mit der Erfolgsgeschichte von Gartenbau und Gartenkunst verbunden. Die hochwertigen Sondergärten mit ihrem Pflanzenreichtum und Skulpturenschmuck dienten ab 1903 dem gartenkünstlerischen Anschauungsunterricht der Studierenden, die Pflanzen sichteten, bewerteten und erforschten. Diese Gärten sind heute noch vorhanden. Die LOTTO-Stiftung stellte für die Wiederherstellung des gartenkünstlerischen Kernbereichs der Anlage - der Schaugärten - eine grundsätzliche Zusage für eine Zuwendung in Höhe von 656.000,- Euro in Aussicht. Damit werden der immergrüne Baumgarten, Pinetum, der Staudengarten und der Rosengarten instandgesetzt und mit Skulpturen der Gartenkünstler geschmückt. Eine automatische Beregnungsanlage mit Tiefbrunnen soll die Freianlage in Zukunft bewässern.

Gefängnistheater aufBruch inszeniert Kleist

Das Theater-Projekt "aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT" ist ein bundesweit einzigartiges Kunstprojekt, das seit 1997 an sozialen Brennpunkten im gesellschaftlichen Leben agiert. Einzigartig ist die Zusammenarbeit von professionellen Schauspielern und Regisseuren mit Inhaftierten an gemeinsamen Theaterprojekten, die sowohl im Gefängnis als auch an ungewöhnlichen Orten präsentiert werden. Anlässlich des Kleistjubiläums in diesem Jahr inszeniert das Gefängnistheater Anfang September 2010 "Penthesilea und Achill" von Heinrich von Kleist in der historischen Mitte Berlins. Es finden acht öffentliche Veranstaltungen mit etwa 40 Akteuren statt. "Nur mit Hilfe der LOTTO-Gelder in Höhe von 45.000,- Euro können wir eine so große Freilufttheaterinszenierung auf die Bühne bringen" sagt Holger Syrbe, Geschäftsführer von aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT.

Unterstützung für das 7. Berliner Gebärdensprachfestival

Das seit 1991 durchgeführte Gebärdensprachfestival stößt auf immer größeres Interesse bei Gehörlosen aus ganz Deutschland. Den Teilnehmern des diesjährigen 7. Berliner Gebärdensprachfestivals bietet es die Möglichkeit, sich als Gehörlose der Öffentlichkeit darzustellen und das eigene Selbstbewusstsein zu stärken. Zusätzlich können die Teilnehmer an dem Gebärdensprachwettbewerb teilnehmen, der in zwei Kategorien aufgeteilt ist: Gebärdensprache und Gebärdensprachkunst. Ziel des Festivals ist es, auch der breiten Öffentlichkeit einen Zugang und einen Einblick in die künstlerische Darbietung der Gehörlosen zu bieten. Im Rahmen der Großveranstaltung treten national und international bekannte gehörlose Stars auf. Des weiteren werden Workshops veranstaltet und es gibt eine Podiumsdiskussion zum Thema "Audismus eine neue Diskriminierungsform". Ermöglicht wird das Festival durch eine Zuwendung der LOTTO-Stiftung in Höhe von 49.850,- Euro. "Es freut mich sehr, dass mit Hilfe der LOTTO-Stiftung gehörlose Menschen ihre Sprache und Kultur weitertragen können und somit ein großer Beitrag zu einer gesellschaftlichen Inklusion geleistet wird" sagt Thomas Zander, Vorstand des Gehörlosenverbandes Berlin e. V. Das Festival findet vom 24. bis 25. September 2010 in der Urania statt.

Der Lange Tag der StadtNatur: 160 Orte in 26 Stunden

Der "Lange Tag der StadtNatur" wird seit 2007 einmal im Jahr von der Stiftung Naturschutz Berlin durchgeführt. Binnen 26 Stunden werden an 160 Orten in Berlin rund 500 Aspekte der "Grünen Hauptstadt" präsentiert, die einzigartige Naturerlebnisse ermöglichen. Ziel der Veranstaltung ist es, breite Bevölkerungsschichten für die Thematik StadtNatur zu sensibilisieren und zu gewinnen. Die 180 Akteure aus Anwohnerinitiativen, naturschutzfachlichen und wissenschaftlichen Arbeitsgruppen und Institutionen, Vereinen, Bildungsreinrichtungen sowie der Senatsverwaltungen und der Bezirksämter stärken das Umweltbewusstsein und fördern das ehrenamtliche Engagement. "Dank der LOTTO-Stiftung kann ein unverzichtbarer Beitrag zum Schutz der Natur in unserer Stadt werden" sagt Dr. Johann-Wolfgang Landsberg-Becher, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Naturschutz Berlin. Durch die Unterstützung der LOTTO-Stiftung in Höhe von 80.000,- Euro kann der Lange Tag der StadtNatur am 18. und 19. Juni 2011 gesichert und weiter entwickelt werden. Auch andere Städte haben bereits ihr Interesse signalisiert, das Grundkonzept für eigene Veranstaltungen übernehmen zu wollen.

RambaZamba erneuert Behinderten-Fahrstuhl

Im April 2010 hatte der TÜV den Aufzug des weit über Berlin anerkannten Theaters RambaZamba im 1. Stock der Kulturbrauerei wegen erheblicher Sicherheitsmängel außer Betrieb nehmen müssen. Gehbehinderten und Rollstuhlfahrern war der Besuch des Theaters nicht mehr möglich. Viele traten von ihren Reservierungen zurück, aber immer verbunden mit dem Wunsch, hoffentlich bald wieder ein barrierefreies Theater RambaZamba besuchen zu können. Denn nur vereinzelt konnten sich - auch aus gesundheitlichen Gründen - ganz wenige entschließen, sich helfen oder gar tragen zu lassen. Betroffen waren sowohl Ensemblemitglieder als vor allem auch das Publikum. Aber nicht nur all jene, auch die RambaZamba-Bühnentechnikerinnen und -techniker freuen sich über die Aussicht auf eine Arbeitserleichterung. Dr. Gisela Höhne, Geschäftsführerin des Sonnenuhr e. V., der übrigens in diesem Jahr 20 wird, ist glücklich und erleichtert über die Zuwendung der LOTTO-Stiftung in Höhe von 53.000,- Euro und bezeichnet sie als echte Geburtstagsüberraschung zum Sonnenuhrjubiläum: "Dank der LOTTO-Stiftung können wir den Aufzug schnell erneuern und schon bald wieder ein Ort des Miteinander von behinderten und nicht behinderten Menschen sein."
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